Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
  Kontextlänge: Wortformen  

  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

rœte stF. (64 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

BdN 44, 4 und hât auch die frawen liep. welhes augen an der rœten dem feur geleichent, daz ist ain gruntpœsez mensch und gar
BdN 44, 30 habent und die niht gar scheinplitzent sint und daz kain rœten noch kain gelb varb in in scheint: diu augen bedäutent
BdN 50, 24 und vaizt, und der weiz ist und dar ain clain rœten ist gemischet, und des hend und füez ain mitel habent
BdN 52, 9 man und ain frawenminner, der weiz ist und hât ain rœten dar zuo gemischet, des hâr vil und grôz ist, lind
BdN 356, 33 der dritten lai ist weizlot und naigt sich zuo ainer rœt, und daz ist dick sleht und aufreht. wenn man daz
BdN 363, 11 sich gerihts aufstreckt sam ain gert und ist ainer starken rœt und purpervar an den pletern gleich ainem kranwitpaum und hât
BdN 370, 13 und der ist der pest. aber der sich zuo ainer rœten naiget oder zuo ainer swerzen, der ist niht sô guot.
BdN 435, 19 ist an der varb geleich ainem granâten, ân daz sein rœten vaizter ist wan des granâten, nâhent sam ains rubîns. ez
BdN 435, 23 varb dem sarden, der ist ainer tunkeln oder ainer plaichen rœten, sam daz rôt ertreich. den vint man in dem dritten
BdN 442, 4 /Corneolus ist ain rôter stain, aber er ist ainer tunklen rœten, sam ain rôtez flaisch. der stain senftigt zorn und verstellt
BdN 446, 32 schœner varb, geleich ainem rubîn, iedoch hât er ain vaizter rœten wan der rubîn sam ain rôteu rôs. der stain læt
BdN 447, 5 auch ainerlai der stain, der ist violvar mit ainer zuogemischten rœten, und der ist mêr edel und schatzpær und geleicht dem
BdN 460, 13 von dem sarden. er ist ain tail rôt und die rœt hât er von dem sarden, und ist ain tail weiz
BdN 461, 22 Sardi haizent. der stain ist ainer rôten varb, aber diu rœt ist plaich sam ain rôteu erd. er hât die art,
Brun 2666 entzwei gebrochin wirt mit note,/ so gebit he ruch und rote./ des bescheide ich uch allensamen,/ di rote bezeichent uns den
Brun 2681 ist war,/ sint ir antlitze was so clar./ sehet welche rote gab der maget/ vrouwe schame so man saget./ schame ziret
BrZw 73 tuginde. vnſ aber tragen vn2de ubil lebinden vn2de ſumſulige1n di rothi der ſcami iſt. ſwer dauo1n zir haimůt himilſch2er dv iliſ
Herb 7382 Vor der morgen|stunde,/ So die svnne vf gat/ Vn2de die rote1n noch hat,/ Als ein fur also rot,/ Do hup sich
Herb 8555 sie enphinge1n/ Vil liepliche1n. vnder des/ Gesach diomedes,/ Daz die rote ir wange1n/ Hette befange1n,/ Also rot vn2de also breit,/ Als
HeslApk 6975 gevuret,#s-/ Daz allez golt vorturet/ An der luttere mit der rote.’/ Diz golt glichet sich der note/ Die Crist an dem
HeslApk 7792 ist gruene,/ [60#’r#’a] Der ander stein der ist rot./ Die rote dutet die not,/ Wen die not die waz groz/ Do
HeslApk 7798 an im stalten,/ Sie enwusten waz sie rachen./ Von der rote die engele sprachen,/ Do Crist die marter geleit:/ ‘War umme
HeslApk 10657 Do macht her daz cruce rot/ [81#’v#’b] Mit sines blutes rote/ Durch willen unser note,/ Daz im sin erbe blibe./ Diz
HeslApk 14682 von den hosten graden,/ [112#’r#’b] Und ist einenthalben rot;/ Die rote dutet Cristes tot,/ Der noch menschlicher art/ An dem cruce
HeslApk 21792 gebote/ Dort in des obezes note./ Diz tuen wart Adames rote/ Und der unbewollen erden./ Sint males do die werden/ Propheten,
