Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

natûre stF. (762 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

OvBaierl 3, 11 et der elementen glich na synen werken vnde na syner nature macht, so yst dy menschen <gering>, gesuͤnt <vnd wol geuar>.
OvBaierl 28, 6 men eme to hant laten to der aderen, er de nature vnde dy craft eme entghe. Js auer dy syke gar
OvBaierl 37, 13 vngedouwet vnde de meyster went, et sy von krancheyt der nature vnde kan den menschen vnde syne nature nicht wol erkennen.
OvBaierl 58, 5 na stark, vnde daz is eyn gut teyken, wente de nature sterket sich vnde de suke minnert sich. Jst her auer
Pelzb 118, 8 manchin. Eyne andir mercliche behendigkeit. Hy seczt her von der nature der kirsboumen. Hi seczt her von dryerhande kirsin. Abir wy
Pelzb 126,20 man vunde / das selbe. //Hy seczt her von der nature der kirsboumen. Der kirsboum wil habin kalde luft vnd vucht
Pelzb 132,21 wys di list des menschin, vnd di vornumft obir trit dy nature. Meystir Aristotiles spricht: Wen eyn czwiuil czwischin czwen ist, welchir
Pelzb 135, 4 nicht geteylit als Ysaac, bewisinde manchualt der wynbere vnd ir nature, vnd welch wyn si czu irwelin vnd welch der beste
Pelzb 136,26 gar widir. Ouch sint di wyn der genantin stat der naturen, das si lichtlichin osmakhaft $t werdin, is si das man
Pelzb 140,11 in dem wyne, der io bas wernde ist von siner naturen. Dorumme ist redelichin gevundin vnd merklich, das man den hoppin
Physiogn 56 lauter als ein golt,/ Ir gemute daz ist veste./ Die nature ist die beste./ An wirdeclichem leben/ Get ir daz geluck
Physiogn 85 kark,/ Irn mut der zorn tut selten ark./ Die selb natur besezzen hat/ Von der obersten den dritten grat./ Der nature
Physiogn 87 natur besezzen hat/ Von der obersten den dritten grat./ Der nature hant auch gewalt/ Die elementen feuhte, kalt./ Melancolici, die leute,/
Physiogn 102 wil auch niht gerne geben./ Die aller minsten gezierde/ Hat dise natur, die vierde./ Ir grad muz nider bucken,/ Wann sie ist
PrBerthKl 6, 88 lieʒʒe, wan eʒ iſt vber menſchlichen ſin vnd vber menſchen natvre daʒ vnſ got dort geben wil; ſo wil got, daʒ
PrBerthKl 6, 90 daʒ wirſ verdienen mit einem dinge, daʒ auch vber menſchlich natvre iſt, daʒ iſt mit dem gelavben. Alle deſ menſchen ſinne
PrMd_(J) 354, 1 unt sie hiez ir gwinnin //zwei aspin tier, die sint der nâtûre: swen sie bîzint, den gêt der slâf ane unt alsô
PrOberalt 27, 23 da hat uns geschriben der hilig ewangelista von der menschlichen natur unsers herren und auch von siner goͤtlichen magenchreft $t und
PrOberalt 27, 25 also: do unser herre, unser heilant, der nach siner goͤtlichen natůr anegenge noch ende hat, do er nach menschlicher $t natur
PrOberalt 27, 26 natůr anegenge noch ende hat, do er nach menschlicher $t natur zwelf jar alt waz und sin friunte ze Jerusalem furen
PrOberalt 35, 36 ist, daz diu dehain zaichen getun mach, daz diu goͤtlich natur daz zaichen getun mach, er sprach: ‘mein wile der enist
PrOberalt 70, 17 der hat den wingarten gepflantzet. der wingart ist diu menschlich nature. alsam der gůt weinzuͤrel uz ruͤtet swas da unwucherhaft ist
PrOberalt 79, 20 so getanem $t pild gegeben hat, daz ez unser broder natur niht widerste. in dem pilde des weines git er uns
PrOberalt 79, 22 uns sein heres blůt dar umb, daz es unserr broͤden natur iht widerste. swenn auch wir daz brot da ze dem
