Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

och Interj. (37 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

HvBurg 2825 nach wirt ir gesanges me,/ Des gesanges dan wirt «auwe, och und ach»,/ So sich hebt ir ewiger ungemach/ Der nimmer
HvNstAp 14212 mich?’/ Di junge swaig und druckt in me./ Er sprach ’och, tu tust mir we!’/ Er wante wie es wäre/ Dyamena
Kchr 5029 von der stete er si niene liez,/ er nesprah nie oh noh wê, –/ daz enfraiscet ir niemer mê/ von dehaim
Kchr 7098 denne uber ain mîle./ dâ maht man hôren scrîen/ niewan oh unde wê./ daz gehôrtet ir ê nie mêr,/ daz helde
Kchr 16592 Unstruot,/ daz verwandelte sich in daz bluot./ da newas niewan oh unt wê:/ rehte sam ain braiter sê/ bluotes dâ swebete./
KLD:GvN 6: 3, 6 wîp kan sendiu leit vertrîben./ wol ir reinen lieben lîben! och, si hânt sô lieben lîp/ daz mich nâch in muoz
MarlbRh 25, 38 getruen,/ dat ich dich siͤn dragen/ inde verdragen/ alsus verdoltliche!/ ////Och der unmilder hende,/ diͤ diͤ iserne bende/ dir hant angelacht,/
MarlbRh 26, 5 dich hant gevangen,/ diͤ dich hant gehangen!/ we der manslacht!/ ////Och der quecker blůdes droffen,/ diͤ uʒer dinen wunden offen/ rinnent
MarlbRh 30, 34 mir dat geven,/ dat ich vür dich gef min leven?/ ////Och des drankes, den dir schenket/ din volc, dat ire bosheit
MinneR_409 53 ich des wairt gewair,/ van hertzen ich mich leyde bedachte:/ och, wat mach der důvel meynen?/ alr seldes duit selver arnen;/
MinneR_409 277 bescheiden leven leyden,/ opt leste so waire syn mantel fyn./ och, dat die wairheit schynt so selden,/ dat erberme den goeden
Parz 1,29 hât vil nâhe griffe erkant./ ___sprich ich gein den vorhten och,/ daz glîchet mîner witze doch./ //wil ich triwe vinden/ aldâ
Pass_I/II_(HSW) 3364 vrost./ diz gebirge ist vil hoch,/ des wir dicke muzen ’och’/ von arbeiten sprechen,/ daz wolde ich underbrechen,/ ob ez dir
Pass_I/II_(HSW) 24064 wi man den guten menschen zoch/ und er nindert schrei ’och’/ durch volle demute,/ do enprante ir gemute,/ daz in ein
Pass_I/II_(HSW) 24876 under sime galgen zoch/ und er nie schrei da von ’och’,/ swaz sie im leides taten./ dise gedanken traten/ in Jacobes
Pass_I/II_(HSW) 36076 sinen hals, daz man zoch./ nie geschrei er ’ach’ noch ’och’,/ wand er leit ez mit gedult./ daz was des edeln
Roth 4565 ouermut./ Dar uon der tueuel gewan./ Daz ime nimer zeran./ Och chis noch achis./ Noch allis ungemachis./ Des hat he immer genuch./
SHort 889 ir singen owe schrien/ ist, wuͤfen und glien:/ ‘ach und och und ach owe!’/ dis bitterkait und daz geschre,/ nim war,
SHort 5956 megetin/ tretten ane súnd doch./ vil arbait, jamer, ach und och/ ist sumen da behalten/ die drinnen súllint alten./ diz zit
Tauler 31,5 uzflússen in den worten daz sú es aber verzeren múgent. Och kinder die die gaben Gottes liplichen und geistlichen alsus wieder
Tauler 32,8 Cristum, in der worheit, nút mit gelosen, sunder von grunde. Och wan alle dise krefte, innewendig und ussewendig, sinnelich und begirlich
Tauler 32,19 verborgen lag, und die trúbel die gont vil schoͤne herfúr. Och kinder, der sinen winstog alsus bereite daz die goͤtteliche sunne
Tauler 32,22 und wúrcket in die trúbel und tůt sú minneklichen bluͤgen. Och die blůmen sint von so gůtem edelme gesmacke daz alle
Tauler 33,28 und ist ein luter stille heimliche einekeit sunder alle underscheit. Och kinder, hie wurt meinunge und demuͤtekeit ein einvaltekeit, ein wesenliche
Tauler 33,30 ein wesenliche stille verborgenheit, daz man es kume gemerken kan. Och in diseme ein stunde zů sinde, jo einen ougenblick, daz
Tauler 62,37 sú worent also obe sú steinin hertzen hettent wider in. Och was vindet man noch cristenre: wenne sú Gottes frúnt sehent
Tauler 137,14 gůt versumet hant und iren grunt verderbet und verqwetschet hant? ___Och kinder, die not und der jomer der do werden sol,
Tauler 146,7 do er dich inne sůchte, do liessist dich inne vinden. ___Och kinder, die disem wege volgeten und sich alsus von innan
Tauler 146,8 went [11r] ir das Got mit den lúten varn solte? Och, er solte si also minneklichen úberfuͤren úber alle ding. ___Ir
Tauler 161,30 der jamer in disem beroͮbende och mere und unlidelicher ist. ___Och nu gehab dich wol, der herre ist sicherlichen hie bi,
Tauler 163,20 krankheit, in sin nút vermúgen noch toͮgen noch nicht sin. ___Och der disen weg wol lerte und begriffe und anders kein
Tauler 167,34 in worten und in hofart und wellent nút verkleint sin. ___Och was sol man wunders sehen und mordiges jomers in enre
Tauler 194,20 zwene grosse lange vinger, das ist verstentnisse und smackende wisheit. Och, kinder, die sint so hoch und so úber edel, das
Tauler 199,26 umbe enberen welle, denne si blibent alles als si sint. ___Och wie wening frucht bringet das minnekliche liden an den lúten!
Tauler 272,20 heilige sacrament das wúrket iemer wo es stat vint. ___Nu och, lieben swesteren, umbe dise uf velle von tegelichen gebresten und
Tauler 284,10 tegeliche schulde, das mache einvaltig und kurtz. Eya, bichte Gotte; och, dunket dich das dich dise uswendigen werk hinderen, als kor
WhvÖst 12152 dem haupt dennoch,/ die tet so we im daz er ‘och!’/ schrai nach siner sprache./ diu ængstliche rache/ Wildhelm ze schaden
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