Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

rîm#’2 stM. (66 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Daniel 57 bitten daz ir/ Sullet gar vertragen mir/ Ob ich die ryme breche,/ Daz dutsch nicht rechte spreche./ Doch wil ich ez
Daniel 5185 zu dute:/ Da wont vil lutzel lute,/ Sie enhaben ir cleider geunreinet./ Aber alles daz mich meinet/ Mit truwen, der cleit
Daniel 5202 unser herre Got,/ ‘‘‘Wen sie tuen min gebot.’’’/ __Diz wort ich uberloufe./ Die cleider sin die toufe,/ Damite wir cleiden unsen
Daniel 5204 ich uberloufe./ Die cleider sin die toufe,/ Damite wir cleiden unsen geist,/ Die beschirment uns allermeist./ Diz get uf alle die
Daniel 5205 sin die toufe,/ Damite wir cleiden unsen geist,/ Die beschirment uns allermeist./ Diz get uf alle die cristenheit./ Der horwet der
Daniel 5225 do dem vleische wider sten,/ Daz sie daz cleit nicht horwen.’/ Und wen wir leider morwen/ Von des broden vleisches art,/
Daniel 5225 vleische wider sten,/ Daz sie daz cleit nicht horwen.’/ Und wen wir leider morwen/ Von des broden vleisches art,/ Des zut
Daniel 5233 dache./ Nu bite Got unde wache,/ Daz dich der unreine wicht/ Irsliche slafende nicht,/ Wen du enwolles wachen/ Kegen dinen widersachen/
Daniel 5238 herzen binnen/ Dines geistes sinnen./ Der ist des vleisches huswirt;/ Ist daz der slafende wirt/ Oder in der arbeit vorvilt,/ So
Daniel 5251 quelten/ Und ir cleider nicht bewollen,/ Und als die ruden bollen,/ Daz sie des nicht irschrucken/ (Daz spricht: von swaren drucken/
Daniel 5255 drucken/ Der heiden und der juden,/ Die wol glichen argen ruden,/ Wen sie irbarmet niemen,/ Mit geblieten riemen/ Hir slugen und
Daniel 5264 ‘Si suln dort gen mit mir wert/ In alben, wen sie sin iz wert.’/ __Wie sal iz nu kumen umme die/
Daniel 5286 als unreines/ Hir wart, wil iz sich waschen/ Mit lougen riber aschen/ (Daz ist die ruwige bicht),/ Sin wandel enwerde licht./
Daniel 5293 wirt vil wizzer dan do vor,/ Der sin hat mit witzen vliz;/ Also wirt der sundere wiz,/ Der sich hat beclutteret,/
Daniel 5295 hat mit witzen vliz;/ Also wirt der sundere wiz,/ Der sich hat beclutteret,/ Swen her wirt gelutteret/ Vor unses herren vuzen/
Daniel 5323 vil selic geborn,/ Wen sie sint vor Gote irkorn,/ Ob sie wol tuen ir elicheit/ Mit andere#’r irre guten arbeit;/ Ist
Daniel 7271 trift,/ Daz drizende ist ez zwar;/ Dutschen stetis offenbar/ Zu rime wol gemachet./ An Marien nu sachet/ Umme ein reines ende!/
Eracl 119 dem bereiten,/ der kan und mac erbeiten/ dirre wârheit, mit rîme,/ die ich zesamen lîme/ mit den geziugen, die ich hân./
HeslApk 1340 sinne./ Vint iemant icht dar inne/ Dar an ich missespreche,/ Rim oder sin zubreche,/ Materien vorkere/ Von unkunstiger lere,/ Daz wider
HeslApk 1357 lumen,/ Ob einer durch itewiz/ Oder lichte durch vorgiz/ Eines rimes dar an vormisse,/ Daz man hir vinde gewisse/ Daz ich
HeslApk 1359 an vormisse,/ Daz man hir vinde gewisse/ Daz ich den rim nie valsch gesprach/ Noch satz des rimes nien zubrach,/ Und
HeslApk 1360 Daz ich den rim nie valsch gesprach/ Noch satz des rimes nien zubrach,/ Und tun iz ouch durch den beruch/ Daz
HeslApk 1381 Die buch nu wollen machen/ Von aller leie sachen/ Unde rim zu rime vinden/ Und die nicht rechte binden/ Unde die
HeslApk 1381 nu wollen machen/ Von aller leie sachen/ Unde rim zu rime vinden/ Und die nicht rechte binden/ Unde die nicht wegen
HeslApk 1389 aller erst;/ Des sint ir werc noch aller herst./ Swer rime wil zu rimen/ Und wort zu worte limen/ Unde sin