PrOberalt 110, 36 vater und des sunes und des heiligen geistes ist ein natur, ein gewalt, ein gotheit, ein wille, ein werch. sweme der
PrOberalt 135, 23 unserm herren. an der selben menig zaiget er ietweder sein natur, die menschlich und auch diu goͤtlich. diu menig diu waz
PrOberalt 158, 30 got dienen schuͤln, wan er daz wol weiz daz menschlich natur ensamt nicht mach undertan gesein gote und dem tiufel. von
PrüllK 28 iz inz ore. miſkiſ mit hiunerſmalze. Das galagan. iſt warmer nature. iz doivvet unte loſit machet den munt uil ſuize ſtinkent.
PrüllK 34 iſt gůt wr dei wib. Daz ingeber iſt och warmer nature. iſt goͮt ioch alten uuiben unte alten livten. iz ſuuentet
PrüllK 39 ſihtoͮm deſ mundeſ unte der chelen. Nux muſcat iſt uuarmer nature. ſi ſterchet den man. machet ſiuzez kuſſen ſi iſt gůt
PrüllK 42 milzes. Peonia iſt gůt fur ze bringen den wiben ir nature bloͮt. ſi dewinget unt iſt gůt wir di giht unte
PrüllS 2,2 gruzelot; der ist och aller staine tiurost. Dize ist sin natura: Ob er in daz fiur geworfen werde, so man ie
Rol 1961 da glizzit.’/ Genelun was michel unde lussam,/ er muse sine nature began./ michels boumes schone/ machet dicke hoene:/ er dunchet uzzen
RvEBarl 483 "dû erbarmest mich./ ich wil hinnan vüeren dich;/ durch guoter natûre wân/ wirt dir gemach von mir getân./ got getorst er
RvEBarl 1195 liuten sô geschiht,/ daz sich an in tempert niht/ ir natûre complexiô./ der übervluz ez vüeget sô,/ daz ir natûre verirret
RvEBarl 1197 ir natûre complexiô./ der übervluz ez vüeget sô,/ daz ir natûre verirret wirt./ der übervluz an in gebirt,/ daz ir kraft
RvEBarl 2216 solher mâze,/ rehte als ez wære ein mûre./ des wazzers natûre/ vergaz der vliezenden kraft,/ unde wart der geselleschaft/ ein mûre
RvEBarl 5232 eines steines want/ oder in ein ander mûre;/ in vliehender natûre/ lebet si gên dem vederspil./ alsô tuont, die guotes vil/
RvEBarl 6333 sint/ und dînes lebenes reinekeit/ ûf menschlîchez leben geleit./ menschlîch natûre giht,/ si müge sich dar genôzen niht,/ dar dû bist
RvEBarl 6529 ez zallen zîten gân:/ dô newolt ez niht erlân/ der natûre grôz gewalt,/ sîn jâmer würde an im sô balt,/ daz
RvEBarl 9431 er hât,/ nâch sînem rehte er umbe gât,/ nâch der natûre gebote,/ als im geordent ist von gote./ //Er muoz ouch
RvEBarl 9441 in gordent ist von gote,/ der in sînem gebote/ ir natûre hât gephlegen,/ der in ir mâze hât gewegen./ der himel
RvEBarl 9613 sîn louf sîn umbevart/ nâch sîner genatûrter art./ swaz sîn natûre im krefte giht,/ die hât er und anders niht./ im
RvEBarl 10596 guot,/ gewære, stæte, wol behuot/ von wandel, triuwen manicvalt;/ ein natûre und ein gewalt,/ ein witze, ein name, ein rîche/ sol
RvEBarl 11619 ir wer gesetzen niht./ swenne er in heinlîche giht,/ sîn natûre lêret in/ an sie kêren sînen sin./ gên in wirt
RvEBarl 11697 sus wolter hân erschrecket in./ dô betwanc sînen sin/ sîn natûre, daz er gar/ diu ougen vürbaz wante dar,/ danne an
RvEBarl 13335 ein wint./ herre mîn, dîn liebez kint/ hât lîhte von natûre den muot,/ daz erz von natûre tuot./ daz machet in
RvEBarl 13336 kint/ hât lîhte von natûre den muot,/ daz erz von natûre tuot./ daz machet in alsô stæte,/ swie gerne er anders
RvEWchr 54 dir kunt/ in sinis bildes figûre:/ wan du Got der natûre/ von anegenge gewesen bist,/ als si getempirt hat din list/
RvEWh 4648 gros unmaht/ Das sin kraft an im verdarp/ Und dú natur nach erstarp $[*3*materie MW$]/ Von der er genaturet was./ Mit

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