Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
begërunge stF. (21 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| worden ſi ſint in den wolnuſten $t ſin. Jn den bigerungi1n aber deſ vlaiſches alſo vnſ got wir giloben alliwec weſe1n | |
| widerkriege und mit einem widerstrîte und neiget nâch des vleisches begerunge und ist gemeine der sêle und dem lîbe und enist | |
| als ein lebender brunne. Der aber erde, daz ist irdische begerunge dar ûf wirfet, daz hindert und bedecket, daz man sîn | |
| willen haben, als alliu diu werlt hât, und ist mîn begerunge dar zuo grôz und ganz, in der wârheit, sô hân | |
| vüegen und nâch wîse guoter ordenunge und nâch grôzheit der begerunge. Enhât man aber der begerunge niht, sô reize man sich | |
| ordenunge und nâch grôzheit der begerunge. Enhât man aber der begerunge niht, sô reize man sich dar zuo und bereite sich | |
| ob si entzogen wirt von den pegirdenn unnd von den wegrungenn unnd wann si erlöst wirt von den schedlichenn dinngen, und | |
| und danckt unserm herren gott das er im sin lang begerung gegeben hette. ‘Nu weiß ich wol furware das ich sicherlich | |
| entfiͤnc?/ si was diͤ porz, da he in giͤnc./ diͤ begerung was diͤ porte,/ diͤ engeine sünde niͤ$’n beworte,/ si enwer | |
| sin werdicheit/ dan sent Stephans, den man e begeit./ sin begerung machet in so ho./ rein můder, $’t is ouch bit | |
| <FOLIO>(14#’v)</FOLIO> der sont ir eweklich phlegen: Das ist úwer edele begerunge und úwer grundelose girheit; die wil ich eweklich erfúllen mit | |
| mit gottes behagunge. Si hat einen schenken, das ist die begerunge, der ist gekleidet mit girikeit und <FOLIO>(15#’v)</FOLIO> ist gekroͤnet mit | |
| herre min, sol ich hútte ane messe sin?» In dirre begerunge benam ir got alle ir irdensche sinne und brahte si | |
| <N>XVIII</N>. Von des ritters strite mit vollen wafenen wider die begerunge <N>XIX</N>. Von zweierleien armen lúten, die minnenklich und pinlich arm | |
| <KAP><N>XVIII</N>. Von des ritters strite mit vollen waffenen wider die begerunge</KAP> Ich bat fúr einen menschen, als ich was gebetten, das | |
| Ich gere din und du begerest min. Wa zwoͤi heisse begerunge zesamen koment, $t da ist die minne vollekomen.» <KAP><N>XVII</N>. Wie | |
| gerunge deʒ magen. wanne swer in umbederbe iʒʒet unde ane begerunge, so en vindet diu spise niht deʒ magen naturliche wermede. | |
| ungesuntheit. $t Swer aber erbeitet rehter zit, biʒ daʒ er begerunge gewinnet zessenne, der sol alzestunt essen. anders der mage wirt | |
| allen drang an sych. Dy nyren syn eyn anbegyn der begerunge, vnde de samm et kommet vte allen leden an se, | |
| hvte dich vor den chlæinen, wil aber dv alle din begervnge dineſ vleiſcheſ ervullen ſo iſt eʒ gewaget, ob dv geſteſt | |
| igelich brûder sprichet siben pater noster an sîner venie zu begerunge der gâbe des heiligen geistes, unde sô daz capitel ende |