Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rîterlich Adj. (223 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| übermuot der was starc,/ dâ von si wol geluste/ einer ritterlîchen juste./ daʒ geschach ân arge liste./ ir enwedere vermiste,/ beide | |
| mit lîhtem dinge/ möht ich niht gesagen daʒ,/ wie rehte rîterlîch er saʒ,/ alsô daʒ im nihtes brast./ eʒ endorfte nie | |
| in ûʒ rûmen/ und dahten sich gelîche/ mit den schilten rîterlîche./ die zwêne degen wol geborn/ nâmen diu ros mit den | |
| wunsches segen/ von manlîcher tiure,/ wand er ir âventiure/ alsô ritterlîche bræche./ si bat in, daʒ er ân widerspræche/ füere mit | |
| ich iuch berihten sol,/ ir roc was gezieret,/ wol gefischieret/ rîterlîche an ir lîp,/ alse Franzoise wîp/ pflegent, die wol geschaffen | |
| <vil> kindische man/ der was ouch ir genôzsam;/ der vil rîterlîche degen $[*3*ritterliche $]/ wolte si êlîehen nemen/ âne valsche minne/ | |
| marchgrâve einen amazzûr/ ouch sluoc: der was vil rîche./ gâhes rîterlîche –/ ern wolde dannoch sich niht scharn –/ Terramêr kom | |
| grôz./ die vuort ein man den nie verdrôz/ strîtes noch rîterlîcher tât./ sîn werdekeit noch volge hât,/ daz er warp um | |
| tât./ sîn werdekeit noch volge hât,/ daz er warp um rîterlîchen prîs:/ der hiez Noupatrîs./ er het ouch jugent und liehten | |
| daz er ouch prîses gerte./ sîn manheit in werte/ maniger rîterlîchen ger./ sîn schaft was rœrîn ime sper/ und daz îsen | |
| und dem herzogen Môrant/ benennen, daz der sehser hant/ vil rîterlîcher tjoste reit./ der rîche Rûbîûn dâ streit,/ und der künic | |
| kint noch unbenant/ sint, die man dâ komende vant/ mit rîterlîchem kalopeiz./ Fâbors und Passigweiz,/ Mâlarz und Malatras,/ Carrîax daz vümfte | |
| nâch prîse strite./ im erzeigeten dienstlîchen site/ vier künege und rîterlîch gelâz,/ Bohereiz und Corsâz,/ Talimôn und Rûbûâl./ mangen pfelle lieht | |
| sîn swert,/ und sîn ors, daz hiez Puzzât,/ da manic rîterlîchiu tât/ ûf wart begangen./ Terramêr enpfangen/ wart sus von der | |
| der Franzoysære vümf man/ (daz wâren grâven rîche),/ die kômen rîterlîche./ die siben muosen kumber tragen./ dem phallenzgrâven wart erslagen/ sîn | |
| do er gein maneger storje sach/ die von Franchrîche/ gerîten rîterlîche:/ ‘die helde von der heidenschaft,/ nu reche et unser altiu | |
| tohter sun./ ob ich der triuwe ir reht wil tuon/ und rîterlîchem prîse,/ und ist mîn munt sô wîse,/ ich sag diz | |
| mîn scham sît dicke ervorht.’/ do Ehmereiz, Gyburge barn,/ sô rîterlîche kom gevarn,/ und al sîn wâpenlîchez kleit/ nie dehein armuot | |
| von dem lande kumt gevlogen,/ dâ Tesereiz vür unbetrogen/ sîn rîterlîchez ende nam./ der was der minne ein blüender stam,/ den | |
| ander vriunde mîn./ die gein den heiden tâten schîn/ manege rîterlîche tât;/ daz der darbet und mangel hât/ mîn klagender vriunt | |
| loben got,/ hete si gesehen und ouch vernomen/ diz kreftige rîterlîche komen./ der künic hin ab mit valken reit,/ über al | |
| ûf der heiden zeltstangen./ die von Franchrîche/ ouch nû lâgen rîterlîche:/ ir gezelt wâren gesniten/ wol nâch kostebæren siten./ der marhcrâve | |
| mit sunder schar/ dar komen vil nâch gelîche,/ die alle rîterlîche/ der marcrâve ir nande,/ daz diu vrouwe wol bekande/ iegeslîchem | |
