Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

rihtære stM. (303 Belege) Lexer Lexer Lexer-Nachtr. BMZ BMZ Findeb.  

SpdtL 89, 18 man siben man ze ziuge nimet, dâ sol man den rihter für zwêne nemen, unde sînen boten alsam. //Nieman mac im
SpdtL 98, 19 vor umbe lîpgedinge geredet ist, oder er sol für sînen rihter varn oder für sînen herren, unde sol die geziuge leiten
SpdtL 116, 1 ez tôtez sihet, der ist sînes lîbes geziuge. //Âne des rihters urlaup mac ein man sîn eigen wol geben sînen erben,
SpdtL 196, 15 urteile widerwirfet, sô sol man si ziehen an den hôhern rihter unde ze jungest für den künic. Dâ sol der rihter
SpdtL 221, 1 niht veræhtet, er enwerde dar în redelîche brâht. //Der nider rihter enmac niht gerihten die veræhtung die der ober rihter getân
SpdtL 221, 2 nider rihter enmac niht gerihten die veræhtung die der ober rihter getân hât, si ensi im alsô wizzenlîch, daz er ir
Spec 55, 12 wart lange uor ſiner gebûrte gebizeichint. Wir lêſin, daz ein rihtâre waſ in der altin ê ze Ieruſalem, der hiez Samſon
Spec 63, 5 rvͦfte. Er virgaz ſiniſ kûnichricheſ, $t do er den obriſtin rihtâre mit vorhtin an rvͦfte, er ne gehugte ſineſ gewaltiſ, da
Spec 76, 4 wiſſage $t wart, er irwlte einin kint, Danielem, daz er richtâre wart vbir alti rihtâre. Er irwlte einin viſchâre, $.s$. Petrum,
Spec 76, 5 irwlte einin kint, Danielem, daz er richtâre wart vbir alti rihtâre. Er irwlte einin viſchâre, $.s$. Petrum, unde machete in zeinime
Spec 110, 2 behoͮtent unde got wîleclichen beſcoͮwent, roͮgent unſ uor dem oberſten rihtære, $t uor dem nehein ſunde, chleiniv noch grozziv, unberihtet mac
Spec 110, 5 ê ez ergê, daz der menneſſce getoͮt, iedoch want deſ rihtæreſ reht niht iſt ieman ze uerdammelonne, dvrch daz entwâlt er
Spec 113, 9 heiligen engelen, unſ da beſcirme unde uerſpreche uor dem obroſten rihtære. Nv ſculn wir oͮch ane roͮfen die nîun ordineſ, die
Spec 121, 14 der bedecchet wol ſine miſſetât, daz ſi nimmer uur den rihtare wirt braht. Uon diu, mine uil lieben, div uier vihe
Spec 125, 34 uoͮrent ivch uur die chunege unde enphelehent ivch den ubelen rihtaren in ze urchunde unde aller der diete. Ir werdet ze
Spec 127, 14 er ime uil harte mac uurhten, daz er uur den rihtare moͮz, den er in diſme lebenne hat beſwaret mit ubelen
Spec 128, 11 entſlaffen unde erſtent iedoch alle gemeinlichen, $t ſo der grimme rihtare an der iungeſten urteile zornlichen $t chumet. Die goͮten erſtent
Spec 129, 9 qui paratuſ eſt diabolo. Owê, wie angeſtlichiv wort der rehte rihtare ſprichet daz der ſcidvnge ze den ubelen: ‘Vart uone mir,
Spec 133, 28 er geboten $t hat, der wirt einweder uon dem oberoſten rihtare hie in diſme lebenne gebezzert oder in deme chunftigen lebenne
Spec 140, 7 dort der heiligen engele geſelleſcaft beſizzet. Nv ſpreccen wir ziv, rihtare, die got, der rehte rihtare, geſezzet hat ze uurſten ſimme
Spec 140, 7 beſizzet. Nv ſpreccen wir ziv, rihtare, die got, der rehte rihtare, geſezzet hat ze uurſten ſimme liute. Div wort deſ ewigen
Spec 140, 8 geſezzet hat ze uurſten ſimme liute. Div wort deſ ewigen rihtareſ ſcult ir niht ungerne uernemen, ſo gewinnet ir hie rîhtoͮm
Spec 140, 17 ir danach arbeitet, ſo werdet ir gechronet uon dem oberoſten rihtare. Welt auer ir die armen uerdrucchen, ſo werdet ir an
Spec 145, 6 wnden $t wnt wart; in den ſelben wnden in einen rihtare beſcowen moͮzzen, $t alſ $.ſ$. Iohanneſ ſcribet: Videbunt in quem
Spec 146, 15 deme lichenamen ſceidet, div ander, ſo ſi uur den oberſten rihtare chumet, div dritte, ſo div urteile uber ſi getan wirt.
