Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nie Adv. (1597 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| Jhesus, din suͤʒ kint,/ suͤʒ üver al, diͤ suͤʒe sint./ niͤ$’n wart boum dem boume glich:/ swe in beruͤrt, he is | |
| gedan,/ din rein lif mug wir damit verstan./ it$’n wart niͤ niͤt wiʒers danne du,/ ei wiʒ můder $’s wiʒen Jhesu!/ | |
| luter honich,/ din suͤʒcheit is dem honich glich./ it enwart niͤ vrowe suͤʒer dan du,/ ei suͤʒ můder $’s suͤʒen Jhesu!/ | |
| edel win,/ dat mach wal geistlich vröude sin./ it enwart niͤ vrowe vroer dan du,/ ei vrölich muͤder $’s vrölichen Jhesu!/ | |
| disen stern anesach./ //Schön, du bis de leidesterre:/ it envůr niͤ mensch van god so verre/ in dat bitter mer der | |
| wers wunt dic, du weres wunt,/ du enweres vil na niͤ gesunt,/ wand diͤ minne is vol vorten./ diͤ ümb irn | |
| herz al zit durchsneit./ diͤ wil din Jhesus dötlich was,/ niͤ din herz diser wunden genas./ ////Dich wund$’ al zit der | |
| in disen kamp!/ //Schonet, schont, unmilde man,/ disen man, de niͤ schult $’n gewan!/ of schonet doch dit vröwelin,/ der diͤ | |
| der overster ziͤrheide,/ bit dem schin, den niͤmen vernam,/ de niͤ in niͤmans herz enquam./ //Si wundert, dat din vleischlich hant/ | |
| miner arebeide./ //Ich unwirdich priͤster, ich sündich man,/ ich, de niͤ niͤt gůds an mir $’n gewan,/ ich handeln bit miner | |
| dat <vil> licht beweren;/ schiͤr bewiset dat min zale,/ dat niͤ engel $’n gediͤnd so wale/ als du, můder ind maget | |
| godes můder iͤ?/ niͤmer $’n geschiͤt it, it $’n geschiͤde niͤ,/ dat diͤ engel godes můder würden,/ dat si druͤgen diͤ | |
| den brechtes du, vrow, in uns lant./ it $’n wart niͤ bodschaf also gůt/ als diͤ, damit uns wart gebůt/ des | |
| wilt began./ si sint dir, vrow, ser underdan,/ wand got niͤ mere wunder $’n begiͤnc,/ wan dat din magtdům Christum entfiͤnc,/ | |
| vil jemerliche./ //Dit sint diͤ wunder, diͤ $’n geine sinne/ niͤ $’n vernamen van aneginne,/ diͤ got niͤ engel $’n liͤʒ | |
| $’n geine sinne/ niͤ $’n vernamen van aneginne,/ diͤ got niͤ engel $’n liͤʒ verstan/ noch bit in niͤt enwold began,/ | |
| began,/ als he si bit dir begiͤnc,/ wand ir engein niͤ Christum entfiͤnc./ he nam niͤt ir natur an sich;/ darzů | |
| din selgen lif quam/ ind sin licham van dir nam./ //Niͤ $’n dwanc in diͤ engelsch creature,/ dat he an sich | |
| an dem herzen ind an den sinnen,/ der n$’ wart niͤ engein verloren,/ schön vür allen vroun erkoren!/ ////Dat golt, danaf | |
| brand dat v#;iur des r#;iuen sere,/ dit v#;iur $’n wart niͤ in menschen mere,/ als ich bewiset han an diner klagen./ | |
| vol reinicheide,/ minnen ind verdoldicheide./ //Du bis de thron, den niͤ $’n zebrach/ noch v#;iur noch $’n gein hamerslach,/ dat is: | |
| al sin schand ind sinen dot;/ in dinem r#;iun wart niͤ gehort/ van dim munde einich böse wort./ //Din starcheit wart | |
| gods sun saʒ in dir zweiveltliche/ vür allen engeln sunderliche./ //Niͤ $’n gewan geist gods geists me/ in allen creaturen sint | |
| wisheit besaʒ alsamen/ din sele bit dim lichamen;/ he enervülde niͤ menschen also,/ darümb bis du üver Cherubin ho./ //Daran wart | |
| dit wal verste?/ so groʒe wisheit hant din wort,/ dat niͤ niͤt wisers $’n wart gehort./ //Du has diͤ vortsamen ind | |
