Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
phrüende stF. (31 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| den dingen/ daz her die geistlichen man/ kvͦnde behalden,/ mit phrunde gefůren,/ mit dieniste geeren/ vn̄ her des gotis huses livten/ necheine | |
| ander gaistleich flaischleich läut, in daz êwig leiden, die ir pfrüent nement ân fruhtpæreu werk. nu lâz wir daz hie bestên, | |
| den in e1r biwert nit e1r giturre. Den brvͦdern giſazte pfrvͦnde an kain tiwnge oder twal e1r gegi1nbri1nge daz nit ſi | |
| sie wolden,/ Die reinen Gotis holden./ Idoch nam er ir prunde,/ Da von sie solden blunde/ Werden an des libes craft,/ | |
| win so rot;/ Sechs cannen was die maze./ Bi dirre pfrunde saze/ Geloubete hie an in/ Der kunic. des was sin | |
| ist daz recht enzwäi:/ pharre, prôbstei unt abtei,/ wîhe, zehende, phrûnde/ die si nicht ze verchoufen bestûnde,/ daz gebent si ander | |
| erniste./ /Er gebôt daz niweht bestuonte $s deheinem armen sîner phruonte./ abe deme bûman $s er niweht innam/ / mit unrehteme | |
| Daz snide beidenthalben wert./ __#s+Sin antlitz als ein sunne schein,#s-/ #s+Wen her waz lutter ane mein,#s-/ Wen die trubheit die wir | |
| hirtten leben,/ Der also erlichen gegeben/ Dem kinde hätt sin pfründe:/ Es stünd wol ze tünde/ Siner hochen miltte kaitt./ Waz | |
| gote geist/ Bi im in menschen vernumft,/ Wol weiz er alle zukumft./ Da von en der vater din/ Tet der wisen | |
| geit ir gnuc uz vrien/ Antweder noch probestien,/ Bischtum, pfarren, probenden, len,/ Noch den sie wolden vor nicht sten/ Und vor | |
| von sînen vorvarn,/ dannen er di sêle solte bewarn,/ sîn pfruonde wære im genomen./ daz wart sumelîchen fursten zorn./ $sKarl dô | |
| der im ze helfe stüende./ nû seht, wie nâch der pfrüende/ ein wilder valke warte,/ swenn in beginnet harte/ der grimme | |
| pine, gůt, betruͤbe dich nach der súnde <N>XXXIII</N>. Von der phrůnde, troste unde minne <N>XXXIV</N>. Du solt in der pine sin | |
| wie lange ich dur dich betruͤbet was. <KAP><N>XXXIII</N>. Von der pfrůnde, dem troste und der minne</KAP> Min sele sprach alsust zů | |
| sprach alsust zů irem lieben. «Herre, din miltekeit ist die pfrůnde mines lichamen wunderlich, dine barmherzekeit ist der trost miner sele | |
| edel, also ist es umb ir herschaft und umb ir phrůnde; mer swenne disú hut mit dem tode abegat, so hant | |
| ouch vorzerit balde./ Got nû der kirchin walde!/ Wêrn dî prêbendin sô/ magir, als sî wârin dô,/ ich wêne, kein juriste,/ | |
| fliege od louffe, unt daz swebt./ der rîterlîchen bruoderschaft,/ die pfrüende in gît des grâles kraft./ ___die aber zem grâle sint | |
| so ist daz min ger/ daz ir mir gebt die pfruͤnde./ und sit ir daz niht tuͤnde,/ so tuͤt ir mir | |
| wir iuch niht fulten./ ir moͤhtet niht gedulten/ unser arme pfruͤnde krang/ und dar zů vrů den metten gang./ da mit | |
| enpfie,/ so was ich daz tuͤnde/ daz ich des closters pfruͤnde/ ane suͤnde gezzen han./ welt ir, ich můz hie bestan;/ | |
| deſ gaiſtlichen. Wir ſin in diſem ellende vnde bedvrfen gvͦter phrvͦnde ze vnſerre hineverte. Der phrvͦnde biten wir alle tage an | |
| diſem ellende vnde bedvrfen gvͦter phrvͦnde ze vnſerre hineverte. Der phrvͦnde biten wir alle tage an dem fronen gebet: Panem noſtrum | |
| sô wîs/ als von rehte ein klôsterman;/ wan ich der phrüende niht enkan/ sô wol gedienen als ich sol.”/ “ir dienetz | |
| das allez, dez got nicht engeb, so hat er deu phruͤnt lauterleichen verworicht. //[16] Ir suͤlt auch wizzen, swelhes under eu | |
| daran gescheche. ⋖ //[73] ⟢ Swer in dem Spital ein pfruͤnt innimet und nuͤtzet, swenne der stirbet, der sol sein gůt | |
| wirt oder werdent unsers vorgenanten spitals, ir ieglichem fuͤr sein pfruͤnd all iar geben süllen und wellen sechtzehen pfund gůter und | |
| nunnen und alle soliche lúte die Gotte dienent umbe ir pfrůnde und umbe ir presencien, und enweren si der nút sicher | |
| wideruur ime ein êwart. der oppherote brôt unde uuîn. unſer phrůnte ſol iʒ noh ſin. uns ne ſaget nîman ʒeware. wer | |
| kein ander broͤt veil habe vor den Greden denne die pfrunde von den stiften, und auch nieman uf die pfrunde semeln | |
| die pfrunde von den stiften, und auch nieman uf die pfrunde semeln backe. Swer daz brichet, der sol geben zů bezzerunge | |
| in derselben geschihte //Wer daz, ob keiner unser herren, die pfruͤnde haben oder vicarien, die zů dem tůme, ze Hauge oder |