Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nidersitzen stV. (76 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| Tyren enboten,/ von zorne begunder roten/ vor ungemûte er nider saz;/ bî sîme lîbe er sih vermaz,/ iz gienge in allen | |
| dem invitatorio unde dem ymno sulen die brûdere gemeinlîche nider sitzen, sô man daz ewangelium liset unde die laudes singet, unde | |
| der gelich ste. Dis enist nút das [5v] man do nider sitze und die fel úber das hoͮbt slahe; entrúwen, kinder, | |
| an sînem lîbe swachen./ nâch clegelîchen sachen/ gesaz er riuweclîchen nider/ und erbeite kûme, daz si wider/ und alsô vil ze | |
| her./ //An dem selben wege saz er/ durch ruowe weinende nider./ nu truogin ie sîn herze wider/ zen vriunden und zem | |
| von dem lide, an dem si was./ sus saz er nider ûf daz gras,/ diu stucke nam er elliu driu:/ an | |
| //Tristandes orse abe den buoc,/ daz ez under ime dar nider gesaz,/ und er tet weder wirs noch baz,/ wan sprang | |
| künic in den palas wider:/ an daz gerihte saz er nider/ und mit im vil barûne,/ des landes cumpanjûne./ dâ was | |
| hiez sin ûf stân./ nu diz gelübede was getân,/ si sâzen alle viere nider./ //Tristan greif an sîn mære wider./ //’Seht’ | |
| beschouwen/ die liehten sîne vrouwen;/ und alse er zuo zir nider gesaz/ und redeten diz unde daz/ von ir beider dingen,/ | |
| harnschar/ der nam es alles keine war:/ er was nider gesezzen/ ze Markes sîten ezzen;/ er tranc und az, als in | |
| von Îrlande sprach zehant:/ ‘geselle, daz gelobe ich dir./ nu sitze nider, harphe mir:/ getrœstest dû die vrouwen mîn,/ dazs ir | |
| kam/ zem concîlje in den palas./ nu daz si nider gesezzen was,/ der bischof, der grîse,/ der wîse von Thamîse,/ er | |
| was niht cleine,/ daz Urgân lebende dannen was:/ er saz nider ûf daz gras/ gedenkend unde trahtende,/ in sînen sinnen ahtende,/ | |
| er kam und gie Brangæne hin/ zen vrouwen und saz nider zuo zin/ mit angestlîcher swære./ si hiez die kamerære/ alle | |
| lân./ die tür die wurden zuo getân./ und als Brangæne nider gesaz,/ nu bedâhte si daz/ und betrûretez in ir muote,/ | |
| diu vrowe gemeit,/ wan siu den strît ungerne sach./ siu saʒ nider unde sprach/ ‘nu helf iu got beiden:/ ich kan | |
| chômen,/ vernement, wie in Alexander vernâmi:/ mit zorn er der nider saz;/ bî sînem hals er sich vermaz;/ er sprach, ez | |
| Und zů der erde sú sich bugent,/ Dar uf sú nider sassen/ Und nigent ander strassen/ Gegen dem vil werden kinde:/ | |
| och wesen sol;/ Es gieng, es lief, es sass och nider/ Und stůnd uf von im selber wider./ __Nu schribet sant | |
| __Sin gewand nam er do wider,/ Zetische sas er aber nider/ Und sprach ze allen sament gelich:/ ‘Wissend ir was úch | |
| bald er och vor in verschwant,/ Do sú gesessen warent nider./ Sú stůndent uf und giengent wider/ Zů den jungern umb | |
| der künec sîne swiger/ enpfienc, zuo ir tohter nider/ si saz. nû kom ouch Heimrîch,/ der vürsten krefte wol gelîch:/ ein | |
| Heimrîch sich leite dar an./ Gyburc vür den grîsen man/ nider ûf den teppich saz./ juncvrouwen entschuohten in umbe daz,/ daz | |
| niht ervuor wan lange sider./ si bat in zuo zir sitzen nider,/ ir mantels swanc si umbe in ein teil./ dô | |
| ûfen teppich an der taveln ort./ dô der nider was gesezzen,/ er muose gewâpent ezzen./ man muoz des sîme swerte jehen,/ | |
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