Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
redelîche Adv. (11 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| er geit sin vleisch und sin blut./ der sin da redelichen gert,/ swie schir ers wil, so ist ers gewert./ Wo | |
| mut ziren/ An den zetzen mit der snuer;/ Wen her redelichen vuer/ An alle sinen dingen,/ Des hiez her uns ouch | |
| werlt not bedenken;/ Sie suln bilde den geben/ Die nicht redelichen leben,/ Und predigen daz Gotes wort/ Hir beide wider und | |
| dem otmutigen hir glich./ Die sich Gote schuldic geben,/ Swie redelichen sie din leben/ Von der liebe siner minnen,/ Den volge | |
| sich an dem obertrit/ Mit siner helfe bewar,/ Daz sie redelichen var;/ So muge sie zu lone/ Komen in sime trone/ | |
| der genaden,/ [72#’r#’a] Die dem menschen ist beschert/ Ob her redelichen vert,/ Und von den grozen leiden/ Der die sich dar | |
| himelen mit Gote/ (Wen sie nach dem gebote/ Gotes hie redelichen leben/ Und immer in den himel streben/ Und ir vleisch | |
| zunge vollenbrachte,/ Daz heil daz dem ist beschert/ Der hie redelichen vert?/ Diz ist die wandelunge:/ Der alde wirt der junge,/ | |
| wol enphangen./ und dô unlanc was ergangen,/ dô wurben si redlich/ gegen dem von Francrîch,/ swaz in enpholhen was,/ als ich | |
| da Got von irloste/ Abramin sinin liebin kneht,/ der also redeliche reht/ was nah dem Gotis gebote/ das im von dem | |
| schar/ hiez ane schulde slahin gar,/ do si an trůgen redelichú kleit;/ ouh rah Got die tumpheit/ das er mit zoubir |