Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

rîchelich Adj. (100 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

BrEng 64 trvͦbliche ſin vn2de ze volle ſorgon. vn2de ſol nvt ze riliche vn2de #;ioch ze zage ſin. noh ſol nvt ze$/ lanch rechich.
BuchdKg 47, 16 boten mit Naaman hin ze Helyseo. Naaman kam vrœlîch unde rîlîche für Helyseus tür. Er hiez die tür zuosliezen. $t Naaman
Eckh 5:58, 9 nû niht engæbe, daz er mich dar nâch grœzlîcher und rîchlîcher begâben wölte. Nochdanne setze ich, daz der mensche, der mich
Herb 2157 dinet der werlde daz dritteil,/ Evropa die riche./ Sie farent riliche/ Vn2de wol zv gereche./ Ir wenet, daz ich ez spreche/
Herb 7218 trone/ Ein kamere vil schone:/ An dem estriche/ Schine1n da riliche/ Die lutern cristalle./ Die wende ware1n alle/ Vnd daz gewelbe
Herb 8179 zv hectore reit./ Sie ware1n harte wol bekleit/ Vn2de harte richliche,/ Beide gliche./ Sie saugete1n ir mere,/ Wie ez comen were,/
HvNstAp 20488 was niemand unfro./ Do gab der kunig reiche/ Sein gab reichleiche:/ Da pelaib nyemand ungewert,/ Wer deß kuniges gabe gert./ Paide
HvNstGZ 7554 Dar nach sieht man die frien,/ Die sußen magt Marien/ Rilich und schone/ Under einem heren throne./ Mit ir volget eine
KLD:Kzl 5: 1, 7 geste/ hant enpfangen boumen este,/ man siht bluomen über al./ rîlich dœne in süezer wîse/ singent kleiniu vogelîn/ meie, daz sî
KvWHvK 97 hiez von Kempten Heinrich;/ sîn edel muot der hæte sich/ rîlicher manheit an genomen./ er was mit deme kinde komen/ von
KvWLd 18, 12 ist aller tugende ein übergulde./ /Merke, ein hôchgeborniu jugent,/ daz rîliches herzen tugent/ edelt baz dann alle friunde ûf erden./ swer
KvWLd 22, 7 plân!/ heide in liehter varwe lît;/ si gestet sich/ mit rîlicher sumerwât:/ man siht den walt geloubet stân,/ dâ diu nahtegal
KvWLd 32, 65 varwe sich in trüeben schîn./ diz wazzer ich gelîche wol rîlicher êren flüete,/ die man dâ brennet ûz des edeln herzen
KvWLd 32,177 mit stecken solte weichen;/ dur sîn gebrehte kan er im rîlîche miete sleichen,/ und wil gefüegem man durch kunst enkeine gâbe
KvWLd 32,182 lânt ir iuch gerne tôren triegen,/ die mit ir valsche rîlich guot iu kunnen abe erliegen?/ sinnelôse giegen/ hânt in ir
KvWLd 32,331 triegen/ vest unde an hôhen êren ganz./ /Der biber ist rîlîcher vil dan gnuoge herren schînen;/ sô man in jagt, sô
KvWSchwanr 183 getruoc/ von wilder âventiure alsô/ daz der künec Karle dô/ rîlichen als ein rœmscher voget/ quam in daz Niderlant gezoget/ und
KvWSchwanr 1106 mit den sporn gerüeren/ diu snellen ros frech unde balt./ rîlîchiu sterke manecvalt/ wart an ir tjost erzeiget,/ gesenket und geneiget/
KvWSchwanr 1341 vil manger hande freude dâ,/ daz in den landen anderswâ/ rîlicher hof nie wart bekant./ swaz man ie kurzewîle vant,/ der
KvWSchwanr 1348 rehten freuden vollenkomen/ unde in ganzen prîs geslouft/ wart diu rîlîche briutelouft./ /Nu daz der hof ein zil gewan,/ dô fuor
KvWSchwanr 1558 niht erwinden/ an sîner verte sâzehant./ ab zôch er sin rîlich gewant/ und leite dô sîn spalier an,/ daz der vil
KvWTurn 3 was in Engellant, / der lûter lop mit frîer hant/ rîlîche ervohten hæte./ er was getriuwe und stæte,/ gewaltic edel unde
KvWTurn 62 ûf die ritterschaft,/ diu nœtic unde kumberhaft/ sîner helfe gerte./ rîlîche die gewerte/ der künec vil bescheiden. / sus kunde er
KvWTurn 77 daz er unmilticlichen lebe,/ sô wirt gevellet doch sîn gebe/ rîlîche ûf alter unde ûf jugent./ in lêret angeborniu tugent/ daz
