Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nîtspil stN. (12 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| unde sêre wunt/ wart der heidenschefte vil/ in dem selben nîtspil./ daz tribens an die stunde./ daz diu heidenschaft begunde/ kêren | |
| in./ den leutenn chünd laider nicht sin/ umb das chunftig neitspil,/ doch was in laider vil/ umb denn pischolf Servacium,/ wan | |
| von in enphangen./ ein strît wart dô begangen/ und ein nîtspil,/ daz ich in langem zil/ hân hôren niht bediuten,/ daz | |
| gezimieret/ von rîcher koste helme vil./ si fuorten gein ir nîtspil/ wîz niwer sper ein wunder,/ diu gemâlt wârn besunder/ junchêrrn | |
| grüenen anger wît/ iewederhalp an sîniu zil./ si prüeveten diz nîtspil./ den küenen wîganden/ diu ors wârn gestanden:/ dô striten sus | |
| der gêr/ und mahete manigen helt sêr./ in den selben nîtspile/ leit ungemachis vile/ der eine joh der ander./ der wunderlîh | |
| hie verlôs,/ des was unmâzlîchen vile./ ih wil bestân mit nîtspile/ disen selben roubêre./ joh mûwet mih vil sêre,/ daz ih | |
| daz manz wîset, swâ man wile/ ze froweden und ze nîtspile./ //Alexander der rîche/ gedâhte wunderlîche;/ zehant dô er vernam,/ daz | |
| riche,/ der ein geslæhte vertrîben wil./ so hebet er daz nît spil/ an dem swachisten manne./ verzagent die andern danne/ und | |
| geselleschefte./ waʒ solt ich in ze rede geben,/ die mit nîtspil ir leben/ gehœhert hânt vil sêre?/ eʒ wær ein unêre,/ | |
| getân,/ swelch ritter sîne tohter wil,/ der muoʒ in mit nîtspil/ in dem Schœnen walde bestân/ under einer linden wol getân./ | |
| mich,/ si wâren deste küenre vil./ nu griffens an daʒ nîtspil,/ wan si wolten eʒ niht sûmen./ si bâten in ûʒ |