Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ougenweide stF. (70 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| unser beider vreude sîn,/ unser liebe âne leide,/ unser liehtiu ougenweide,/ unsers lîbes wünne,/ ein bluome in dînem künne,/ unsers alters | |
| vreude die si hâten./ si hete got berâten/ mit lieber ougenweide,/ die gâben in dô beide/ ir tohter und ir herre./ | |
| gegen dem werde ûf der heide,/ dâ hât si schœne ougenweide.’/ diu red begunde in allen/ vil rehte wol gevallen./ dô | |
| wart geslagen manic zelt/ ûf die schœnen heide;/ si hêten ougenweide./ mit im wâren fürsten vil,/ die ich sümlîch nennen wil:/ | |
| weren sie ir lieber gewesen beide/ wen da in ir ougen weide./ do sprach der meister zu dem kneht:/ ‘du tust | |
| gegen dem gevilde./ Er kam uff aine haide/ Daz l%:ichter ougen waide/ Für war nie gesechen ward./ Ainen man, hett ain | |
| burg der sy vergichtig/ Wurden do baide/ Daz sy uff ougen waide/ Schönner husse nie gesechen/ Hetten. des ward da vergechen | |
| Pictorie dü gehüre/ Und ir dienner wurden do/ Von der ougenwaide fro./ __Hector ain aventür kund/ Do ward in kurtzer stund:/ | |
| mit glichen muten:/ In schouwen dar die guten/ An semfter ougenweide,/ Den argen den wirt leide./ #s+Die jene die in dorchstachen#s-/ | |
| zü tüch von syden braitt./ Sy wurden fro und gemaitt./ Suss ward och mitt sinne/ Der miltten küngine/ [269#’v] Da ze | |
| fürsten wern./ Got müsse üns die helden ernern!/ Der lütte und des schalles toss/ [278#’v] Ward so unmässenklichen gros/ Da von | |
| mag./ Ir geleben noch den tag/ Daz üwer sorgliche arbaitt/ Ain lobliches ende traitt.’/ __Den fürsten da ze stunden/ Trosten sine | |
| manigen swartzen gebel/ Ligen auff der hayde./ Da was pose augen waide./ Aller erst drang ain rotte her,/ Den was zu dem | |
| so laid geschach.’/ ’Ir frauwen, ir rainen mayde,/ Der freuden augen wayde,/ Helfft mir mein laid tragen!/ Ich will euch waynunde clagen/ | |
| die liute./ da gesach ich mir vil leide/ ein swære ougenweide,/ aller der tiere hande/ die man mir ie genande,/ vehten | |
| wil liep beschehen. //Nu schouwet wie diu heide mit liehter ougenweide/ sint gar verdorben und der kleinen vogelîne sanc./ daz schaffent | |
| //Séht %\an die heide, seht an den grüenen walt:/ liehter ougenweide der hânt si nû gewalt./ bluomen loup diu beide/ mit | |
| unde snê./ lânt walt anger und die heide/ wunneclich ir ougenweide/ sich genieten jârlanc mê,/ lânt uns kleine vogel singen,/ lânt | |
| muot;/ der sî vrô naht unde tac./ wart ie bezzer ougenweide/ danne ein reine schœne wîp?/ endelîch/ sunder wîch/ aller wunne | |
| sumergruoz,/ sunnen glast ûf heide/ durliuhtet bluomen unde klê./ rîcher ougenweide/ wirt hiure michels mê./ swâ liep liebe ein lieplich lachen | |
| ûʒ erkorn/ ze trôste in mînem leide!/ dû bist mîn ougenweide/ und mînes herzen wunnespil./ ich wünsche, daʒ ân endes zil/ | |
| bî der zît/ mit antlitz und mit cleide/ vil glanzer ougenweide./ Ir bilde lûter unde guot,/ daʒ gap in allen hôhen | |
| velse klanc,/ bî dem wolt ich die stunde lanc/ mit ougenweide kürzen./ in bluomen unde in würzen/ saʒ ich dâ nider | |
| hôher wunne vol/ des nahtes worden beide,/ dâ von ir ougenweide/ wart süeʒe in manige wîse./ Helêne wart Pârîse/ ein glanzer | |
| stiftet./ betrüebet und vergiftet/ wirt si mit herzeleide./ owê der ougenweide,/ der manic lîp hie wirt gewon,/ sô der turn Îlîon/ | |
