Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

rôtguldîn Adj. (11 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Athis F 88 bi wol merke/ Daz wir wol adil mochtín habin./ Mit rôt guldínín buochstabín/ Lât unsin namín scrîbin,/ Daz wir also belîbín/ Daz
GTroj 1725 den selben hirtzen schos./ Dü horn warend im vil gros,/ Rott guldin, als man saitt./ Daz gehürn er ab im schnaid/
GTroj 8136 Die vor im sitzen gecronet/ Dar Got sime kempfen lonet/ Mit ewiclichen wunnen./ __#s+Und siben lampen brunnen;#s-/ #s+Daz sint siben geiste#s-/
HeslApk 6338 farn./ Bin ich der rosse worden arm,/ Des ich doch lützel trachten sol./ Mitt üwern hulden var ich wol/ Und der
HeslApk 12855 goz her den engen rat/ Siner lobelichen tat/ In daz rotguldine rouchvaz,/ Daz sunder itewizzes haz/ Maget entpfienc des vater wort/
Rol 635 un(de) wizen./ die uelt sahen si glizen,/ sam si weren rot guldin./ die boten redeten under in,/ daz der keiser wole were/
Rol 2545 fur tragen/ ein helm harte wol beslagen:/ diu liste was rot guldin./ er sprach: ‘Genelun, liber friunt min,/ disen helm scoltu tragen./
Rol 4880 uan furter an der hant,/ dar an stunt ain eberswin/ alrot guldin./ perelen unt gestaine/ luchte uon den haiden/ sam diu prinnenten
Rol 7745 lande/ di uil edelen gestaine,/ sam di sterren algemaíne/ waren rot guldin./ ain froͮde wart do unter in/ sam si aine brůt
Seuse 266,14 den oͮgen dez almehtigen gottes. Du bist doch daz rein rotguldin vaz, durschmelzet mit gnaden, durleit mit edlen smaragden und saphiren
VMos 57, 25 heten ſi uf geſezzet. $t zvei bilde wol geſnizzet. uil rot guldin. gelich cherubin et ſeraphyn. $t da waren ane uir ringe.
Volmar 138 in dem lande,/ dannen suln die besten sîn./ in eim rôtguldîn vingerlîn/ sol man in kiuschlichen tragen:/ sô wil ich iu
Wernh D 775 disen irdisken gibel/ hohe ûf unz an den himel/ mit rotguldinen spelten,/ der enmæht dir daz kint niht uergelten.’/ //Als Joachim
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