| heten eine want./ die vürsten ûz Franchrîche/ er dô sazte rîterlîche,/ die der rœmische künic sande dar./ er bat ir schône | |
| genôze zelt,/ etslîch vürste ist niht erwelt/ ze der scharpfen rîterlîchen tât./ wir sulen hôhen muotes rât/ den liuten künden unde | |
| zuht an mir zebrach,/ und ich spehte die gelegenheit/ der rîterlîchen arebeit/ in turnoyn und in strîten –/ dar lief ich | |
| krîe was Berbester./ eteslîch durh des andern swester/ dâ tet rîterlîche tât./ hôhiu minne gît ellenthaften rât./ diu vümfte schar rief | |
| ir unsælde hiez./ dîne milde und dîne güete/ und dîn rîterlîch gemüete/ und dînen vlæteclîchen lîp,/ den möht ein sældehaftez wîp/ | |
| site;/ der wîbe lôn im wonte mite/ unz an sînen rîterlîchen tôt;/ der minne er sich ze dienste erbôt./ disiu her | |
| vürsten gar ûz Persîâ./ Arofel hât si dicke aldâ/ vil rîterlîche gelêret/ daz ir prîs wart gemêret./ an des ringe ir | |
| von Frîende/ und von Griffâne der rîche,/ nu wirp hiute rîterlîche:/ diu vünfte schar sol wesen dîn./ Thesereizes her, des neven | |
| von guotes wîbes munde/ ie ze keiner stunde/ widervuor durh rîterlîche tât:/ lâ dir die minne geben rât./ des küenen Matusaleses | |
| geslehte alhie verlôs./ mîn selbes bruoder ouch hie kôs/ ein rîterlîchez ende,/ mir ist gesaget, von des hende/ den mîn tohter | |
| dem milten Arâboys,/ Gandalûz der vürste rîche./ mir ist gesaget, rîterlîche/ wart dâ diu tjost von in getân,/ des si bêde | |
| Cernubilê manec kriuze vant/ gesniten ûf ir wæte,/ die mit rîterlîcher tæte/ sînen puneiz vor gehielten/ und dâ manec houbet spielten,/ | |
| gras. / Didones der næhste was; / der rief in rîterlîche an; / dô kêrte er als ein küene man / | |
| lac. / Miljanz, der tugentrîche man, / der reit in rîterlîche an; / den stach er nider ûf die plân; / | |
| in sîn gezelt zôch er in; / daz was ein rîterlîch gewin. / owê, daz dem herren Gâwein ie / von | |
| / si vuorten in enwec zehant / und batt%..en in rîterlîche. / der wirt der was rîche; / daz wol an | |
| sich vil sêre. / diu kün%..igîn Ginovêre / hiez sîn rîterlîche pflegen. / dône wolde iedoch der degen / niht turnieren | |
| selbe tæte, / sô belibe vil lîht stæte / allez rîterlîche reht. / swer vil kûme wære kneht, / der wil | |
| vellen / die dem immer swert gegeben / der daz rîterlîche leben / niht behalten künne, / und der von sînem | |
| komen, / iegelîcher mit sîner vriundin: / dâ was ein rîterlîch gewin; / den v%..e%..rlôs ich; des ich trûric bin. / | |
| sâ. / ouch volget im dar in / sîn vil rîterlîch gewin / und die rîter âne zal. / sich huop | |
| / si die selben naht vertriben / dâ si sô rîterlîche beliben. / ouch was dem rîter dar vil ger: / | |
| dar / ob iemen wære under in / der einen rîterlîchen gwin / ze Korntîn getorste holn; / er mües%..e dâ | |
| bewegen / swes iemen wolde mit im pflegen / ze rîterlîcher manheit, / dar ûf was sin lîp bereit, / wand | |
| geleit / daz ir den lîp verliesen welt / od rîterlîche als ein helt / der werlte lop erringen; / under | |
| zesamne ûf der heide; / si verstâchen beide / alsô rîterlîche ir sper / daz niemen kunde wizzen wer / daz | |
| Dô vâhten si unz an die zît / daz ir rîterlîcher strît / mit grôzem jâmer ende nam. / ir ietweder | |
Ergebnis-Seite: << 1 2 3 4 5 >> |