Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nîden v (67 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ BMZ Findeb.
| da sah man ze ware $s vil manigen sundare./ daz niden di glissenære $s unde di scribære./ si sprachen, daz iz | |
| Machen dich zu erben in/ In dem riche. den gewin/ Nidet die alde nater,/ Der tuvelische vater,/ Und vellet vor din | |
| ein jar. do wart irweit/ Der stein der die sule neit/ Und sie vientlich nider stiez,/ Do er sich von berge | |
| do sprach:/ ‘Herre min, din troum si der/ Die dich niden! odir swer/ Vientschaft trage kegen dir,/ Dem gesche nach miner | |
| genant/ Balthasar, ist uch irkant/ Wie en Got durch hochvart neit/ Nemende gut, vu#’egen leit/ Durch hohes mutes willen./ Ey, konde | |
| hitzen/ Betende hie in Gote./ __Da von der tuvel rote/ Nidet ire achperkeit,/ Die Got hat an sie geleit/ Lebende in | |
| selbe des gewis,/ suwa ich wil beliben,/ daz ich ane nidin/ al eine wol verdiene daz,/ daz man mich liepliche ane | |
| den selben schulden/ muoz ich genuoc erdulden/ spot haz unde nîden./ doch wil ich gerne lîden,/ swaz mir ze lîden geschiet./ | |
| vil ir wære./ daz was genuogen swære./ solich hazzen unde nîden/ mohte Parides gerne lîden:/ dar zuo het im got gegeben/ | |
| erloͤsen/ den biderben von dem boͤsen,/ so sol erz doch niden/ und sol vil gar vermiden/ ir missetat und ir untugent./ | |
| wol dy uch hazzen, unde betet vor dy dy uch nyden unde dy unrecht uf uch sweren_(45) Uf daz daz ir | |
| brot azen vnd begunden nagen,/ daz sie daz straften vnd nyden./ wan pharisei die hant syden/ vnd auch die Iuden, daz | |
| neme wir des einen vride./ waz danne, al se ich geniden/ dar umme von der starken diet?/ dine wiezzen umme arbeite | |
| sie zv gewer gingen./ Die burg sie vmbe|finge1n/ Mit grozme nide1n./ Gegen den berffriden/ Schuzze1n sie ir phfile./ In einer kvrze | |
| tot;/ der tiuvel in nine midet,/ wante er den gelouben nidet./ //So ist der ander stain sus/ geheizen Saphyrus./ nah teme | |
| sunder nît/ gar selden blîbet, swâ der ist:/ als wart geniden in der vrist/ der êrengernde Tristan/ ouch von etlîchem man,/ | |
| nâch/ in Jerusalem geschach/ sîner marter lîden/ von der juden nîden./ von der kuniclichen wirdikeit/ Jeremias hât geseit;/ hî mit er | |
| mîn lêre:/ swer dem besem entlîbet,/ den sun hazzet unt nîdet./ zuht unt vorhte ist guot,/ swer aver des niht entuot,/ | |
| sich müezen gesten/ gein ir schœne alliu wîp./ dâ von nîdent si die besten/ schœne und êren./ sist sælden ursprinc, diu | |
| wîben guot;/ scham ist ein krône,/ diu zieret frouwen schône./ //Nîden $s lîden $s muoz diu reine dur ir minneclîchen lîp./ | |
| wîp, du solt unwîpheit mîden/ und lâ dich die schande nîden,/ sôn mac niht dîn lop versnîden;/ ganc der scham mit | |
| Druſiana beſicʒen ſol, die er tote verchoͮfte vnd %:ir leben nidet.#.’ Da mit gie ſant Johannes ʒe hůs. Do wart im | |
| leides orden;/ worden $s ist ir hövescheit/ unbereit,/ wan si neit/ rîfe durch die werdekeit,/ daz man in vermeit,/ unde manger | |
| ich dînen balc/ hie ze tôde snîde’./ swer den frumen nîde,/ dem geschehe alsam, daz ist gefüege./ /Wart ie bezzer iht | |
| dur sîne sælde von dem argen lîdet!/ swen der bœse nîdet,/ der wirret sich in heiles riun./ /Ein frouwe diu mit | |