HeslApk 1394 da zu wetzen/ Unde nemen dar von bilde,/ Daz sin rim nicht vorwilde./ Den sin den sie vor vazten/ Unde an
HeslApk 1407 u./ Diz dinc man lazen muz da zu,/ Wen alle rime die sint valsch –/ Sie sin latin, dutsch oder walsch
HeslApk 1411 buchstabe begegenen./ Do von muz man mit gelegenen/ Worten die rime suchen,/ Den sin also beruchen/ Daz wir nicht valsches sprechen./
HeslApk 1420 muz man nennen/ //[11#’v#’b] Also sie genamet sin,/ Und muz rime zien dar in/ Die sich den namen glichen./ Wir setzen
HeslApk 1442 Nam ich mich ofte dar enkegen,/ Wen ich habe die rime gewegen/ Mit eben glichen vuzen,/ Und han mit langen muzen/
HeslApk 1450 gelegen/ Daz ich nicht mochte uz brengen/ Ich enmuste den riem lengen,/ So waz bezzer gesprochen/ [12#’r#’a] Lanc riem dan sin
HeslApk 1452 enmuste den riem lengen,/ So waz bezzer gesprochen/ [12#’r#’a] Lanc riem dan sin zu brochen./ Doch swen ichz mochte gachten/ Mit
HeslApk 1480 lazen sien,/ Nach deme der sin gevellet/ Und sich der rim gestellet/ Und die materie sich getreit./ Dar mite si daz
HeslApk 3472 bleib./ __Ein meister alsust beschreib:/ Do Adam sterben solde,/ Sin begerunge wolde/ Han ol der barmherzikeit./ Des sante er vil gereit/
HvFreibJoh 161 im gesaget,/ sô sol iz blîben unverdaget,/ von mir zu rîme unverholn./ zwelf kerzen grôz alsam die boln,/ die wurden vor
HvNstAp 20599 seyt es ist peliben,/ Das es von kainem man/ Deutsche reym nie geschriben gewan./ Wer ditz puch gedichtet hatt?/ Das sag
HvNstGZ 40 dez ich gedaht han/ Uz latin zu dihten,/ In dutsche rimen rihten./ Wie diz buch si gedaht/ Und in latine an
HvNstGZ 3034 gangen/ Mit speicheln und mit slime./ Ez mag nieman mit rime/ Die smacheit alle gar důn kůnt/ Die sie im daten
HvNstGZ 6016 bi den lesten tagen,/ So solle wir fuͤrbaz sagen/ In rimen und in gedihte/ Von dem jůngsten gerihte./ Wir sůln schriben,
JvFrst 2142 ganzer wârheit/ kam daz_ê was ein schîm:/ der figûren alter rîm,/ als vor bezeichent wart,/ hî begreif sîn rechte vart./ daz
JvFrst 10380 genzlich und verwâr,/ nicht in twalmes schîne/ sunder in rechtem rîme/ ênziclicher wârheit./ wan di lêrêr haben geseit:/ wêren di selben
JvFrst 11464 erken,/ iz sî der sin oder wort/ oder an des rîmes ort,/ ichtes hân vergezzen/ und nicht gelîche gemezzen./ doch kumt
Kreuzf 6 daz ich sol/ ein rede zu rehte berihten,/ in wârem rîm verslihten,/ ordenlich zûbringen sie,/ als der edele furste die/ niht
KvMSph 28, 1 zeit der sunwenden und der ebenneht hast du in disen reimen: Der krebs die sunwenden geit/ #;eUmb dez heiligen Veits zeit./
KvWGS 70 an den orten/ vor allem valſche ez liuter,/ und wilder rime kriuter/ darunder und da’nʒwiſchen/ vil ſchone künne miſchen/ in der
KvWGS 88 von liehter ſinne glanʒe/ wirde ich niht gemüejet,/ der wilde rim niht blüejet/ vor mines herʒen ougen,/ noch clinget für mich
KvWHvK 757 kurzen rede werc,/ daz ich dur den von Tiersberc/ in rîme hân gerihtet/ unde in tiutsch getihtet/ von latîne, als er
KvWLd 2,138 Cuonze dâ von Wirzeburc:/ wünschent daz von sîner zungen/ niemer rîm gefliege lurc!/ / Nû gît aber der süeze meie/ sælde
KvWTroj 268 von Wirzeburc ich Cuonrât/ von welsche in tiutsch getihte/ mit rîmen gerne rihte/ daʒ alte buoch von Troye./ schôn als ein
KvWTroj 278 schranz:/ den kan ich wol gelîmen/ z’ein ander hie mit rîmen,/ daʒ er niht fürbaʒ spaltet./ ob sîn gelücke waltet,/ und

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