Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

queln swV. (93 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

AvaLJ 140, 1 was getan, $s daz muose allez uber in gan./ Sie cholten in die naht $s unze an den tach./ do hiezen
Erz_III 41, 152 erste wip./ so han ich vor euh minen lip/ zu quelen und zu pinen,/ uf daz ir muget erschinen/ zu miner
EvAug 150,3 des allerhöhsten svn. ich bit dich. daz dv mich niht quellest. wan do gepot er dem vnreinen geist. daz er vzginge
EvStPaul 3031 bi gode so beswere ich dich,/ daz du hie niht enqueles mich.’/ er fragte yn: ‘wie ist der name din?’/ da
EvStPaul 8407 dan gar uil entphelnt,/ noch uil ab ym auch sie gequelnt./ //Ich quam fur senden uf ertrich./ was wil des, dan
Gen 491 gap,/ getân ûz fellen, $s daz siu der vrost nemahte chwelen./ /Duo er si un an gelegete $s ich weiz er
Gen 1683 daz er dir nam daz wîb $s durch die dû choletest dînen lîp/ einez unt zweinzich jâre die dû dînem ôheime
Gen 2263 nû tuot als ir wellet, $s swie hart ir mich chwelet./ /Ir sculet bringen $s deme hêrren ze minnen/ des hie
Gen 2348 den sculdigen wil ich ze scalche haben./ den wil ich chwelen, $s die anderen faren dare si wellen.’/ //Duo man die
Gen 2414 al daz tû wellest, $s daz tû in hie niene chwelest!/ lâz in heim, $s ich bin iemer gerne dîn swein:/
GTroj 17342 sterben./ Es ist besser ain behender tod/ Denn ain lang quellent nott.’/ Dis ward in vil kurtzer stunt/ Aller Kryschen rotten
GTroj 20370 da den sig möchtt erzeln./ Nain, in lertt in jomer quellen/ Elleiander sinen lib./ Owe daz noch menig wib/ Stiftett angstlichen
Herb 870 Bin ich Iason, so bin ich ein ma1n./ War vmbe quele ich arme dan,/ Daz ich selbe werde min?/ Die rede
Herb 9611 offenbar;/ Doch wart ez leider alzv=war./ Andromacha, hectoris wip,/ Die quelte sere irn lip/ Vm die selben swere./ Man saget, daz
Herb 10603 sin schonez wip,/ Die hette irn reine1n lip/ Also sere gequalt,/ Sie hette deheine gewalt/ An sinne noch an worte./ Ir
Herb 12812 zit./ Sin sorge was zwifalt:/ Daz in die mi1nne hette gequalt,/ Daz was ein pine./ Ein ander, daz der sine/ Erslauge1n
Herb 13398 v3nde an gelazze/ Grozze vmmazze/ Paris do stalte./ Priamus sich qualte./ Sie lagen beide alle die nacht/ Vf troylu1n gestracht./ Fru1nt
Herb 16425 der zit wan,/ Daz sie hete1n sulche1n gewalt:/ Wen sie quelte1n, der wer gequalt;/ Sie mochte1n ouch ruwe gebe1n./ Die criche1n
Herb 16425 Daz sie hete1n sulche1n gewalt:/ Wen sie quelte1n, der wer gequalt;/ Sie mochte1n ouch ruwe gebe1n./ Die criche1n begu1nde1n der ane
Herb 16872 grozze1n leide1n,/ We1nne er so was verscheide1n./ Hette1n sie sich gequalt/ Vn2de so sere verstalt,/ Daz ir iegelich/ Eime toren was
Hochz 177 in die wurme heten ze gebene./ //Daz gewurme ungehiure,/ daz cholete si mit fiure;/ von den eren si chomen,/ diu fiurinen
Hochz 182 geschah,/ daz ie dehein man gesach:/ die die wurme da choleten/ unde die die martere doleten,/ daz si einen anderen rieten,/
Hochz 541 verwinten wir den munt./ diu stenche von der helle,/ diu cholet uns alle./ der si beslozzen hat,/ der getuo unsir rat,/
HvNstAp 2527 berennet./ Dar ein legt man fur tod den leib./ Tyrus quelte seinen leib,/ Das er gar unzellich was:/ Mich wundert noch
HvNstAp 3125 den ringk./ Man sach da maniges schones weib/ Mit klage quelen iren leib./ Man sach da rot wangen/ Mit zaheren ubergangen./
