Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rimpfen stV. (22 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| der huͤt eyn wenync uf dem beyne, bys ys sich rympyt, unde lege denne uf den brant sponsgruͤne. an dem drittyn | |
| und sô des menschen vel beraubet wirt des pluotes, sô rimpft ez sich und gêt im daz hâr ze perg und | |
| umb die winbra,/ er machet an vrowen liehte vel/ beide gerunpfen und gel./ in dem orden weiz ich jamers vil./ swer | |
| gesprungen,/ daz der denne wil wesen so snel,/ so im gerunpfen ist daz vel/ und sich der rucke hat uz gebogen/ | |
| Sine zene er zv|samne beiz,/ Sine ouge1n er vurkarte./ Do ramph sich sin swarte./ Sin stirne sich zv|samne las,/ Die wile | |
| Sine nagel im stunke1n;/ Sin hut sich vo1n der hitze rampf./ Waz solde immer herter kampf/ Swische1n wurme vn2de man?/ Die | |
| vergassen./ Dar auff waren kamer weyb/ Und manig unleut seliger leyb/ Mit gerumphen wange,/ Dutten waich und lange,/ Manig kalter plaber munt:/ Dise | |
| ir kiuschen forme insigel,/ daz den tiuvel überkemphet,/ der sich rimphet als ein igel/ unde in fiure lît vercremphet;/ sîner heizen | |
| in allen stürmen,/ vor giftebæren würmen/ getorste er sich niht rimphen;/ er muoste vür ein schimphen/ allen sînen kumber tragen./ der | |
| dâ stille sam ein stampf./ sîn bilde sich von nœten rampf/ reht als ein alteʒ lesevel./ in sîme kophe wurden gel/ | |
| îlten her an disen kampf,/ dâ manger sich von slegen rampf,/ den si ze tôde schrieten./ helf unde stiure bieten/ begunden | |
| dâ getân./ man sach die wunden ûf dem plân/ sich rimphen und grisgrammen./ dâ sprungen fiures flammen/ ûʒ helmen alsô dicke,/ | |
| sínt als jaemerlîchiu jâr,/ daz ich mich under den ougen rampf/ und sprach: ^"nu gênt ûz, grâwe hâr."/ /Áls réhte unvrô | |
| tôdes gerich/ über si von dem tamph./ manic hant sich ramph/ vor hitz, als si besenget wære./ dô die Akersære/ erkanden | |
| die wambe in nider sunken:/ ir hüffe hôch unde mager,/ gerumphen als ein Ungers zager/ was in diu hût zuo den | |
| ez an im schein./ im wâren arme unde bein/ swarz, gerumphen. dirre man/ truoc in dem munde niender zan./ der alte | |
| vnde ist brust trucken. vnde schrindent sich di naselocher. vnde rimpfent sich (@fol._63_a.@) di hende. vnde di vuze. Etwenne uallent si | |
| an der stunt./ dô begunder sih cremfen/ und di nase remfen,/ wand in der pheffer sêre beiz./ sîn lîb di wart | |
| daz er ^+dan ne wil sin so snel,/ so im gerumpfen ist daz vel,/ <zuo+1>95</zuo+1>und im der rukke ist gebogen,/ und | |
| bist bose und arc,/ ubel geschaffen und charc,/ du bist gerumpfen und swarz,/ din athem smechet als ein arz./ mir grouset, | |
| Der slange, so er bevindet das er beginnet alten und rimpfen und stinken, so sůchet er wo zwene steine bi ein | |
| im ze vehten den camph,/ Swie er sich vor slegen ramph/ Und vor im lac in swerer not,/ Wie er sich |