Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nieman prn (1101 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| zů sent Elsben gangen;/ du enmerr$’des in dem wege niͤt,/ niͤman wist, wiͤ dir was geschiͤt,/ du enhaddes niͤmen din werdcheit | |
| wege niͤt,/ niͤman wist, wiͤ dir was geschiͤt,/ du enhaddes niͤmen din werdcheit gesacht,/ du hads si alein in din herz | |
| din herz gelacht;/ dat schrin was beide vast ind reine,/ niͤman was din vröud gemeine,/ wand din vil otmuͤdich magetdům/ ensůcht | |
| din vröud gemeine,/ wand din vil otmuͤdich magetdům/ ensůcht an niͤmen noch lof noch rům;/ du hiͤlds besloʒʒen dins herzen schrin,/ | |
| allertrurigst satersdach,/ dů din sun im grave lach,/ he enhadde niͤman, de des glöchte,/ dat uns dode upstan möchte./ //Diͤ sunderliche | |
| bewere/ dine wisheit ind din glouven./ diser eren sal dich niͤman rouven!/ ////Min můder, ich volgen ouch $’m geleide/ miner můder: | |
| in manchs dinges underscheit,/ du sachtes in din heimlicheit,/ diͤ niͤman wist an du aleine,/ můder ind maget wis ind reine!/ | |
| ind v#;iurich, diͤ ir sint bi,/ so pruͤven ich, dat niͤmen so v#;iurich $’n si/ under allen gůden als du eine,/ | |
| v#;iure sin,/ dat so ser wart in andern l#;iuden schin?/ //Niͤman entfengen kan,/ de niͤt enbirnt#.’, sprach ein wise man./ //Drümb | |
| ersten kindschen jaren./ //Du deds, dat niͤ geschiͤt enwas,/ dat niͤman schreif noch $’n gelas:/ du geves, du gelovdes got/ wider | |
| dis vind al dri!/ //Si kument bit groʒen helperen,/ diͤ niͤman mach ümb gekeren./ //Got selve hilpt sins ewen gebode,/ wal | |
| dů plach in den geziden;/ du muͤsts dot sin, wand niͤman were/ an diner unschult din beschirmere./ //Dit vragen is lanc, | |
| //Wand ich was so kuͤn van minnen worden,/ dat mich niͤman bit sin worden,/ noch schemd, noch vort erveren kunde;/ diͤ | |
| si niͤt verleschen,/ niͤmer $’n wirt ir v#;iur zů eschen./ niͤman mach diͤ werdcheit der minnen/ bit engeinem lone niͤt gewinnen./ | |
| so verre üver mich in dat lant,/ da mir leider niͤman is bekant./ ich enweiʒ, of mich dar iͤmen bekenne,/ ich | |
| dage!/ ei schön, din schönheit mim herzen sage!/ it enweiʒ niͤmen als wal als du,/ schön můder $’s schönen Jhesu!/ ////Vrow, | |
| de gůde,/ din sun, din here, din erlösere,/ an den niͤmen erlost enwere./ //Sin blůt, dat vloʒ van sim lichamen,/ $’t | |
| vol an seln ind live,/ allerluterst aller wive,/ de in niͤmann$’ geresten mach,/ sin herz enhave vrid ind gemach./ ümb dines | |
| martelere,/ diͤ hant groʒ ind sunderliche ere,/ si $’n hat niͤman an si aleine,/ sowiͤ gůt he si ind wiͤ reine./ | |
| den werken diͤ wort bewerent./ sunderlich is ir werdicheit,/ diͤ niͤman anders an engeit,/ de godes volc niͤt $’n mocht sterken,/ | |
| selger, vridelicher stat,/ dar$’n gein vient zů enmach,/ da niͤ niͤmen ungemach $’n gesach./ //Dar is er ind senftmuͤdcheit,/ dar is | |
| du in erdriche/ ime gefs so minneliche,/ liͤfste vrowe sunderliche,/ niͤman sitzet dir geliche,/ wand niͤ mensch gods so wal $’n | |
| sagene,/ wie her du sis ce himele;/ iz nis oug niemanne kunt/ ane den sæligen, die da sint./ //Des eines bin | |
| Maria frouwe, daz giloube unde daz an dir irchenne,/ daz nieman guotir/ mach des virlougin, du nesiest der irbarmide muotir./ //La | |
