Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

nîden v (67 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ BMZ Findeb.  

AvaLJ 54, 6 da sah man ze ware $s vil manigen sundare./ daz niden di glissenære $s unde di scribære./ si sprachen, daz iz
Daniel 375 Machen dich zu erben in/ In dem riche. den gewin/ Nidet die alde nater,/ Der tuvelische vater,/ Und vellet vor din
Daniel 1000 ein jar. do wart irweit/ Der stein der die sule neit/ Und sie vientlich nider stiez,/ Do er sich von berge
Daniel 3662 do sprach:/ ‘Herre min, din troum si der/ Die dich niden! odir swer/ Vientschaft trage kegen dir,/ Dem gesche nach miner
Daniel 4769 genant/ Balthasar, ist uch irkant/ Wie en Got durch hochvart neit/ Nemende gut, vu#’egen leit/ Durch hohes mutes willen./ Ey, konde
Daniel 5533 hitzen/ Betende hie in Gote./ __Da von der tuvel rote/ Nidet ire achperkeit,/ Die Got hat an sie geleit/ Lebende in
Eilh M, 3590 selbe des gewis,/ suwa ich wil beliben,/ daz ich ane nidin/ al eine wol verdiene daz,/ daz man mich liepliche ane
Eracl 2141 den selben schulden/ muoz ich genuoc erdulden/ spot haz unde nîden./ doch wil ich gerne lîden,/ swaz mir ze lîden geschiet./
Eracl 2915 vil ir wære./ daz was genuogen swære./ solich hazzen unde nîden/ mohte Parides gerne lîden:/ dar zuo het im got gegeben/
Erz_III 169, 111 erloͤsen/ den biderben von dem boͤsen,/ so sol erz doch niden/ und sol vil gar vermiden/ ir missetat und ir untugent./
EvBerl 19,9 wol dy uch hazzen, unde betet vor dy dy uch nyden unde dy unrecht uf uch sweren_(45) Uf daz daz ir
EvStPaul 3456 brot azen vnd begunden nagen,/ daz sie daz straften vnd nyden./ wan pharisei die hant syden/ vnd auch die Iuden, daz
GrRud Cb 43 neme wir des einen vride./ waz danne, al se ich geniden/ dar umme von der starken diet?/ dine wiezzen umme arbeite
Herb 3667 sie zv gewer gingen./ Die burg sie vmbe|finge1n/ Mit grozme nide1n./ Gegen den berffriden/ Schuzze1n sie ir phfile./ In einer kvrze
HimmlJer 161 tot;/ der tiuvel in nine midet,/ wante er den gelouben nidet./ //So ist der ander stain sus/ geheizen Saphyrus./ nah teme
HvFreibTr 3038 sunder nît/ gar selden blîbet, swâ der ist:/ als wart geniden in der vrist/ der êrengernde Tristan/ ouch von etlîchem man,/
JvFrst 8882 nâch/ in Jerusalem geschach/ sîner marter lîden/ von der juden nîden./ von der kuniclichen wirdikeit/ Jeremias hât geseit;/ hî mit er
Kchr 1378 mîn lêre:/ swer dem besem entlîbet,/ den sun hazzet unt nîdet./ zuht unt vorhte ist guot,/ swer aver des niht entuot,/
KLD:BvH 4: 1, 9 sich müezen gesten/ gein ir schœne alliu wîp./ dâ von nîdent si die besten/ schœne und êren./ sist sælden ursprinc, diu
KLD:BvH 14: 1, 1 wîben guot;/ scham ist ein krône,/ diu zieret frouwen schône./ //Nîden $s lîden $s muoz diu reine dur ir minneclîchen lîp./
KLD:UvL 59: 2, 6 wîp, du solt unwîpheit mîden/ und lâ dich die schande nîden,/ sôn mac niht dîn lop versnîden;/ ganc der scham mit
Konr 12,78 Druſiana beſicʒen ſol, die er tote verchoͮfte vnd %:ir leben nidet.#.’ Da mit gie ſant Johannes ʒe hůs. Do wart im
KvWLd 23, 16 leides orden;/ worden $s ist ir hövescheit/ unbereit,/ wan si neit/ rîfe durch die werdekeit,/ daz man in vermeit,/ unde manger
KvWLd 31, 94 ich dînen balc/ hie ze tôde snîde’./ swer den frumen nîde,/ dem geschehe alsam, daz ist gefüege./ /Wart ie bezzer iht
KvWLd 32, 89 dur sîne sælde von dem argen lîdet!/ swen der bœse nîdet,/ der wirret sich in heiles riun./ /Ein frouwe diu mit