| sich guͤtlich an mich sündgen man,/ wand ich üver dich niͤ liͤf $’n gewan/ an got alein! dit is dir kündich./ | |
| noch breide/ werlich $’n lof diner wisheide:/ dat bit recht niͤ mensch up erden/ als wis als du solde werden,/ noch | |
| an des meisters heimlicheit/ alda lernden si diͤ wisheit,/ diͤ niͤ engeine zung $’n gesprach,/ diͤ $’n gein herz begrifen mach./ | |
| hiͤ geleret,/ min warheit wirt wunderlich beweret./ //Mich dünkt, dat niͤ engeine wort/ van menschen mund enwurden gehort,/ noch ouch van | |
| dich $’n geine not./ zů allen dügden wers du gereit,/ niͤ din vleisch widern geist $’n gestreit,/ din geist had al | |
| můst offenbaren/ in dinen ersten kindschen jaren./ //Du deds, dat niͤ geschiͤt enwas,/ dat niͤman schreif noch $’n gelas:/ du geves, | |
| gewonheit liden./ //Druͤgs du ouch kint al ane man,/ des niͤ vrowe willen gewan,/ we wer dat, de $’t beweren künde,/ | |
| siner minnen./ //Ich wart birnend also sere,/ dat dit v#;iur niͤ in menschen wart mere,/ wand it wart in mir selver | |
| ich wold ir geniͤʒen./ //Si entfengd min herz so unmeʒliche,/ niͤ mensch enbrande mir geliche,/ ich brand van minn$’ in erdriche/ | |
| verstan:/ dat engeine minn$’ zů mir $’n mach gegan,/ dat niͤ engeine creat#;iure/ so entbrande van der minnen v#;iure/ als min | |
| dich üvergeit,/ wand du has dine schönheit van ime,/ de niͤ wolk $’n gewan noch schime./ //Wan under din vuͤʒen is | |
| kleit sin,/ wan diner minnen overste schin?/ it $’n wart niͤ $’n gein golt so schone,/ als dat diner minnen wart | |
| da si singent $’n n#;iuen sanc,/ den an diͤ megd niͤ mensch $’n gesanc,/ ind dragent alein diͤ schone krone,/ diͤ | |
| gebunden,/ wand du haddes einen man,/ de dich doch vleischlich niͤ $’n gewan./ //Du nemes man ind blifs doch maget,/ als | |
| andrer megde kronen,/ wand si můʒ dinem magtdům lonen,/ dem niͤ magtdům glich enwart./ it enwart niͤ magtdům als bewart/ beid | |
| dinem magtdům lonen,/ dem niͤ magtdům glich enwart./ it enwart niͤ magtdům als bewart/ beid an selen ind an live/ als | |
| van nat#;iuren!/ //Swe din reincheit mach gesagen,/ der gods ougen niͤ niͤt glichs $’n gesagen,/ de mach gesagen diner kronen schönheit,/ | |
| der selger, vridelicher stat,/ dar$’n gein vient zů enmach,/ da niͤ niͤmen ungemach $’n gesach./ //Dar is er ind senftmuͤdcheit,/ dar | |
| is hunger an ungemach,/ de al zit sat is ind niͤ$’n erlach./ //Dar is gelust vol reinicheide,/ dar is reincheit vol | |
| so minneliche,/ liͤfste vrowe sunderliche,/ niͤman sitzet dir geliche,/ wand niͤ mensch gods so wal $’n geplach,/ niͤ mensch enmachd im | |
| dir geliche,/ wand niͤ mensch gods so wal $’n geplach,/ niͤ mensch enmachd im sulch gemach/ an siner gotheit ind sim | |
| her niet necegienc;/ her bran unde louvede,/ daz fur ime nine scadede./ //Schein van deme busche daz fur,/ daz meinede, daz | |
| heizes inde bis muoder ie dog./ daz is daz wunder, daz niene gescag,/ daz nie ore negehorde nog ouge negesag./ //Oug becechenede | |
| muoder ie dog./ daz is daz wunder, daz niene gescag,/ daz nie ore negehorde nog ouge negesag./ //Oug becechenede dich/ wilen de | |
| wilen vore gekundet ward./ //Hed ich dusent munde,/ gesagen ich niene kunde/ envollen des wunderes,/ daz van dir gescriven is./ iz | |
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