JvFrst 6894 meist/ nam ûz von den sêlen/ di dâ lîzen ir quelen/ in der vorhelle und vreuten sich/ in hôhem mûte wunneclich./
Kchr 4097 mære,/ wie den chuonen Trojanæren wære,/ duo siu die Chriechen kolten/ mit fiure unt mit swerten./ swelher ûz dem fiure entran,/
Kchr 6030 hêrre/ daz hellewîze dolte./ wie harte er sih dar umbe kolte!/ $sAines nahtes do er zu sînem gebete gevie/ unde er
Kchr 6238 mich schiere erslagen,/ iz ist lîhte uber mich ergangen./ man kolt vil lange/ dîn flaisc und dîn gebaine,/ dîn sêle ist
Kchr 6582 si nie uberwinden./ duo hiez er die gesinden/ mit swerten koln ze tôde./ du enphiengen si ir crône:/ in dem gotes
Kchr 7006 man sciere tôt./ uns trowent Rômære/ in ir charchære;/ sô cholent si uns den lîp./ si gehônent uns diu wîp,/ diu
Kchr 9717 nû sich, wie er daz tolte,/ daz in die tievele cholten/ in dem peche und in dem swebele./ nû rede dû
MarlbRh 67, 17 diͤ negel driven/ durch hend ind vuͤʒe dines liͤven,/ si quelden din gülden herze sere./ wilch wunder, of $’t zebrochen were!/
Mechth 2: 25, 89 Wenne min fleisch mir entvallet,/ min blůt vertrukent, min gebein kellet,/ min adern krimpfent/ und min herze smilzet nach diner minne/
Mechth 3: 17, 22 brinne <FOLIO>(46#’v)</FOLIO> in mir selber, min eigen wille můs mich qwelen.» Do vragete ich: «Eya, sag mir, wa mitte mag man
Mechth 5: 23, 179 man in uf das allerhoͤhste versmahe und das man in qwele mit der allerscharphosten pine. Ist er denne ein luter mensche,
Mechth 5: 30, 16 grůs der hat erfúllet minen můt. Minne, din vil reine quelen tůt mich ane súnde leben. Minne, dinú stetú andaht hat
Mechth 6: 15, 72 Moͤhte ich sinú wort hoͤren, ich liesse in gerne langer qweln. Henkent in also tot hoch úber alle morder, dur das
Mügeln 280,9 die hunde stan,/ gar lützel hilfet in sin gelt./ er quelet in, daran gedenkt, ir heren,/ das ir üch nicht aleine
NibB 2080,2 sam tet ouch sîn wîp;/ megede unde vrouwen $s die quelten dâ den lîp./ ich wæne des, daz hête $s der
NibB 2087,3 bezzer $s wære ein kurzer tôt,/ denne lange dâ ze quelne $s ûf ungefüegiu leit./ eines vrides si dô gerten, $s
NibB 2111,2 sal den hiez dô zünden $s daz Etzelen wîp./ dô quelte man den recken $s mit fiwer dâ den lîp./ daz
NvJer 2018 und gedâchte sî bewarn/ vurbaz vor des jâmirs vârn,/ darin gequelt was ir lebin./ Swaz geordint und gegebin/ des dûtschin hûsis
NvJer 16995 dâ letzte./ Alsus sî got irgetzte/ der leide, dî sî quellin/ pflac um ir gesellin,/ dî dâ lâgin lebins toub./ Ûfnâmin
Ottok 847 zêch man die armen?/ ez moht wol got erbarmen/ daz quelen und daz pînen./ der bâbest und die sînen/ der geschiht
Ottok 23736 ein ganzen tac und ein naht/ mit strîte wâren si gequelt./ si belîbent ungezelt,/ die dâ tôt beliben./ die aber hinder
Ottok 93667 waz geschach/ und wie er sich rach./ dâmit er si quelt:/ den si dâ heten erwelt,/ den lie er alsô ligen,/
Parad 23, 8 furis. der dritte tac daz ist ein ummeloufinde und ein quelinde sele noch Gode. der vierde tac ist daz alle di
Pass_I/II_(HSW) 141 in besitzest/ und im den willen hitzest/ nach dir in quelnder minne./ du bist der im di sinne/ erluchtes mit virstandekeit,/
Pass_I/II_(HSW) 196 hât geseit,/ sô ist er tûsent klâfter breit/ und dar zuo tûsent ellen./ welt ir si rehte zellen/ — des wil

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