Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rîsen stV. (44 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| tac./ do giengen sie hiene widere/ intgegen iegeren./ die nacht risin began:/ do můsten die weide man/ mit den můden hunden/ zvͦ | |
| ist auch, daz ain man beraubet wirt seiner gezeuglein, sô reiset im der part und verleust seinen mänleichen muot und gewinnet | |
| grôz lieb zuo irn kinden und lâzent ir aigen federn reisen in ir nest, wenne si prüetent, dar umb, daz diu | |
| waiz daz wol, daz liebeu kint selten prôt handelnt, dâ reis den hunden etwaz von und andern zuckern. //VON DER WERMUOT. | |
| der troum:/ Gemischet was daz isen/ Mit erden, die da risen/ Von dem isen stete muz:/ Sie werden setzen den vuz/ | |
| des entzaben/ Ist von manichen wisen./ So let er danne risen/ Sin korn, daz man backe brot./ Kulecht ist ez unde | |
| zu vinstern;/ E waret ir gepriset./ Pris von uch sere riset,/ Die blat sint gar zu rizzen./ __Ir meyde unverwizzen/ Wurden | |
| Pris von uch sere riset,/ Die blat sint gar zu rizzen./ __Ir meyde unverwizzen/ Wurden sit mit geberden./ Glich schertzit ir | |
| werlt wirt als ain alltes weib, die schwär ist und reiset vor allter, plos an klaidern unnd nahet dem tode. Der | |
| weren./ Si slugen, das di ringe/ Recht als di pfennynge/ Rieren di man nider sätt,/ Und sy der wint gar zewät./ | |
| an/ und zarte im daz îsen./ man sach die ringe rîsen/ sam sî wæren von strô./ sus entworhter in dô,/ wand | |
| möhte/ und vür die kolben töhte./ man sach den helm rîsen/ und ander sîn îsen/ als ez von strô wære geworht./ | |
| val,/ und uz dem neſte hin ʒe tal/ diner gnaden riſet?/ von ſünden hat gewiſet/ din helfe mangen dicke;/ der aber | |
| mit froste velwet/ anger unde walt;/ löuber ab der linden/ rîsent von den winden/ unde lâzent dürre sich beschouwen./ dise nôt | |
| wart gevellet ûf die wisen./ die tôten von den orsen risen/ als ab den boumen gelweʒ loup,/ daʒ dürre ist worden | |
| Ascalafus der helt./ die ritter wâren ungezelt,/ die man sach rîsen ûf daʒ gras./ und dô diu just ergangen was,/ dô | |
| begunde machen ûf der wisen./ die veigen und die wunden risen/ von sîner hende zuo dem plân:/ dâ wart vil mangem | |
| stoup./ dâ vielen ritter als daz loup/ von dürren boumen rîset./ Rîchart wart dâ geprîset/ für mangen êregernden man:/ ahtzehen ros | |
| habe/ vil manec werder Franzeis./ hei waz ûf die plâniure reis/ gesteines unde goldes!/ owê waz rîches soldes/ verdarp von hôher | |
| die keltin denne deſ nahteʒ gat uʒer der erde, ſo riſet der luft uil liſe uf die erde. So wirt die | |
| Liep, bul, spigel, engel,/ Balsam staud und zucker stengel,/ Laß risen diner gute risel/ Uff miner sorgen kisel/ Und mache min | |
| wan./ doch mich die hoffenunge frist:/ din ware schrift, die riset noch erlischet,/ sie nicht veralt und ouch sie nimmer frischet/ | |
| dem berge Libano / der wolken achsel hat bedacht./ was riset durch sin mal/ von dinen esten hin zutal,/ das fellet | |
| briset,/ des spottes wint erfröret und veriset./ von rumes esten riset/ der sünden frucht und gotes haß./ Ein liecht sich selben | |
| füres zu der spise,/ sus tugent, kunst, das selikeit icht rise./ wann von der tummheit ise/ erkaldet hoer wirde glut./ Kunst | |
| die winterzit/ im drouwet und die beiße $s vergat und rist der hag,/ so swinget er dann wider in sinen weiße, | |
| vil der schilde spangen $s ûz den slegen spranc;/ des reis ir schiltgesteine $s verhouwen in daz bluot./ si vâhten alsô | |
| pflac/ ûf dem hûse zu Bisen;/ des quâmen ûf sî rîsen/ wol achzic Littouwîten,/ dî er zu den zîten/ alle sundir | |
| bôt: die blou der scheneschalt/ durch mich, daz von ir reis der walt."/ ___"unsanfte ist daz gerochen,"/ sprach Gâwân: "imst zebrochen/ | |
| kursît gewetet/ maneg ors daz sît nie gruose enbeiz:/ ez reis ûf in der bluotec sweiz./ da ergienc der orse schelmetac,/ | |
| von Munsalvæsche der templeis/ von dem orse in eine halden reis,/ sô verr hin_ab (diu was sô tief),/ daz dâ sîn | |
| geêrt sî luft unde tou,/ daz hiute morgen ûf mich reis./ minnen slüzzel kurteis!/ //Owol diu wîp dich sulen sehn!/ waz | |
| habe./ laz uns etewaz dar abe/ von milder hant hi risen!/ daz wolle wir dir prisen/ her nach mit sulchem teile,/ | |
| entweder an jenen oder an disen:/ swelche von der warheit risen,/ die solde man verseren/ und die andern eren,/ die im | |
| vuchte an deme andirn gradu. So si uon dem boume risen. so sint si nicht so warm so di abegebrochene. Jr | |
| Lysiam vor di zande,/ daz si ime in di kele resen,/ und sprach: ‘lâ dîne bôse rede wesen.’/ //Philippus ûf di | |
| alten zergangnen stat. Die graben sint vervallen und daz gemúre riset gar sere, denne daz noch hin und her die hohen | |
| den plân/ beide sunder bluomen stân./ heide grîset:/ ûf die rîset/ tuftes vil, des nam ich war./ Dâvon swîgent nahtegal./ winter | |
| siht sih den walt engesten,/ loub von den esten $s rîset ûf die heiden:/ dien leiden $s rîfen bin ich gram/ | |
| er hufet (o)uf daz selbe vaz/ so lange, daz ez riset./ er wirt so wol gepriset/ umbe die sæligen signunft/ und | |
| en Lisian fur die zende,/ daz sim in sîne chelen risin./ er sprach: ’lâ du dîn rede wesen.’/ //Der chunich ûf | |
| / sich zarten von den îsen. / daz golt begunde rîsen / von den schilten ûf daz gras. / an in | |
| ern zarte im abe %..d%..az îsen; / die ringe begunden rîsen / als ez wære ein dürrez strô; / dem edeln | |
| / von bluote der ê lûter was. / die ringe riren als ein glas / von stichen und von starken slegen. |