Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

recke swM. (418 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

NibB 432,1 niemen bekant./ Er îlte hin widere. $s dô vant er recken vil,/ dâ diu küneginne $s teilte ir hôhen spil./ dar
NibB 433,2 bezeiget, $s dâ daz spil solde geschehen/ vor manigem küenen recken, $s die daz solden sehen,/ mêr danne siben hundert. $s
NibB 443,3 »mich riuwet inneclîchen $s disiu hovevart./ nu hiezen wir ie recken: $s wie verliesen wir den lîp,/ suln uns in disen
NibB 447,4 in ir gewant,/ ir vil scharpfen wâfen $s gebet den recken an die hant.«/ Dô si diu swert gewunnen, $s alsô
NibB 469,3 $s alsô daz wart getân,/ do erbôt man ez den recken $s mit dienste deste baz./ Dancwart unt Hagene $s die
NibB 479,4 helfe bringen $s her in diz lant/ von ûz erwelten recken, $s die iu noch nie wurden bekant./ Ir sult nâch
NibB 488,1 der herre Sîfrit dâ vor./ Er sprach: »ich bin ein recke, $s nu %..entsliuz ûf daz tor./ ich erzürne ir etslîchen
NibB 498,2 mich genesen./ unt möht$’ ich iemens eigen $s ân$’ einen recken wesen/ (dem swuor ich des eide, $s ich wær$’ im
NibB 501,2 Sîfrit: $s »ir sult balde gân/ unt bringet mir der recken, $s der besten, die wir hân,/ tûsent Nibelunge, $s daz
NibB 502,2 diu bant./ dô lief Albrich balde, $s da er die recken vant./ er wahte sorgende $s der Nibelunge man./ er sprach:
NibB 505,1 bereite $s die helde küen$’ unde guot./ Wol drîzec hundert recken $s die wâren schiere komen./ ûz den wurden tûsent $s
NibB 524,3 ir varn solden $s ze Burgonden dan,/ zuo jenen tûsent recken $s ûz Nibelunge lant./ si rihten sich zer verte; $s
NibB 533,1 $s der bete in vriuntlîchen biten.«/ Er sande nâch dem recken; $s der kom, dô man in vant./ er sprach: »sît
NibB 535,4 hêrlîche meit.«/ dô daz gehôrte Sîfrit, $s dô was der recke vil bereit./ »Nu %..enbietet, swaz ir wellet; $s des wirt
NibB 542,1 $s ein bote bezzer niht gesîn./ Mit vier unt zweinzec recken $s ze Wormez er dô reit./ des küneges kom er
NibB 569,1 gesten $s lob unt êre geseit.«/ Dô kômen ouch die recken; $s die hiezen tragen dar/ die hêrlîchen sätele $s von
NibB 574,2 pfellel, $s die besten, die man vant,/ vor den vremden recken, $s sô manic guot gewant,/ daz ir genuoge schœne $s
NibB 578,3 dâ füeren solden, $s die kômen dar zehant,/ der hôchgemuoten recken $s ein vil michel kraft./ man truoc ouch dar mit
NibB 590,3 wart vil minneclîchen $s genomen bî der hant/ von wætlîchen recken $s manic wîp wol getân./ man sah die schœnen mägede
NibB 591,4 tohter rîch,/ daz liebte an ze sehene $s vil manigem recken lobelîch./ Dô speheten mit den ougen, $s die ê hôrten
NibB 597,1 erbrunnen. $s dâ wurden helde wol bekant./ Des dâ die recken pflâgen, $s daz sach vil manic meit./ mich dunket, daz
NibB 612,3 selber tugende $s lœse mînen eit!/ ich swuor dich einem recken, $s unt wirdet der dîn man,/ sô hâstu mînen willen
NibB 614,2 ougen blicke $s wart Sîfrit varwe rôt./ ze dienste sich der recke $s vroun Kriemhilde bôt./ man hiez si zuo ein ander $s
NibB 621,4 swester $s Sîfride hân gegeben./ jâ mac si mit dem recken $s immer vrœlîchen leben.«/ Sie sprach: »mich jâmert immer $s
NibB 627,3 kamerære $s brâhten in diu lieht./ sich teilten dô die recken, $s der zweier künige man./ dô sach man vil der
