Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
prîorinne stF. (9 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| fuͤrsten, Gotes kint,/ Die nuͤnnen hohe kuͤnigin;/ Da ist nieman priorin/ Wanne Maria die magt,/ Von der uns gnade ist betagt./ | |
| ist das sehste teil dis bůches <INHALT><N>I</N>. Wie prior oder priorinne oder ander prelaten sich soͤllent haben gegen iren undertanen <N>II</N>. | |
| ding hinderent die schrift</INHALT> <KAP><N>I</N>. Wie ein prior oder ein priorinne oder ander prelaten sich soͤllent halten gegen iren undertan</KAP> Gros | |
| «Ir sint nu únser prelaten oder únser prior oder únser priorinne», weis got, lieb moͤnsche, so bist du uf das hoͤhste | |
| sprechent: «Ja, du bist doch ob in allen prior oder priorin, du moͤhtist wol tůn, was dich gůt ducht.» Nein, lieber | |
| der minne undertan; so můs dú hofart bi siten gan. Die priorinne die ist der helige gottes vride; irme gůten willen wirt gedult | |
| ‘Bruder, nach der red ſo bedarf ich niht abteſſin noch priorin.’ Welher tievel wendet dich einer guten gewiʒʒen? Dich mach nihteſniht | |
| und swarz nunnen:/ so man den git ain maisterin,/ ain priolin, ain abtissen/ dú nur kan zelen, klaffen,/ des closters ding | |
| heiligen kirchen, pfaffen und bischoͤfe und epte und priole und priolin und ouch ein ieglicher bichter, der solte aller diser huͤten |