Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

prisûn stF. (29 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Ottok 5053 seit ein bot, des si niht frô/ wurden in der presûn:/ ‘diu kunigin von Arrogûn,’/ sprach der bote, ‘læt iuch wizzen,/
Ottok 31589 hern und mîner froun,/ daz si iuch ûz des tôds presoun,/ darinne ir geleget wart/ von dem herzogen Meinhart,/ dâ ir
Ottok 45453 zAkers ist gesezzen;/ oder habt ir iems vergezzen/ in iwer presûn,/ oder nemt garzûn/ und heizt die kleiden schôn:/ die koste
Parz 429,7 den andern bat,/ der vienc se und leit se in prîsûn./ ez wær Franzeis od Bertûn,/ starke knappn unt kleiniu kint,/
Rennew 14201 gedingen./ er sol mir helfe bringen/ und losen von der prisune./ Tervigande und Kaune/ si min dienst wider saget./ ob Jesum
Rennew 33338 trůg,/ da ich dir kam zu troste/ und von der prisun loste./ in grozen noten ich da was,/ e zu Termes
RvEAlex 13909 in ander bezzer veste./ nû vunden ouch die geste/ eine prîsûne guot/ beslozzen vaste und wol behuot/ dâ bî ûf dem
SM:Wi 9:14, 6 ze brôte gerne vasten/ und ouch die wîle in einer prisûn alten./ //‘Her Türner, lânt die rede sîn!/ ein wîp durliuchtig
TürlArabel *A 62,12 stvnde/ vil swer, die wil er niht vernam./ vͥber die prisvn ofte qvam/ Arabel bot mit presende./ so rahter vf sine
TürlArabel *A 90,23 hat gemachet,/ dvͥ si dir bi! schaff daz gewachet/ dvͥ prisvn werd vnd der palas./ Mamvrtanit vnd Langalas,/ die zwene emeral
TürlArabel *A 90,27 fro, daz git froͤde mir,/ vnd heiz wol pflegen der prisvn,/ daz weder red noch stiller rvn/ mit dem Markis erge./
TürlArabel *A 95,29 dvͥ kvͥneginne tvͦ:/ dvͥ gebot nv spat vnd frvͦ/ der prisvn mit flizze pflegen/ vnd starkvͥ sloz daran legen./ ir minn
TürlArabel *A 96,21 Arabel mvͦst nach liebe gedenken./ ich mein den in der prisvn niht,/ dem doch lieb von ir geschiht,/ dez ir noch
TürlArabel *A 103,1 als sin Arabel zam./ ___Den Markis man zoh vs der prisvͦn./ nv, wen ich, werd ein rvͦn:/ der heiden lant wirbet
TürlArabel *A 122,25 begvnde sigen./ von Arabel schiet er mit nigen./ in die prisvn man in wider lie./ nv het er oͮch gekvͥndet hie,/
TürlArabel *A 128,1 mit den frowen san/ vnde der emeral giengen dan./ ___Die prisvn si entsliezzen hiez./ bi der kvͥnegin man nieman liez/ wan
TürlArabel *A 128,12 wart daz getan,/ daz nieman do mohte versten/ zvͦ der prisvn daz toͮgen gen./ vf den palaz si giengen wider./ nv
TürlArabel *A 129,2 zvͦ dem kærcher hin./ ___Dvͥ kvͥnegin nv vf sloz/ die prisvn, dez si nvͥt verdroz./ ir herze minne vnd vorhte hielt./
TürlArabel *A 129,23 hie,/ wan ez ir wol von herzen gie./ swie d prisvn wære vil hoh,/ Arabel in vz mit kreften zoh,/ vnd
TürlArabel *A 134,30 dem Arabel redde in gvͤten./ ich wæn, si bat der prisvn hvͤten,/ daz vngelvͥk beginne icht wuͤten./ ___Niht vil mer rede
TürlArabel *A 233,1 sæhin mich./ daz fvͦgte mir ze selden sich./ ___Vz der prisvn man mich nam,/ alse es mir sit ze selden kam./
TürlArabel *A 237,8 ir minne kvs si mir bot:/ swaz ich in der prisvn not/ erlitten het, dvͥ was nv hin./ dvͥ kvͥnegin fvͦrte
TürlArabel *A 241,13 hinder sich,/ wan do si nvͥt fvnden mich/ in der prisvn an dem dritten tage,/ nv wizzet ir wol, do hvͦp
TürlArabel *R 89,25 der helt werde wol bewachet,/ vnd nit werde verswachet/ div prisun mit hůte vnd der palas./ Mamurtanit vnd Langulas,/ die zwen
UvZLanz 3555 von manheit./ swen er gevie, der wart geleit/ in eine brisûn, diu was wît./ dâ lac ouch zer selben zît/ hundert
UvZLanz 3682 im selben worden alse gram./ fürst daʒ er in die brisûn kam,/ dâ manic ritter inne lac,/ sô daʒ er niene
Wh 192, 6 sîn kleit:/ ez versmâhte eime garzûne./ do der marhgrâve in prîsûne/ gevangen lac dâ ze Arâbî,/ chaldeis und côatî/ lernet er
Wh 299, 3 von den heiden sölhiu phant/ gewinnen, diu Berhtrames bant/ ûz prîsûne sliezen./ mac ich nû geniezen/ sippe und eide die mir
Wh 457,29 den pfallenzgrâven Bertram,/ und siben vürsten er dâ nam/ in prîsûn ûz îsern bant,/ aldâ er si beslozzen vant./ //Der rîche,
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