| dat it din sun bekend ind dich./ ei wiͤ schöne ougenweide,/ dů si beid bekanden #;iuch beide!/ //It is recht mins | |
| widerlobet got an sehs dingen</KAP> Du bist min spiegelberg, min oͮgenweide, ein verlust min selbes, ein sturm mines hertzen, ein val | |
| min helig geist sol úch iemer me leiten in wunnenklicher oͮgenweide nach allem úwerem willen. Wie moͤhte úch bas gelingen? Ich | |
| wünsche $s vil maneger wart verlorn./ si was dâ ze ougenweide $s vil manegem recken erkorn./ Vil kûme erbeite Sîvrit, $s | |
| tôt gelac/ vor vorhten und vor leide,/ dô si die ougenweide/ ersach an dem kinde,/ des wundert mich swinde./ des kindes | |
| besaz daz vil gewalticlich/ den Ungern ze leide./ ein senfte ougenweide/ dem fursten machten duo/ eins morgens vil fruo/ von Walsê | |
| ungemach/ sînem herzen entran,/ dô er sach an/ die wunniclichen ougenweide./ dô die fursten beide/ gekurzwîlten genuoc,/ diu herzoginne kluoc/ die | |
| der viende valscher sin/ treib honlichen glimpf mit in./ di ougenweide was do hart,/ so hart, daz nie stunde wart,/ di | |
| jamer wolle schouwen,/ der wende herze unde sin/ an di ougeweide hin,/ do di juncvrouwe gut/ ir kint, ir vleisch und | |
| ir herze sluc!/ da was not mit leide/ an der ougeweide,/ di sich mit rechter swerde gab/ von dem cruce her | |
| hin,/ do er dich sach und du in/ in quelender ougeweide,/ als vil ir mochtet beide/ vor der trene uber vlut?/ | |
| vil uberleste wielt/ in der herten leide./ nu secht, welch ougeweide/ wol im wart dem reinen,/ der mir da hilfet weinen/ | |
| alda verbarc,/ wand ir ein teil was zu starc/ di ougenweide und zu groz./ daz liecht der luft sich vergoz/ und | |
| vræude wesen wilde/ und heimlich wesen die leide./ min suͤze augen weide/ daz warn miniu lieben kint,/ die enweiz ich leider, | |
| dich belibe,/ so stuͤrbe ich doch vor leide./ min suͤze augen weide/ wær du ie, liebiu vrawe./ ez wil uz mins | |
| mich dunket daz eigenlich: wenn ich dich, mins herzen wunklichen oͮgenweide, mit lieplichen oͮgen an sihe, daz dú starken grozen liden, | |
| in dem munde und enphant sin nit. Ach, du vroͤdenrichú oͮgenweide aller engel, ich gefroͮwte mich din doch nie recht! Und | |
| es sich, wie spetet es sich, daz ich mins herzen oͮgenweide von antlút ze antlút an sehe, und mich din nach | |
| ding in got úberwinden. Nement war: wer der schoͤnen rosen oͮgenweide toͮgenlich haben wil und der wunneclichen fruht des balsamen niessen | |
| liechte sunne,/ der den winter ê vil trüebe was./ Schœn ougenweide/ bringt uns der meie: er spreit ûf diu lant sîn | |
| niemer man/ rehte frô, der minnen nie began./ //Mînes lîbes ougenweide,/ dast diu liebiu frowe mîn./ Sol ich iemer komen von | |
| Anger gruonet und diu liehte heide,/ des stêt wunneklîch ir ougenweide./ wan siht allenthalben ûf dem plân/ vil der bluomen stân./ | |
| enkeine war./ Ein fröide in mîn herze dringet:/ frîer herzen ougenweide,/ und ouch lîbes ougen weident dar./ Diu fröid ist so | |
| schœne varwe, niht von gunterfeit,/ hât ir lieblich angesiht, mîn ougenweide./ //Wol dien fröide$/ gebenden wîben,/ die mit zuht in hôhgemüete/ | |
| disen zwein verjâren./ //Diu liebiu sumerwunne ist komen/ mit liehter ougenweide./ Wir hân der vogel sanc vernomen/ (in tet der winter | |
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