Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

prîslich Adj. (39 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

HvFreibJoh 89 helde vil dâ schîn./ ein spaldenier glanz sîdîn/ was im prîslîch dâ bereit,/ dar ob im schône wart an geleit/ ein
HvFreibJoh 116 ûf geleit gar wunnenclîche,/ dem wâpenrocke gelîche,/ und meisterlîch gezieret,/ prîslîch gefurrieret/ mit niuwen vedern hermelîn./ ouch gab von golde lichten
HvFreibJoh 139 helm gar ritterlîchen bant./ einen schilt der wîgant/ gevienc gar prîslîchen,/ gevazzet wunneclîchen/ mit grüenen borten sam ein gras;/ des schildes
HvFreibJoh 234 die ors gar keklîchen/ mit den houbten nikten./ die helde prîslîch schikten/ die schilde vür die bruste./ zu ritterlîcher tjuste/ stuont
HvFreibJoh 264 daz zôch der Bêheim mit im hin;/ daz was ein prîslîch gewin/ dem êrenrîchen gaste./ //Ein lützel er dô raste,/ biz
HvFreibJoh 289 sider/ der tiure degen abe bant./ //Dô er hête volant/ prîslîch die ritterlîchen werc,/ dô wart der von Michelsberc,/ der hêrre
HvFreibTr 941 melmen/ und ritterlîchen in der zît/ ûf einander widerstrît/ gar prîslîchen stâchen/ und manich sper zubrâchen./ swaz kurzewîle ie man began,/
HvFreibTr 2093 dâ las,/ under in, wer der ander was:/ dirre, der prîslîch besaz,/ und gener, der den anger maz/ mit der langen
HvFreibTr 2537 die hêten sich sô schône/ gesprenzet under crône/ und sô prîslîch an geleit/ in alsô küniclîche cleit,/ daz ich von ir
Iw 3271 witze kunt/ niuwan diu eine umbe den munt./ er schôz prîslichen wol:/ ouch gie der walt wildes vol:/ swâ daz gestuont
KvWTroj 43353 solte sîn./ man tet in prîs mit lobe schîn,/ der prîslich prîs sô was betaget,/ daʒ er dô hâte prîs bejaget./
KvWTroj 44134 geleit/ ir beste helfe, ir bester rât,/ wan er mit prîslicher tât/ was nâch wunsche vollekomen,/ an allen tugenden ûʒ genomen,/
Lanc 415, 27 blieben siczende. Sie raufften ire schwert nach der jost, die prislich was vor allen den kapfern. Myn herre Gawan kert wiedder
NvJer 212 ich diss bûchis lenge/ vornumfticlîch volbrenge,/ daz iz werd gezême,/ prîslîch und annême/ gote, Marîen und dem meistir,/ dem ich diss
NvJer 3636 dirre degin ûzirlesin,/ daz wîsit manche grôze tât,/ dî er prîslîch begangin hât. —/ Diz ist von der predegunge des crûzis
Ottok 6758 daz man von in sagt daz mære,/ si wæren komen prîslich./ sam teten die von ôsterrîch./ im brâht ouch manigen wîgant/
Ottok 9653 komen/ von Stîre und von ôsterrîch;/ die heten sich sô prîslich/ zuo der verte bereit,/ daz sîn der kunic wart gemeit./
Parz 266,30 dich./ dar zuo nim ich mîn herzentuom/ von dir, dîn prîslîcher ruom/ //hât werdekeit an mir bezalt./ nu erlâz mich, küener
RvEWchr 30946 er tusint man irslůg/ mit einis esils kinne./ __ Die prisliche gewinne/ der drier iegelichir irstreit/ sundirs mit sinir manheit./ ouh
RvEWh 2720 blůte;/ Sin lip, sin můt, sin suͤze tugent/ Blůte gen prislicher jugent/ Und gen manlicher clarhait./ Dú fruht in baiden was
RvEWh 5633 niht/ Als man si sich zwivalten siht/ An lob, an prislicher getat/ Die im m#;eares halb begat/ Der junge degen wise/ Nach
RvEWh 5941 Gen fúnfzehen jaren,/ Diu an sin alter waren/ Nach wunsche prisliche gelait;/ In des geselleschefte rait/ Und hate zim gesellet sich/
RvEWh 6364 riche,/ Fragen offenliche/ Ob ieman wolte wider in/ Tyiostieren uf prislichen gewin./ Ja, der wart schiere funden!/ Sin hate oͮch an
RvEWh 6594 zit/ Hate sunder widerstrit/ Den schal us und inne/ Mit prislichem gewinne,/ Mit al$~der froͮde unz an den tac/ Der ie
RvEWh 12204 sich uf in,/ Wan si im mohten volgen mitte,/ So prislich warent sin sitte./ //Sit es nu komen ist daran/ Alhie
RvEWh 15263 S#;ealic und wite erkant,/ Das wart Wilhelm genant,/ Nach wunsche prislich und clar;/ Das was úber zwai jar,/ Do er ze
RvEWh 15425 das ist war,/ Dar nach fúnf und zwainzig jar/ Mit prislichem gewine./ Diu edel kúniginne,/ Diu suͤze Amalýe,/ Diu kúnsche, wandels
Tr 6560 enden/ mit vrouwînen henden/ in vremedem prîse bedâht/ und noch prîslîcher vollebrâht./ hî! dô er den an sich genam,/ wie lustic
TürlArabel *A 9,4 lazzen mvͦz,/ den edeln ritter bringen fvͥr,/ des tat in prislicher kvͥr/ ze velde dike wart gesehen./ man dorft in niht
TürlArabel *A 214,21 doch pris begvrt,/ vf plan vnd oͮch in fvrt/ in prislichem rmen./ wol vͥch der vserwelten blmen,/ dez tat vnpris niht
TürlArabel *A 249,25 sin hant besloz,/ des al den heidentvͦm verdroz,/ swer sin prislich gebaren/ sach vnd doch in ivngen iaren:/ sin tat ir
TürlArabel *A 254,11 vor han gezalt./ der triwe was noch vngevalt,/ sine fuͤren prislichen mit/ alse vor dvrch enpfahens sit./ oͮch hat gelernet in
TürlArabel *R 8,4 lazen můz,/ den edeln ritter bringen fuͤr,/ des tat in prislicher kuͤr/ dicke ze velde wart gesehen./ zageheit dorft man hie
TürlArabel *R 27,27 enpfienc schiltes amt./ dar vnder er vil ritter zamt/ in prislichem werben:/ den schilt kund er sus erben,/ wan er nu
TürlArabel *R 219,21 doch pris begurt/ vf plan vnd auch in furt/ in prislichem růmen./ wol ivch der vzerwelten blůmen,/ des tat vnpris niht
TürlArabel *R 254,25 sin hant besloz,/ des al den heidentům verdroz,/ swer sin prislich gebaren/ sach, vnd doch in iungen iaren:/ sin kraft ir
TürlArabel *R 259,11 han vor gezalt./ der triwe was auch vngeualt,/ si fůrn prislichen mit/ als vor durch enpfahens sit./ auch het gelernet in
TürlArabel F 856 vnd vil pinliches sorgen./ der kvͥnig nv mvͦst froͤde borgen,/ prisliches ilen tvͦn./ ‘wert vͥch oder haltent svͦn!/ seht ob vͥch
UvZLanz 4796 eine keten zô./ er was innân aller hol/ und sanc prîslîchen wol/ einen wunderlîchen dôn./ sîn zunge was ein abestôn,/ ein
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