Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nœten swV. (89 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| vetern suon/ sô gar umb sust tôte,/ dâmit er jâmers nôte/ sîne muoter und ouch mich./ sol ich darumbe niht gerich/ | |
| muot hât/ die gevangen ze tœten./ do begund sich jâmers nœten/ vil manic getriwez herze,/ daz dâ muot der smerze,/ der | |
| ungenuht/ den von Merenberc hiezet tœten/ und sô maniger marter nœten./ ouch wart den fursten kunt getân,/ ir hetet zwêne hôhe | |
| mannen und von wîbe/ wurdest dû ertôt./ wand dû hâst genôt/ ungemaches ditze lant:/ swenn ich stirbe, sâ zehant/ sô ist | |
| sînen willen,/ ê liez ich mich villen/ und maniger marter nœten/ und in dem hûse tœten,/ darzuo kint unde wîp./ wande | |
| der herre: ‘ginch auz der stat an die weg und noͤt alle die du vindest her in ze gen, daz mein | |
| stat an die witen weg, ginch zů den zuͤnen und noͤt her in ze gen alle die die du da vindest.’ | |
| den witen wegen und von den engen zůnen dar in noͤten so vil, daz daz haus erfuͤllet wuͤrde. die witen weg, | |
| und in die sinen den er chuͤndich waz in den noͤten sachen und in nicht beruchten untz ein froͤmder man zů | |
| manigen heiden/ in dime dienste ertoͤtet./ was mich der verte noͤtet,/ wistes duz als ich ez weiz,/ du leistes shiere dinen | |
| also zechen/ daz wir sie alle toͤten/ oder des gelauben noͤten./ diu trinitat sol unser pflegen./ wir suͤln verdienen den segen/ | |
| iu gesiget.’/ ‘ich wil mich lazen toͤten/ e sunder dankes noͤten,/ daz ich mich durch iuch taufe/ und gar min heil | |
| leben ledigen,/ daz man daz niht entoͤte/ noch keines todes noͤte/ der keime kuͤnge missestat./ (got daz also gefuͤget hat/ daz | |
| dir./ awe! swes grůz sich geroͤtet/ und der gebærde sich noͤtet/ daz er zeige sich ze vruͤnde,/ der muͤze selbe nuͤnde/ | |
| bestan/ und gemeinlichen sie alle toͤten.’/ ‘wir suͤln sie nihtes noͤten,’/ sprach Malfer der suͤze man,/ ‘e sie gelegent daz harnash | |
| banten./ swi du in haizest toten,/ odir mit wizen des noten/ daz Karl muz dingen,/ so machtu mit im widir gewinnin/ | |
| fulte allenthalben/ di furhe mit den toten./ fluchte si si noten/ mit ir scarphen swerten,/ daz si sich ze$/ iungist nine | |
| gesendet nu/ ze Pharaone, do du/ din lút sus woltest noͤten nu/ und wisin ingroͤzer ungemach?’/ Got únsir herre do sprah:/ | |
| únsir houbit schulde,/ die úns Gotis hulde/ virliesint und úns Noetint/ mit bitzen die úns toetint/ in den ewigen tot./ swer | |
| Sin herze ir herze truren tůt,/ Ir not in laides noͤtet,/ Ir lait sin liep nu toͤtet,/ Ir sorg im sorge | |
| aller manne vri!/ La mich beliben als ich si,/ Und noͤte mich dekaines man,/ Benamen won da ist niht an/ Daz | |
| arzat wesen./ Du wilt mich schiere toͤten,/ Wiltu mich lange noͤten/ Des wider minen willen ist.’/ Von jamer wart ir an$~der | |
| daz gesinde/ di freislîchen winde/ und donre unde blicke./ ouh nôte si dicke/ regen hagel unde snê./ in wart dicke vil | |
| unde er lide rûren./ dô wart dâ manic wârer helit/ genôtet und gequelet,/ wande si rûeten unde schielden,/ daz si den | |
| dâ gewunnen hât, die lîbe mugen in irren niht; er nœte si mit gerihte, daz si muozen dem herren diu lîpgedinge | |
| stat nennen. Oder er sol in schuldigen, daz er in genœtet $t habe âne reht lîbes unde guotes, oder daz er | |
| burgrave hintz im niht rihten wolte.<kongge>[III.]</E> <E>Ist daz man ieman noeten wil der mit der stat hebt und legt mit gaistlichem | |
| niht geschaeftes hat, dem sol nieman $t gebieten noch nieman noeten an der herre selbe des der hof da ist.</E> <E>Unser | |
| gerihte. Unde swer niht gewis ist, den sol der vogt noeten mit burcschefte $t oder mit vanchnusse, ob er mak. Kumt | |
| er daruͤber hinne, swelch gelter in erwischet der sol in noeten, untz im vergolten werde; und swer in daruber haimet oder | |
| sele chunde toͤten./ mit also mangen noͤten/ wirt iener niht genoͤttet,/ den sin erste schulde toͤtet./ Zwene spilær huben groziu spil./ | |
| richten suͤllen. Daz chain richter zů chainer chlag niemant sol noͤtten. //[1] Dez ersten setzzen wir und gepieten vestichleich, daz chain | |
| noch amptman in unserm land ze Bayern niemant twingen noch noͤten sol zů chainer chlag, er well dann gern chlagen und | |
| alze sêre;/ und sô er sichs ie mêre/ pînete unde nôte,/ sô er die maget Îsôte/ von stunde ze stunde/ ie | |
| schoͤn die blvͦmen vngestriten/ gaben schoͤn vͥber sich./ owe, wes noͤte ich mich,/ daz ich die werlt so prise,/ vnd doch | |
| er ir tohter erlôste/ von dem ubelen geiste, der sie nôte./ //Dar nâch uber unlanch stunt/ sô wart Dario chunt/ von | |
| man div irtote. $t unde dev wip der tage werche$/ - note. $t In der einunge di ſi heten irchorn. do wart | |
| Oder sú mit im toͤten,/ Des wart si vil sú noͤten./ Sterben si mit im gert,/ Und nieman si des da | |
| geben,/ daz er si selben tôte/ und drab die kristen nôte/ den ungelouben mêren./ er bôt ir driu dinc zêren,/ daz | |
| nie geschain,/ so ist daz velt geroͤtet./ maniger spricht: ‘der noͤtet/ sich luglicher mære!’/ des pfi! sin sol sin swære/ allen | |
| / mit rôsenvarwer rœte. – / daz ich mich nu nœte / der gedanke alsô verre, / ich wæne ez mir | |
| wir suln in baz tœten.’ / ‘des soltu mich niht nœten’ / sprach der vil getriuwe man, / ‘wand er doch | |
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