Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

nieʒen stV. (123 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Ägidius 17 uon den ungnaden loste/ mit sime heiligen gebete./ der arbeit genoz her an gote./ umme diese nemelichen dinc/ daz her des
Ägidius 894 als ich iv ê sagete./ des her ouch uil sere genoz:/ sin lon wart uiele groz./ do her langir leben ne
Ägidius 1155 uore in grozir note,/ der gienc do gesunt dannen,/ her genoz des heiligen mannes./ der da e was mere,/ der wart
Ägidius 1260 kuninge geben wolde./ ce sinen gnaden her in beual./ des genoz der kuninc Karl wal:/ ime gehalf der gůte man/ daz
AvaA 2, 4 $s grascefte unde herzochtuom/ daz teilet man chleine, $s iz niezent zwene oder dri vur einen./ mit grimme unde mit sere,
AvaLJ 192, 3 buwen miniu chint, $s diu noch in ellende sint/ si niezent algeliche $s mit iu diu himelriche."/ Wir lesen von der
Barth 132, 23 die mit wîne, dâ nâh temper siu mit honege unde neuz die erzenîe alle tage: dû wirdes schiere gesunt. //Sumelîchiu wîp,
Barth 132, 33 tuon, sô nim reteich unde rîp den mit honecseime unde neuz die erzenîe vil mæzlîchen alle tage unze dir baz werde.
Barth 148, 8 danne ein habermel unde siut daz in wegeriches souge unde niuz daz | vastunde des morgens fruo siben tage, sô wirstû
Barth 148, 31 stein denne zebreste, sô sol er immer hirse unde petersil niezen, sô newahset $t im der stein niht mêre. //Wil dû
Barth 151, 32 siut si in altem wîne, unde sol si der mensch niezen sehs tage. Diu erzenîe ist versuoht. //Ypocras der stuont eines
Barth 152, 25 souge vertriben. Dar nâh sol er siben tage süezez ezen niezen, unz im der lîp inne geheile. //Swem der munt von
Barth 154, 15 unde siut ez in geizîner milch mit swînem smalz und niuz die ercenîe: sô wirt dir baz. //Dem diu nas oder
Barth 156, 32 munde, daz dû ez ubele gelouben maht. Des êrsten tages niuz die erzênie funfstunt, des andern tages sibenstunt, | des dritten
BdN 105, 27 spricht, wazzer gekeltet auf dem snê ist verr pezzer ze niezen wan der snê und ist minner schad. der prunn hât
BdN 119, 20 scharpfen zend niht, dâ mit si die üppichait der werlt niezent. /Nu hab wir gesait von den tiern in ainr gemain;
BdN 128, 23 und doch niht sterben; aber etleich sprechent, wenn si hönig niezen, sô sterben si. der gaiz pizz sint den paumen gar
BdN 183, 21 die spärling leident den krampf auf den dächern. diu wahtel neuzt gar swæres ezzens und izt etleich vergiftig sâmen, und dar
BdN 320, 20 für den durst, und die kütten auch, und dar umb niezent si die weisen nâch wein. ez wirt auch ain syrop
BdN 400, 19 sô sterbent si. ez ist gar unsicher der die wurzel neuzet, wan si pringt dick tœtleich krämpf. ir pulver in die
BdN 417, 24 haupt, der leg rauten in ain vaz mit most und niez die oder nem gesoten wein mit rauten und mit pibergail.
BdN 423, 8 wir sagten, dô wir schriben von dem popelpaum. die sterzel niezent die wurz und legent sich alsô zerplæt an die strâz.