NibB 673,1 $s zwischen die want und ein schrîn./ »Owê«, dâht$’ der recke, $s »sol ich nu mînen lîp/ von einer magt verliesen,
NibB 697,3 dir rîtent, $s der vindestu hie vil./ von drîzec hundert recken $s wir geben dir tûsent man,/ die sîn dîn heimgesinde.«
NibB 713,3 mâgen $s tuon ich allen kunt:/ er sol vor disen recken $s die mîne krône tragen.«/ diu mære hôrten gerne $s
NibB 720,2 $s der wart vil geseit,/ wie rehte lobelîchen $s die recken vil gemeit/ lebten z$’allen stunden $s in Sigemundes lant./ alsam
NibB 721,3 sîner mâge $s wart noch deheiner nie)/ unt ouch Schilbunges recken, $s unt ir bêder guot./ des truoc der vil küene
NibB 723,2 niht geschehen,/ sô müese man von schulden $s dem edeln recken jehen,/ daz er wære ein der beste, $s der ie
NibB 734,1 harte hêrlîch gewant./ Dô sprach der künic Gunther: $s »ir recken sult von mir sagen/ (al daz ich dar enbiete, $s
NibB 750,1 dienest müezen klagen.«/ Dô sprach der marcgrâve Gêre, $s ein recke vil guot:/ »si sint in allen tugenden $s sô rehte
NibB 755,1 herre vriuntlîche $s zuo den Burgonden sprach:/ »Sît willekomen ir recken, $s ir Guntheres man./ sît daz Kriemhilt $s ze wîbe
NibB 760,1 dienen gerne $s hin diu Sîfrides hant.«/ Dô sprâchen sîne recken: $s »habt ir der reise muot/ hin zer hôhgezîte, $s
NibB 760,3 $s wir râten, waz ir tuot./ ir sult mit tûsent recken $s rîten an den Rîn,/ sô muget ir wol mit
NibB 786,2 îlten in dô dienen $s die Guntheres man./ alle sîne recken $s der wirt zuo sich gewan./ dô reit diu küneginne
NibB 793,4 $s sô schône wart getân./ dô sach man vil der recken $s bî ir juncfrouwen stân./ Daz hêrliche gesinde $s daz
NibB 803,1 ze sedele $s vil manic wætlîcher man./ Wol zwelf hundert recken $s an dem ringe sîn/ dâ ze tische sâzen. $s
NibB 809,2 lande $s vil harte hôhe ein spil/ von manigem guoten recken. $s der sah man dâ vil,/ den ir tumbiu herze
NibB 814,2 einer vesperzîte $s huop sich grôz ungemach,/ daz von manigem recken $s ûf dem hove geschach./ si pflâgen ritterschefte $s durch
NibB 815,2 Ze samene dô gesâzen $s die küneginne rîch./ si gedâhten zweier recken, $s die wâren lobelîch./ dô sprach diu schœne Kriemhilt: $s
NibB 817,2 wie er stât,/ wie rehte hêrlîche $s er vor den recken gât,/ alsam der liehte mâne $s vor den sternen tuot?/
NibB 818,3 schœne, $s sô muost du vor im lân/ Gunther den recken, $s den edeln bruoder dîn./ der muoz vor allen künegen,
NibB 829,1 $s wie diu eigene diu dîn/ Ze hove gê vor recken $s in Burgonden lant./ ich wil selbe wesen tiwerr, $s
NibB 852,1 offenlîche, $s ich sî Sîfrides wîp.«/ Der künic kom mit recken. $s weinen er dô sach/ die sîne triutinne. $s wie
NibB 866,1 rede gehôrte, $s er sprach getriulîche sint:/ »Ir vil guoten recken, $s war umbe tuot ir daz?/ jane gediente Sîfrit $s
NibB 868,3 man sol in leben lân./ waz touc, ob ich dem recken $s wære nû gehaz?/ er was uns ie getriuwe $s
NibB 875,4 so %..ervar ich uns diu mære $s ab des küenen recken wîp.«/ Der künic gevolgete übele $s Hagenen, sînem man./ die
NibB 886,1 $s des sî mîn houbet iuwer pfant./ Ir unt iuwer recken $s sult hie heime bestân,/ und lât mich zuo z$’in

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