Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

riuwiclich Adj. (32 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Gen 432 er sich hât bewollen./ vil harte in âmerôt, $s vil riuwechclîchen er suftet./ /Afer ist iz umbe die riuwe $s sam
Gen 1190 alsô dû mir gehiezzest.’/ /Der vater sprach dô $s vil riuwechlîcho:/ ‘hêrre, wer was der $s der her chom vor dir/
Gen 1831 tier hête verslunten./ /Alsô in der vater gesach $s vil riuweklîchen er sprach:/ ‘der roch ist mînes chindes, $s sô wê
Gen 2358 vater./ //Si vazzôten die esile, $s chêrten hine widere/ mit riuwechlichen gebâren: $s si forhten daz si jouch daz chint florn
Gen 2995 sîn vater firentet was,/ er viel uber in $s mit riuweklichen gebâren,/ er weinôte unte wuofte, $s chuste inen suozze,/ heiz
HvNstGZ 3918 zertlichen sage./ Wilent e do lobter dich,/ Da du, Maria, ruͤweclich/ Wusche sin fuße zart/ Mit zehern, do din har wart/
Iw 6379 die selben zinsgeben/ und hân ein kumberlîchez leben./ wir leiten riuweclîche jugent:/ wan sî sint ân alle tugent/ den wir dâ
Mechth 3: 17, 11 himmele?» Do antwúrt er mir mit verborgenen $t worten in rúweclicher schamme und er las ein bůch alweinende, und alle die
PrOberalt 16, 24 gesetzet, daz wir mit aller diemůt, mit aller gehorsam, mit reuichlicher buzze uns selben also gehandeln, daz wir ze disen hochzeiten
PrOberalt 66, 1 den unrainen $t geluͤsten des leibs, der reinig sich mit rewichlicher bicht. swaz wir getan haben, swez wir schuldich sein, daz
PrOberalt 88, 21 gewalt choͤmen muͤgen mit innechlicher riwe, mit den zæhern, mit riwichlicher bichte. er hat die suͤnt verboten und hat uns doch
PrOberalt 167, 34 der suͤntær siner suͤnt vil innichlich vergiht und si vil riwichlich bewaint, so ledigt in unser herr und vergibt im sein
PrOberalt 171, 35 ze chirchen gern get und sein gebet vil innichlich und riuwechlich tůt, der alle geistlich læut eret, der niemen hazzet, der
RvEBarl 1773 gên des herren ende./ sie wunden sêre ir hende,/ vil riuweclîche ir klage was./ vor des küniges palas/ wart an deme
RvEBarl 3516 die, den wirt geseit/ von dem himelrîche,/ und sie vil riuweclîche/ ir grôzen sünde sêre klagent/ und dar zuo guoten willen
RvEBarl 4315 sint/ und danne ir herzenriuwe/ sie gote machet niuwe/ an riuweclîcher buoze./ mit minneclîchem gruoze/ zeiget er in sîne güete./ ze
RvEBarl 14420 wis gemant,/ wie er dir in des tôdes nôt/ mit riuweclîchem herzen bôt/ an die grôzen güete dîn/ sînen geist, die
RvEWchr 13714 vroide gar vircherte,/ ir klagindir pin sih merte/ mit maneger rúweclichir klage./ __ Morgen an dem andern tage/ giengin si hin
RvEWchr 21353 den sig gewan,/ die geste kleiten sich zehant/ und leiten rúweclich gewant/ mit clagelichir rúwe an sih./ ir klagende klage was
RvEWchr 26866 irschrag/ und niht wand ungemuͤtes pflag./ mit klagelichim herzen/ in rúweclichem smerzen/ David sprah do: ‘nu wer bistu?/ wes sun bistu?
SHort 8530 vor dem vatter sin,/ ob du von rehtem hertzen/ hast rúwenclichen smertzen./ dú můter zů dem kint giht,/ so si den
Spec 41, 31 do rûwen in ſîne ſunti vil hârte, er beiach uil riwechliche ſine mîſſetât $.s$. Abrahame. Daz alliz hâlf niht, uvan iz
Spec 111, 12 er ſi nimmer mere gæueren wolde unde die uorderen miſſetât riweclichen boͮzzen. Nu denchet daz ane, min uil lieben, wie grozziv
Tr 1439 began/ an sînem lîbe swachen./ nâch clegelîchen sachen/ gesaz er riuweclîchen nider/ und erbeite kûme, daz si wider/ und alsô vil
WernhMl 4529 dannan uf ir vart,/ Dar umb mænig truren wart/ Und rúweklich gebaren/ Von allen die da waren:/ Also wart inen laiden/
WernhMl 7425 vil laides not/ Hett umb ir liebes kindes tot:/ Vil rúwekliche was ir klag;/ Man trůg in ieczent zů dem grab./
WernhMl 10142 hůb not sich aber an/ Mit vil jæmerlicher klage/ Und rúweklich úber alle sage./ Ir we man nút vol sprechen mag,/
WernhMl 10527 Und och vil ander frowan:/ Anden man mochte schowan/ Gar rúweklich grosse klage/ Und klæglichú jamer sage/ Umb Cristes bitterlicher not/
WernhMl 12885 treit:/ Der hab och umb sich selbe leit/ Mit aller rúweklicher klage,/ Und nút umb das Maria trage/ Raine, suber, gůt
Wh 39, 8 unkunde sprâche./ die Tybaldes râche/ der marchgrâve mit schaden sach./ riuweclîche er dô sprach:/ ‘mîner mâge kraft nu sîget,/ sît sus
Wig 9333 stôrten / ir vil jæmerlîche tage, / die si mit riuwiclîcher klage / hêten gehabt wol zehen jâr; / die verkêrten
Wig 9792 bedaht / daz lant, daz ê jâmers pflac / vil riuwiclîche mangen tac. / Êrec und mîn her Gâwein, / Lanzelet
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