| muoz êrenblôzer schalc der frumen lop vermîden,/ wan der bœse nîden/ wil iemer tugentrîchen man./ bernder miltekeite blüete kargen herren gar | |
| sin,/ daʒ er durch sîne werdikeit/ den clâren haʒʒete unde neit,/ daʒ dicke leider noch geschiht./ swâ man die tugentrîchen siht/ | |
| die tugentrîchen siht/ ûf êre wenden alle ir ger,/ si nîdet iemer eteswer,/ daʒ si daʒ beste gerne tuont./ swaʒ nîdes | |
| tete;/ er schuof mit sîner werdikeit,/ daʒ Pêleus, sîn veter, neit/ an im, daʒ er vil tugent pflac/ und er sîn | |
| hôchgeborn/ mit sînen kreften hete erstriten./ doch wart er anderswâ geniten,/ daʒ er geworben hete alsus./ sîn veter künic Pêleus/ erbunde | |
| den Werden; und Meleagant was da, der Lanceloten so sere nidet, und manig ander gut ritter, die allesament der jost begerten. | |
| vertůn. Du můst oͮch das liden, das dich die jene niden, die mit dir in die winzellen gant. O, wie sere | |
| valschen haz./ die verkêrent underwîlent mir den sin:/ nieman solde n%/îd%\en, ern wiste waz!/ /Vrowe, ob dû mir niht die werlt | |
| sol ein ritter vlîzen meneger güete./ ist ieman, der daz nîde,/ daz ist ein sô gevüeger schade,/ den ich vür al | |
| hie,/ als ich gerne saehe./ %/Ôw%\ê, waz suochent die,/ die nîdent daz, ob iemen guot geschaehe.’/ /Mir ist beschehen, daz ich | |
| ze leide tuot,/ daz belîbet von mir ungeklaget,/ wan ir nîden/ mohte ich nie sô wol erlîden:/ ein liebez maere ist | |
| ze guote,/ daz gilt ich ir mit séml%\îchem muote/ und nîde nieman durch sîn heil;/ wand ich ze wunsche danne hân | |
| allen den ze leide,/ die mir âne schulde tuont ir nîden schîn/ *und waenent balde, wie ich scheide/ Den muot von | |
| daz sie sich erwüeten!/ wê, wes nement sie war?/ /Mich genîdet niemer saelic man/ umbe die liebe, die si an mir | |
| rede niht gelâzen mac,/ Der tuot übel und sündet sich./ nîdet er mich, wâz ruoch ich?/ er guote,/ sô lebe er | |
| swaeren tac./ /Ich weiz manigen guoten man,/ an dem ich nîde, daz <si> in sô gerne siht,/ durch daz er wol | |
| daz ich lâzen solte,/ daz konde ich vermîden./ boeser liute nîden/ wil ich im ze dienste gerne lîden./ /Wol dem lîbe,/ | |
| geborn. der mande wart augustus $t genant. aber keiser augustus nidete daʒ sin mande eines tages kurzir waʒ danne iulius, unde | |
| wîle ich hân den lîp./ ouch enruoch$’ ich, waz mich nîdet $s des künec Etzelen wîp.«/ Der übermüete Hagene $s leit$’ | |
| sich doch ir dheiner flîze,/ daz erz mit tât well nîden:/ ê wellens gerne lîden,/ daz man in für si alle | |
| die guten lute alda liden,/ wand sie die andern vaste niden,/ den man die sunde machte leit./ ir gulde was zu | |
| anpflicht./ nu secht, der alde helle wicht,/ der tuvel, unmazen neit,/ daz disses mannes reinekeit/ sus Bartholomeum erte./ mit list er | |
| die an Christ gelaubent und sineu gebot erfuͤllent, die niemen nident, die nieman nicht tunt wan daz si in selben tunt. | |
| solden/ mit willen, swie sie wolden./ diz began der engel nîden./ er kunde niht erlîden,/ daz in sîn vreude was erkorn,/ | |
| wirdic nû gemachet hât./ unser vîent Leviâtân/ mac noch sîn nîden niht verlân;/ er kêret an uns grôzen strît,/ wie er | |
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