| durkuͤne als ein vliege und valle ie zů. Ich schonen niemannes, núwen der sich mit tugenden weret, der blibet unbesweret, und | |
| stat; das ist: verworfen $t als ein tobender hunt und niemans menschen vrúnt, in ellende unbekant, $t mit armen lúten in | |
| eren hant geramet mit geswinder argheit?» Hoͤrent nu dise antwúrt: «Nieman ist so snel in sime loͮffe, nieman ist so stark | |
| hab ich des gesworn,/ Daz mir in der welt <niht>/ niemen <solde> lieber sîn./ swenne aber sî mîn ouge an siht,/ | |
| niht meinet,/ alse einer trûret unde weinet/ únde ér sîn niemen kan gesagen./ /Sît siu herzeliebe heizent minne,/ so enwéiz ich | |
| sî mîn herze sô besezzen hât,/ daz der stat dâ nieman wirt bereit/ als ein hâr sô breit,/ swenne ir rehtiu | |
| $s díu mich vr%/öwet hie bevorn,/ sô velsche dur got nieman mîne triuwe,/ wan ich dur sanc bin ze der welte | |
| der werlde ein wunne gar./ waz sol golt begraben, des nieman wirt gewar?/ /Wê der huote,/ die man reinen wîben tuot!/ | |
| #s+ungewin#s-, der valschen haz./ die verkêrent underwîlent mir den sin:/ nieman solde n%/îd%\en, ern wiste waz!/ /Vrowe, ob dû mir niht | |
| weiz niht, waz schoener lîp in herzen treit./ /Ich waene, nieman lebe, der mînen kumber weine,/ den ich eine trage,/ ez | |
| des bin ich #s+vrô#s- reht als ich sol./ ich waene, nieman lebe, der in sô ganzen vröiden sî./ Wol ir hiute | |
| tuo vriunden vriuntschaft schîn,/ swie dir doch ze muote sî./ /Nieman sol daz rechen,/ ob ich hôhe sprüche hân./ wâ von | |
| ich unde m%/üeg%\et mich sêre./ /Ez ist ein nît, den nieman kan/ verhéln vór den liuten sich,/ war umbe sprichet menic | |
| niht, daz ieman vrâgen solde,/ der pflaege schoener sinne./ wan nieman in der welte lebt,/ er envínde sînes herzen küneginne./ /‘Si | |
| swîget ich, deich niht ensprach,/ wan ich wol weste, daz nieman noch liep von ir geschach./ /Dô sprechens zît was wider | |
| guote,/ daz gilt ich ir mit séml%\îchem muote/ und nîde nieman durch sîn heil;/ wand ich ze wunsche danne hân der | |
| diz machet mir diu swaere klage,/ daz mir ze helfe nieman komen mac./ ich gedénke wol, daz ich es anders pflac/ | |
| besten einiu/ des niht gelouben wil./ ez wart von unschulden/ níem%\an sô rehte wê./ got helfe mir, deich mich bewar,/ daz | |
| ze grôz, doch ich dich tragen muoz./ Die swaere wendet nieman, er entuoz,/ den ich mit triuwen meine./ gehôrt ich sînen | |
| ze grôz, doch ich dich lîden muoz./ Diu swaere enwendet nieman, sî entuoz,/ die ich mit triuwen meine./ vernáem ích ir | |
| blôzen wân./ daz ich nû niht mêre enkan,/ des enwúnder nieman: mir hât zwîvel, den ich hân,/ Allez, dáz ich kunde, | |
| lange bitte und her mit triuwen bat./ dar engán ich nieman heiles, swenne ez mich vergât./ nu gedinge ich ir genâden | |
| herzelîchez leit genomen./ wan sol boeser rede gedagen./ vrâge ouch nieman lange des,/ daz er ungerne hoere sagen./ /Si jehent, daz | |
| gesprach./ sol nû diu triuwe sîn verlorn,/ sô endarf ez nieman wunder nemen,/ hân ich underwîlen einen kleinen zorn./ /Ez tuot | |
| bestê/ und mir die kunst diu werlt gemeine gebe,/ Daz nieman sîn léit álsô schône kan getragen./ dez beg%/êt ein wîp | |
| mîn rede niht wol ergeben:/ Ich diende ie, mir lônde niemen./ daz truoc ich alsô, daz mîn ungebáerd%\e sach lützel iemen/ | |
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