SSpAug 179, 10 ob der ander ze lange sich verirret, sô sol der rihter sînen vrônboten senden hintz dem hûse, dâ er sich inne
Tannh 6, 65 so wünsche ich des durch elliu lant,/ daz er guot rihter werde/ /Und er begrife des vater spor/ nach rehtes herren
Tauler 148,21 stont. Nieman enneme sich des an das er des andern richter si, er si e zů dem ersten sins selbes richter
Tauler 148,21 richter si, er si e zů dem ersten sins selbes richter gewesen. Das ist iemer wol ein jemerliche blintheit das der
Tauler 148,36 den pfaffen verbotten das si nút herteklichen súllen stroffen, die richter sint der kilchen. Wie getúrrent ir denne das gedenken vor
Tauler 149,3 Gotte niemer úber windent und das úch Got ein grúwelich richter werden sol. ___Durch Got huͤtent úwerre wort! Dis leiden klaffendes
ThvASu 70,4 beweglichen craft unde die herschenden. Unde dar umbe [heizet] der richter des volkes ein houpte, als ez geschriben ist in «Der
ThvASu 80,26 ieklichen zit, unde ouch der menschen gedenke, der er ein rihter ist; also daz man von im sprichet in Johanni in
ThvASu 276,6 gebung, unde heizet «ein geblichü gerehtikeit,» nach dem unde etlich rihtere oder spender git einem ieklichen nach siner wirdikeit. Alse denne
TrSilv 366 den gewalt,/ daz her immer meister were/ ubir alle irdische richtere./ her berichte widemen vnde zehenden,/ daz man gote dir miete
TrSilv 676 zwene philosophi:/ die irkvͦren sie dabi,/ daz sie des sendes richtere weren/ vnde der rechten zivchte phlegen/ vnde daz sie nichtes
TrSilv 696 keiser constantin./ der ne wil selbe nicht sin/ dar ubir richtere,/ wande iz ungezeme were,/ daz her der kristenheite phlege/ vnde
UrbBayÄ 1481,b fvnf mvtte waitzen vnde dri mvtte habern, die horent den rihter an, vnde drizic pfenninge. //Von der vogetaie ze Swaige git
UrbBayÄ 1502,a git man ahzehen mvtte waitzen, da von git man deme rihtere dri mvtte, man git ovch von den selben hoven drizic
UrbBayÄ 1936,a ze Kvmptingen die geltent ain halp pfvnt vnde horent den rihtære an vnde sol da von boten senden, der er bedarf
UvZLanz 8035 man saget uns ze mære,/ daʒ diu vremde maget wære/ rihtære über die hübscheit./ swer in der massenîe streit/ von ihte,
UvZLanz 8192 stunden,/ wen si dâ funden,/ der des landes wære/ oberster rihtære./ dô wart in bescheiden/ ein herre, der in beiden/ daʒ
UvZLanz 8277 noch suln beschouwen/ den sun mîner vrouwen/ und des landes rihtære./ ist ab ieman swære/ diu selbe rede, der ich dâ
VRechte 4 daz reht zware./ wan got ist ze ware/ ein rehtir rihtære./ von diu hiez er den sinen chneht/ vil starche minnen
VRechte 53 vil unrehte getan./ die scheident ouch zware/ von dem rehten rihtære./ wan swelhir den gewalt hat/ unde er daz unrehte begat/
WernhMl 842 zit,/ Moyses, Hester und Judith,/ Job und och Thobyam,/ Der richter bůch und Esdram,/ Machabeorum, wie die stritten,/ Vil me noch
WernhMl 8779 selben stunt/ Wart wider wol als e gesunt./ __Des volkes richter von der stat,/ Der gewaltes ambacht hat,/ Und sine serjande,/
Wh 113,10 und dem orse mîn/ hân ich vergolten unser nar.’/ der rihtær und die sînen gar/ heten in vaste umbehabt./ an allen
Wh 113,14 gedrabt/ diu comûne von der stat/ kom, als si der rihtær bat./ der sprach, er müeste zollen/ mit alsô grôzem vollen,/
Wh 113,20 iedoch ein sünde,/ daz man in niht rîten liez./ der rihtær die sînen hiez/ daz si in næmen in den zoum./

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