Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nôtnumft stF. (20 Belege) Lexer BMZ
| an ſine eri edir an ſin lantrecht^. wan heimſuchungi undi notnumpht al eini^. Is abir, daz deimi man die di heimſuchungi gitan | |
| wareit, alſi ſu giſin undi gihort habin^. Hi vindit min notnumpht. Liet ein man bi einimi wiebis$/ namin an urin danc | |
| umi an ſinin hals^. Nichein vroiwi mac me gizugi dan notnumpht undi ewi. Inphallin uri abir die guzugi^. ſo mac he | |
| gihabi mac^. ſo in=mac ſu iz nicht brengi zu nichenir noitnumpht, wedir ſu noch andiris niemin^. iz in=weri dan alſo vieli, | |
| he in=teit iz ubir daz, ſo hetti he eini rechti notnumpht an uri bigein^. clagit ſu iz mit giſcreigi, undi alſi | |
| niht bewarn/ kunnen an ritterlîcher zunft?/ si ringent mit der nôtnunft/ und sint an werdekeit verzagt:/ si füerent roubes eine magt."/ | |
| Umbe daz mort. Dabey sůch von verretenschafft. Umbe $t die notnumpht. Umbe den ubeln strazraup. Umbe den gemeinen strazraup. Umbe den | |
| rehte, als er stunt. Art. XXXI. #.! 1. Swer die notnumpht begat an maegeden, an wiben oder an varnden wiben, wirt | |
| reht, daz man si auch lebendig begraben sol. Swaer die notnumpht hie begat, der sol niender kainen fride han, wann an | |
| er niht widertun mak, daz ist der totslak, daz ist notnufft, daz ist diu lem.</E> <E>Swelch herre oder man in dirre | |
| gerihtet wirt den sol man brennen. Uber swen umbe die notnumpht gerihtet wirt den sol man laebendik begraben. Art. XXXIX. Man | |
| verratet, den man des mordes zihet, unde den man der notnumpht zihet, den man des ubelen strazraubes $t zihet, den man | |
| ist, ziuch sin uͤber dehain dinck, wan uͤber elichen heirat, notnunft und uber daz lest geschaeft an dem tod, wan bi | |
| drei sach, die ze dem tod gend, das ist tyuf, notnunfft und todschleg, davon gebieten wir nun vestichclich, das ir in | |
| die an den tod gend und ruͤrent, das ist diuff, notnunft und todslage, als von alter gewonheit herchomen ist und als | |
| umb welherlay sach und ansprach daz waer, ân umb totsleg, notnuft, offenwar behaimsůchen, diu mit gewafenter hant geschicht, und offenbar diepstal, | |
| frawe, si sey gnotzogt, und chuͤmpt diser dovon, der die notnunft getan hat, daz er darumb nicht gepunden noch#h:f#g: gevangen ist | |
| sein nicht getan hab, und domit#h:a#g: sol er umb diu notnunft enprosten sein, ez well dann diu fraw mit willen mit | |
| und er hinfuͤr nicht choͤmen wolt, so sol er der notnunft schuldich sein. Wie man notnuft erzewgen suͤll. //[189] Wirt aver | |
| man notnuft erzewgen suͤll. //[189] Wirt aver ainer umb ein notnunft gevangen, der man in uͤberzewgen wil, den#h:b#g: sol man#h:c#g: uͤberwinden |