Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
riuwen swV. (9 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| hat./ Swenne sie ir bichte han/ Vor deme priestre getan/ Ruwende ire sunde,/ Er gibt en zu urkunde/ Irkennen daz sie | |
| siben stvnt bechert in dem tage sprechend zv dir. ez rivt mich. lazz ymz ab. vnd di apostel sprachen. herre mer | |
| merket: sundeget dyn brudir wedir dich, strafe en dorumme, unde ruwit iz en, vorgybiz ym. (4) Unde kumt czu ym selbir | |
| kumt czu ym selbir also dicke, alse her sprichit: iz ruwit mich, vorgybiz ym.’_(5) Do sprochen dy jungeren: ‘mere uns [86v] | |
| sêre und bitterlich,/ zû sulcher bûze erbôt er sich,/ in rûten vast di schulde./ hî mit gewan er hulde/ gên unserm | |
| sprichet, daz unbescheiden ruwe gotte missevellet. Der boͤse Kayn der ruwete oͮch, aber ane wise, wanne er sprach: «mine bosheit ist | |
| sprach: «mine bosheit ist merre, denne gottes erbarmherzikeit.» Judaz der ruwete oͮch, aber dez leit was zů unoͤrdenlich. Also kumment sogetane | |
| hab also gelan/ Mit valschlichen untrúwen:/ Das můs mich iemer rúwen!/ Ich gnaden ellende/ Getar nach diner urstende/ Vor schanden niemer | |
| ich uf der duͤrren gert/ mit der turteltuben/ truren und růwen.’/ //__Hie mit geswigen si der sage/ von der jæmerlichen clage./ |