Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
risch Adj. (20 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| man ſayt, ny grozer viſch./ __Hy ſpricht eyn ander lerer ryſch,/ Der tuvel ſy Leviathan,/ Des ſich dy boſen underſlan./ ‘Dy | |
| eyner mul zu tribn./ #s+Der tiger,#s- grymmic und ſnel,/ Gar ryſch zu des roubes vel,/ #s+Iſt#s- nu #s+verdorret#s- als ein loub,/ | |
| wege oder mude wirt, izzet he daz crut, he wirt risch. | |
| beflochten sin./ das edel obeß frisch/ muß fulen und erfalben risch,/ das mit dem fulen hat sin misch,/ das reine faß | |
| einen blafuß für den falken:/ ab er nicht wer so risch,/ doch blib er stan uf mines herzen balken./ was hilfet | |
| mit im, als ich las,/ vîrzic brûdre ûzirwelt/ unde manchin rischin helt/ zu strîtis gewalke./ Und dô der selbe Balke/ meistir | |
| gewar/ toplin in der bûvin schar/ einen knabin, der was risch,/ kreftic, schône unde vrisch./ Doch wârin snôde sîne cleit./ Nû | |
| rede,/ ein man, hîz Milegede./ Der was starc, menlîch und rîsch/ und zu urloige alsô vrisch,/ daz in dî Prûzin achtin | |
| des meistirs gebote/ nam von brûdrin ein rote,/ darzû tûsint rische man,/ dî dâ wâpin hattin an/ und wol zu sturme | |
| nennit,/ dî heidin sîn irkennit,/ des lîbis grôz, starc unde risch,/ mûtis kûne, zangir, vrisch/ zu strîte, darzû swinde;/ want sî | |
| Des selbin jâris quam ein visch/ ûz der sê strîchende risch/ durch daz hab in den Pregor,/ der keiner gesehen dâ | |
| suln sie riten an!’/ sus namen sie den uzsprunc./ beide risch unde junc/ waren ouch die andern,/ die da solden wandern/ | |
| vernam,/ von unsers herren helfe im quam,/ daz er wart risch und wol gesunt/ und nam mit vreuden in den munt/ | |
| uf heil/ vur ein stat, di da lac/ und vil rischer lute pflac./ Josephus ir vurste was,/ der an sich ouch | |
| gevuge/ Tyto setzen einen tisch./ die knechte waren dar an risch,/ daz sie ervulten daz./ do hiez er aber vurbaz,/ daz | |
| er sprach,/ ’der epfele die aldort stan./ hete ich einen rischen man,/ der mich daran bedechte/ und mir der epfele brechte,/ | |
| was nicht beitens me,/ wand er zur vlucht was vil risch./ alsus verlos der wirt den visch./ So half di vrouwe | |
| sul wir als der visch/ Zu huse an innekeit sin risch/ Und uzen uns bekennen laz:/ So muge wir ouch dester | |
| Daz mit innekeit geschach/ Und an im zů Got was risch,/ So wart im braht uf sinen tisch/ Ein brot, schon | |
| bi in vor den tisch/ Und was dar zu harte risch/ Daz er den napf an taste./ Der alde hielt in |