HeslApk 23048 hemilischen stat./ Paulus der groze zwelfbote/ Spricht ouch uf dise rote/ Die mit der sunden sin verblant:/ ‘Glicher wiz als si
HvNstAp 15039 sy gelayt/ Vil maisterlich iren fleyß./ Si was in der röte weiß/ Und in der weysse rosen$~rott,/ Als es fraw Venus
KLD:UvL 39: 4, 7 stunde, $s sô muoz ich ir munde/ für si alle rœte jehen./ //Sî hât ir wîpheit vil wol behüetet/ vor unfrouwelîcher
KLD:UvL 39: 7, 1 frouwen/ nennen von ir hôhen art./ //Lieplîch priune, rôter rôsen rœte,/ snêwes wîze hât ir lîp./ ir gebærde ist mînes trûrens
KvWTurn 566 gezieret./ nu stuont der schilt gevieret/ nâch kostbærlichem flîze/ mit rôte und <ouch> mit wîze/ und underbriten swarz und golt./ er
MarlbRh 124, 9 beide v#;iurich inde rot,/ he bezeichent der martiljen not,/ diͤ röt des roden blůdes vlůt,/ dat blůt entfengt der minnen glůt./
Minneb 3496 Und rechte lieb kunde noͤten,/ [162#’v] Daz sie in sulhen roten,/ Als salmander ist gevar,/ Mir mecht ir fruntschaft offenbar/ Und
Minneb 4475 Zu hant und an der selben stund/ So vil der roͤte dar in schuͤße,/ [182#’v] Daz ein gantzes jar dann fluße/
Mügeln 138,9 wold verdemphen fluches swal./ der gotheit golt mit diner küscheit röte/ sich flacht (doch sunder der naturen nöte):/ von solches heils
Ottok 69227 daz wâren vier rubîn,/ die glesten gegen der sunnen/ vor rœte, als si brunnen./ dô was daz velt rôt,/ als der
Parz 63,17 über blôziu bein./ sîn munt als ein rubîn schein/ von rœte als ober brünne:/ der was dicke und niht ze dünne./
Parz 71,1 drûf geslagn,/ swære, die er muose tragn./ //diu gap von rœte alsolhez prehen,/ daz man sich drinne mohte ersehen./ ein zobelîn
Parz 136,6 ich sol velwen iweren rôten munt,/ [und] iwern ougen machen rœte kunt./ ich sol iu fröude entêren,/ [und] iwer herze siuften
Parz 145,18 ___Sîn harnasch was gar sô rôt/ daz ez den ougen rœte bôt:/ sîn ors was rôt unde snel,/ al rôt was
Parz 168,20 gezimieret/ mit einem tiuren fürspan./ sîn munt dâ bî vor rœte bran./ ___dô kom der wirt mit triwen kraft:/ nâch dem
Parz 233,4 zwei stöllelîn/ si truogen von helfenbein./ ir munt nâch fiwers rœte schein./ die nigen alle viere:/ zwuo satzten schiere/ für den
Parz 758,20 sîn vel, wan daz der munt/ gein halbem zil tet rœte kunt./ ___man brâht in beiden samt gewant:/ daz was für
RvEWchr 12563 dú was von rubricke also rot/ das si den ougin roͤte bot:/ da mit úns sol bezeichent sin/ der mittel himil
SAlex 5254 wâren si vil wol getân:/ lieht was ir glîze;/ ir rôte unde ir wîze/ vil verre von in schein./ blûmen ne
SM:Had 52: 9, 9 mir kunt noch nie/ (beide wengel, ir munt/ sin von rœti angezunt)/ dur elliu lant./ //Uns mag der $s liechten bluomen
SM:Ro 4: 2, 9 lob ich ie sang,/ Sît ich êrst gesach ir mundes rœte glesten/ sam die bluot ûz esten,/ gar ân allen wank./
SM:Ro 8: 3, 8 al durch daz jâr stêt mîn bejag!/ wil ir mundes rœte/ helfen mir ûz nœte,/ sô bin ich mit fröiden understützet./
SM:St 6: 3, 3 kumt von der frowen mîn:/ Der munt sach ich von rœte brinnen./ ich wânde in der sunnen schîn/ Sehen, do ih
SM:Tr 2: 1, 6 ich sender man./ Rôsen rôt, der varwe ich krœne:/ diu rœte und der sunnen schœne/ mîner frowen niht gelîchen kan./ //Ich
SM:Tu 2: 1, 4 Dîn spiegelliechte sunne/ ist wîbes nam, doch tuot ir mundes rœte/ Gewald an senden, die diu minne twinget./ ach, got, hæt

Ergebnis-Seite: 1 2 >>
Seite drucken