KvWTurn 186 bockes houbet schône stuont/ mit eim gehürne guldîn/ ûf dem rîlichen helme sîn./ /Alsus quam er ze velde/ in ritterlicher melde/
KvWTurn 241 die stat ze Nantheiz,/ dâ sich vil manger inne fleiz/ rîlicher koste durch die naht./ sich huob dô giuden unde braht/
KvWTurn 270 voget/ daz ander teil in sîne wer./ er brâhte durch rîlîche zer/ vil goldes dar in malhen./ swaz ritter dâ von
KvWTurn 338 ziechen/ waz ez mit golde wol durnât./ ez was ein rîlich blîât,/ der zweier hande varwe erschein:/ sich kunde an im
KvWTurn 453 alsam die werden tuont./ ein stange ûf sîme helme stuont/ rîlich von phâwen viderîn./ daz cleinœt edel unde fîn/ sach man
KvWTurn 495 gezogen/ von golde löuber wâren,/ diu glast der heide bâren/ rîlichen unde schône,/ und mit ir clanges dône/ gefröuten manger muoter
KvWTurn 547 edel unde frisch,/ darîn der vogel und der visch/ geleit rîlichen dûhten./ ûf sîme schilte erlûhten/ vier stücke, als im daz
KvWTurn 587 lûhte rôt./ dem künge sîn gewalt gebôt/ daz er dâ rîlich wart erkant,/ wande er hæte in sîner hant/ Navarre und
KvWTurn 768 daz in dur grimmiclîche nôt/ ûz sîten wart gedrungen. / rîlîche quam geswungen/ ein rotte her diu ander hin./ ez galt
KvWTurn 1098 die Franzeise./ /Ouch het ez manger ûf dem plân/ sô rîlich und sô wol getân/ daz er geblüemet wart mit lobe:/
KvWTurn 1139 schîn./ daz schuof er mit der milte sîn/ und mit rîlicher hende./ genomen het ein ende/ der wünniclîche turnei./ sîn craft
KvWTurn 1152 swer in dâ phantlœse bat/ und sînes guotes gerte, / rîlîche er den gewerte:/ ritter unde varnde diet/ mit hôhen gâben
Lanc 56, 37 waren. Der konig saß zu eyner hohen tafeln herlich und rylich, als konig zu recht sollen siczen da sie hoff halten.
Lanc 57, 13 nam einen guldenin kopff, stunt vor im, der groß und rylich was, und bott yn Lyonel, das er daruß $t truncke.
Lanc 113, 5 und lang was. In dem baumgarten stunden schöne huß und riliche, daruß sah sie gan dru vil schöne kint. Darnach kamen
Lanc 277, 4 Galahot $t vier bette machen in syner kamern, die waren rilich und schön; und eins hieß er höher und breiter machen
Lanc 302, 35 von Logers. Die konigin nam ein guldin fingerlin, das fast rilich was, und gab es Lancelot. ‘Herre’, sprach sie, ‘diß fingerlin
Lanc 327, 3 und nam einen herlichen gúrtel daruß mit guldinen spangen sere rilich gewúrckt, $t und ein furspang von golde von Arabien, das
Lanc 348, 28 zu der rechten hant wo ein schön burg stunt sere riliche, und was geheißen Kambenig. Und da vor stunt ein walt
Lanc 491, 7 zu hof kamen. Die jungfrau kam mit schoner gesellschafft und rilich von cleidern und von pferden, sie was selber ußermaßen schon
LobSal 226 si/ in communionem dei./ du sol imo gilichin/ in dugintin richlichi,/ du sol giberin du kint,/ du dir got selbi ginennit
Parz 629,28 werc vil spæhe brâhte):/ der heizet saranthasmê./ ob der iht rîlîchen stê?/ daz muget ir âne vrâgen lân:/ wand er muoz
Parz 668,22 ich sagen,/ sluoc man drumbe an wîten rinc:/ daz dûhten rîlîchiu dinc./ ___vor Artûse wart vernomn,/ Gâwâns marschalc wære komn:/ der
Parz 760,22 ûf (sus hôrt ich sagen)/ von pfell vier ruclachen/ mit rîlîchen sachen,/ gein ein_ander viersîte;/ darunde senfte plumîte,/ mit kultern verdecket,/
Parz 775,11 der disiu wart gesniten,/ sinewel, mit solhen siten,/ si erzeigte rîlîchiu dinc./ sinwel man drumbe nam den rinc/ ûf einem touwec
Parz 775,23 bî der schœnen naht/ gemezzen unde vor bedâht/ wol nâch rîlîchen ziln./ es möhte ein armen künec beviln,/ als man den

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