KvWLd 32,247 muoz êrenblôzer schalc der frumen lop vermîden,/ wan der bœse nîden/ wil iemer tugentrîchen man./ bernder miltekeite blüete kargen herren gar
KvWTroj 6582 sin,/ daʒ er durch sîne werdikeit/ den clâren haʒʒete unde neit,/ daʒ dicke leider noch geschiht./ swâ man die tugentrîchen siht/
KvWTroj 6586 die tugentrîchen siht/ ûf êre wenden alle ir ger,/ si nîdet iemer eteswer,/ daʒ si daʒ beste gerne tuont./ swaʒ nîdes
KvWTroj 6606 tete;/ er schuof mit sîner werdikeit,/ daʒ Pêleus, sîn veter, neit/ an im, daʒ er vil tugent pflac/ und er sîn
KvWTroj 10260 hôchgeborn/ mit sînen kreften hete erstriten./ doch wart er anderswâ geniten,/ daʒ er geworben hete alsus./ sîn veter künic Pêleus/ erbunde
Lanc 512, 20 den Werden; und Meleagant was da, der Lanceloten so sere nidet, und manig ander gut ritter, die allesament der jost begerten.
Mechth 3: 3, 22 vertůn. Du můst oͮch das liden, das dich die jene niden, die mit dir in die winzellen gant. O, wie sere
MF:Mor 21: 2, 7 valschen haz./ die verkêrent underwîlent mir den sin:/ nieman solde n%/îd%\en, ern wiste waz!/ /Vrowe, ob dû mir niht die werlt
MF:Reinm 1: 1, 7 sol ein ritter vlîzen meneger güete./ ist ieman, der daz nîde,/ daz ist ein sô gevüeger schade,/ den ich vür al
MF:Reinm 2: 1, 8 hie,/ als ich gerne saehe./ %/Ôw%\ê, waz suochent die,/ die nîdent daz, ob iemen guot geschaehe.’/ /Mir ist beschehen, daz ich
MF:Reinm 3: 3, 8 ze leide tuot,/ daz belîbet von mir ungeklaget,/ wan ir nîden/ mohte ich nie sô wol erlîden:/ ein liebez maere ist
MF:Reinm 5: 7, 7 ze guote,/ daz gilt ich ir mit séml%\îchem muote/ und nîde nieman durch sîn heil;/ wand ich ze wunsche danne hân
MF:Reinm 17: 4, 3 allen den ze leide,/ die mir âne schulde tuont ir nîden schîn/ *und waenent balde, wie ich scheide/ Den muot von
MF:Reinm 29: 2, 1 daz sie sich erwüeten!/ wê, wes nement sie war?/ /Mich genîdet niemer saelic man/ umbe die liebe, die si an mir
MF:Reinm 29: 5, 6 rede niht gelâzen mac,/ Der tuot übel und sündet sich./ nîdet er mich, wâz ruoch ich?/ er guote,/ sô lebe er
MF:Reinm 52: 4, 2 swaeren tac./ /Ich weiz manigen guoten man,/ an dem ich nîde, daz <si> in sô gerne siht,/ durch daz er wol
MF:Reinm 55: 3, 10 daz ich lâzen solte,/ daz konde ich vermîden./ boeser liute nîden/ wil ich im ze dienste gerne lîden./ /Wol dem lîbe,/
MNat 17, 5 geborn. der mande wart augustus $t genant. aber keiser augustus nidete daʒ sin mande eines tages kurzir waʒ danne iulius, unde
NibB 1782,4 wîle ich hân den lîp./ ouch enruoch$’ ich, waz mich nîdet $s des künec Etzelen wîp.«/ Der übermüete Hagene $s leit$’
Ottok 911 sich doch ir dheiner flîze,/ daz erz mit tât well nîden:/ ê wellens gerne lîden,/ daz man in für si alle
Pass_I/II_(HSW) 20328 die guten lute alda liden,/ wand sie die andern vaste niden,/ den man die sunde machte leit./ ir gulde was zu
Pass_I/II_(HSW) 32707 anpflicht./ nu secht, der alde helle wicht,/ der tuvel, unmazen neit,/ daz disses mannes reinekeit/ sus Bartholomeum erte./ mit list er
PrOberalt 19, 10 die an Christ gelaubent und sineu gebot erfuͤllent, die niemen nident, die nieman nicht tunt wan daz si in selben tunt.
RvEBarl 2035 solden/ mit willen, swie sie wolden./ diz began der engel nîden./ er kunde niht erlîden,/ daz in sîn vreude was erkorn,/
RvEBarl 3102 wirdic nû gemachet hât./ unser vîent Leviâtân/ mac noch sîn nîden niht verlân;/ er kêret an uns grôzen strît,/ wie er

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