BdN 479, 22 und entsleuzt und ist dem magen guot, wenn man ez neuzt in feilpulver, daz ist daz gemaln eisen, daz von der
BenGeb 27 libe unde ouch ze lich,/ daz gab er uns ze niezen wider,/ daz im niht entwuohsen siniu lider./ wir sin mit samt
DvAPatern 25 geteilt wirt; wan so der ie mer wirt, die ez niezzent, so div gnade ie grozzer wirt vnd div wirtschaft ie
DvAPatern 110 zvͦ chom vns schier, himelischer vater, da wir sehen vnd niezzen daz edelist, daz svͤzzist, daz schonist, daz oberist gvͦt, daz
DvAPatern 137 dich selben nach allem sinem willen in frevden [236#’v] ze niezzen. Vnd so er ie mer lat daz sinen willen sin,
DvAPatern 178 Daz aber der leip iht wider sitze der heilsamen speis zeniezzen, so hastv si vns vnder speis gelichnvsse gegeben, div aller
DvAPatern 185 taglichen hie bedvrfen, biz wir ez bi dir ewichlichen werden niezzen. __Daz ander brot ist div geistliche speise dines hiligen geistes,
DvAPatern 329 hastv vns gemachet, daz wir [249#’v] daz ewichlichen mit frevden niezzen, wan dar an leit alliv vnser salicheit. Vnd daz ist
DvAPatern 337 beschœvde in dem himelriche. Als gvͤt diu selbe sœlicheit ist zeniezzen, als vbel ist diu verdampnuͤsse, diu da von got scheidet.
Eckh 5:273, 5 sunderlîche einunge mit gote haben. Diz nemen und diz sælige niezen des lîchamen unsers herren enliget niht aleine an ûzwendigem niezenne,
Eckh 5:273, 6 niezen des lîchamen unsers herren enliget niht aleine an ûzwendigem niezenne, ez liget ouch an einem geistlîchen niezenne mit begirlîchem gemüete
Eckh 5:273, 6 aleine an ûzwendigem niezenne, ez liget ouch an einem geistlîchen niezenne mit begirlîchem gemüete und in einunge in andâht. Diz mac
Eckh 5:433, 2 treget $t ze dirre volkomenheit, daz ist lîden, wan ez niuzet nieman mê êwiger $t süezicheit, dan die mit Kristô stânt
EnikWchr 14897 stunt./ ‘dar an sô wirt mir kunt/ daz iuwer lîp niezen sol/ und iu tuo an dem lîb wol;/ daz muoz
EnikWchr 23133 stat/ machten daz getranc drât/ und gâben im daz ze niezen./ si liezen ez in in fliezen./ dâ von sô wuohs
EnikWchr 23193 sachen/ begunden ein tranc machen/ und gâben im daz ze niezen./ si liezen ez in in fliezen./ zehant dô er daz
Eracl 2068 zeinem affen,/ mînen herrn, swie wîse er ist./ ich sol niezen mînen list,/ daz ich in under wîln gesprechen sal;/ daz
Erz_III 150, 88 rat/ die in uf daz Geu reitzen/ und in daz niezen heizen/ und sprechen durch ir geslende:/ ‘herre, ir sit ellende/
Gen 157 chlebere./ si ist unsuoze, $s si newil daz man si nieze./ /Swer si ûz gerahsinet $s swenne si ime uber gêt,/
Gen 311 sich duo scamen?/ //Duo der ferwâzen $s den man sach niezzen/ die manechfalten gnâde $s der er wart âne,/ duo begund
Gen 391 gâbe mir eine gnôzzinne, $s diu gab mir iz ze niezenne./ ich nehête sîn inbizzen $s nehête si iz ê gezzen./
Gen 592 $s der negerte wirtscefte bezzer./ / /Die milich si ouch nuzzen, $s mit den vellen sich rusten./ in was bî den
Gen 1378 er mohte selbe wole wizze $s waz er sîn hête gnozzen:/ er wâre ein arm man $s dô er zuo ime
Gen 2825 $s dâ man mite muosit dei chint/ dei dannoch nimagan niezzen $s daz fest ezzen./ /Disiu rede gêt elliu an Judam,
GTroj 10267 waz./ Liege ich, so sy daz erste masz/ Daz ich nüsse, min ende./ In ains waldes gewende/ Kam ich unversunnen/ Über
HimmlJer 216 men da/ also vile so der grieze,/ torste man si nizin./ da sint inne grife./ vor froste unt vor rifen/ unt
HimmlJer 251 di da varent/ unte den gelouben biwarent,/ daz nimen den nize,/ swi lucel er si buze./ diu liute mit ainem ougen,/
Hochz 313 die e da heime waren,/ die wirtschaft si verbaren;/ die nuzzen si mit den gesten/ mit aller slahte lusten./ //Do chomen

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