Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
næhen swV. (55 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| den koren/ An iren venjen knewen/ Und sprechen den credendewen/ Vor oder iz pater noster./ Als irdachte her nicht daz closter/ | |
| begunde/ Donen der alden bleken/ Kein ir. doch wart sich neken/ Der pforten die vil gute,/ Creftlich des rigels hute/ Brach | |
| si allenthalben wol/ die vînde gesæhen,/ wâ si sich wolden næhen/ ze den die in bevolhen sint./ wellent si nû bêdenthalben | |
| set uch umme unde hebit uf uwir houbit, wen uch nekit uwir irloser.’_(29) Den saite her in eyn glichnisse: ‘set an | |
| propheten unde bedeute en dy schrift._(28) Dor noch begonden sy nehen dem burgelyne, unde Jhesus bewysete sich ab her verre gen | |
| gerne./ Itzvnt was die stu1nde,/ Daz in begunde/ Der vnfride nehen./ E sie den tac gesehe1n,/ Daz sie zv felde solde1n,/ | |
| wolde wache1n./ Do liez er fur mache1n,/ Swe1nne sie begu1nde1n nehe1n,/ Daz sie daz fur sehe1n/ Vn2de sich dar nach berichte1n./ | |
| Daz er sich hutte baz,/ De1nne er vor hete:/ Im nehete vngerete/ An fru1nden oder an kinden,/ Daz er ez niht | |
| Als sente Paulus da jet;/ Der sprichet: ‘der tac der net’,/ Und sprichet: ‘die nacht ist hin!’,/ (Merket rechte den sin:)/ | |
| [28#’v#’a] Die bichter mit den megeden/ Mit reinen getregeden/ Sich neten Gotes hulden,/ Von disen manigen schulden/ Worden die manige tat/ | |
| getruwet hir/ Und vorzwivelen nicht an mir,/ Want uwer ledigunge net./ Set, ein maget ein geburt entpfet,/ Einen sun die maget | |
| geschaffen hat,/ Daz her uch sins geistes rat,/ Der uch net sinen hulden,/ Senden muge von schulden,/ Und machet im den | |
| sie Got an caffen/ [166#’v#’b] Und sich gar sinen hulden nen/ Und in den dingen doch an sen/ Der werlde vordamnisse,/ | |
| enphæhet,/ wie liebliche sich got in $s und sie ime næhet!/ welhe semfte mit dere méist%\en $s zumfte da gwinnent,/ die | |
| Da wirt ein lieber umbfang./ So sich der suͤn in nehet,/ Freude uber freude sich wehet:/ ’Frauwe muter, habent den gewalt/ | |
| den konig Claudas und er yn wiedder und sie waren genehett, da macht der konig Claudas sin clag groß das im | |
| $’t helpenbein./ //Du weres ouch als $’t helpenbein vast,/ dir nekd engein böse gast,/ de din dügde mochte krenken/ an worden, | |
| wort:/ #.,Der turtelduven stim is gehort#.’./ in unsem land it nekt den ziden,/ dat man diͤ wingard sal besniden./ //Nu, suͤʒ, | |
| schadent der vollekomenheit und wie sich der túfel da von nehet der sele <N>XXXIV</N>. Von fúnfleie núwen heligen, dur boͤse lúste | |
| Widermynnen/ Liep haben wilt in synnen/ Und dich zu im genehest./ [105#’v] Minne, wenn du an gevehest,/ So bistu krank und | |
| warten,/ Wa er zu der vil zarten/ Sich irgen kunne genehen,/ Und sol sie ane sehen/ Mit clugen augen blicken/ Und | |
| armen blanken/ Lieplich umbe vehet,/ Obe dem vor freude niht nehet/ Der tot, daz nymt mich wunderlich/ Und mus auch ymmer | |
| mit des geistes blüte wiß/ dich zeichent Gabrielis fliß,/ da net dins trostes sumerzit./ ‘fiat din wort’ den former aller dinge/ | |
| dî cristinlîche trucht/ dem heilictûm inkegin./ Und dô sî wurdin nêgin/ unde quâmen, dâ iz was,/ langis nidir an daz gras/ | |
| ûf in lîz/ unde tâtin sînen rât./ Und dô sî nêhetin der stat,/ dî vîende wârin dâ gereit,/ als iz vor | |
| gâhe was/ zu dem kempfin ûf dem plân,/ und er nêhin im began./ Er nam dî vorgeschichte vlucht./ Dô prelte ûf | |
| er wolte reisin/ und dî cristnin neisin./ Und dô er nêhin Prûzinlant/ begonde, daz her vorgenant/ schichte er in drîe,/ und | |
| lande ummezouch./ Und dô er an der reite ouch/ begonde nêhin Colmensê/ ein polênsch rittir hatte ê,/ der was Nyverik genant,/ | |
| und irhûb sich an dî vart./ Und dô er vaste nêhin wart/ der stat im vorbescheidin,/ im widirlîf ein heidin,/ der | |
| ûf dî hûte/ mit sînre trucht Jeisbûte./ Und dô sî nêhetin der stat,/ dâ dî lâge was gesat,/ inweiz waz vogils | |
| Littouwin kartin./ Und dô sî dort zu Gartin/ der burc nêhen begundin,/ ein vrischiz spor sî vundin/ von luiten ûf der | |
| hûbin;/ und dô sî des intsûbin,/ daz sî dem lande nêheten,/ mit eime sî vorspeheten/ êrst des landis kunde,/ der dâ | |
| sô guot,/ daz er nieman versmæht,/ swer sich zuo im næht/ und den riwent sîne sunde’./ an der selben stunde/ wâpent | |
| einen heiligin geist, und durch di beide hait he sich genegit dem menschin. ouch sulle wir prufin daz der himmil unmaze | |
| di sele Got bekennen, so muiz he sich in si nêgin und mit ur forênin und si durchgêin, daz si un | |
| hœren unde sehen,/ entseben unde dræhen:/ daz solt iuch witzen næhen./ ___lât derbärme bî der vrävel sîn./ sus tuot mir râtes | |
| durch iwer zuht nu râtt mir wie/ daz i’uwern hulden næhe mich./ ez ist ein strenge schärpf gerich/ gein mir mit | |
| ein_ander schieden sie:/ ob ir welt, sô prüevet wie./ //Ez næht nu wilden mæren,/ diu freuden kunnen læren/ und diu hôchgemüete | |
| frouwe heidensch sprach/ al daz si wider ûf enbôt./ nu næhet och Gâwânes nôt./ ___Malcrêatiur ze fuoz fuor dan./ do gesah | |
| iwer hant,/ daz was noch gar ein kindes spil:/ nu næhent iu riubæriu zil."/ ___Gâwân sprach "mir wære leit,/ op mîn | |
| hêrre, al der frouwen schîn/ ist vor iu verborgen:/ sô næhet ez den sorgen./ ___den palas vint ir eine:/ weder grôz | |
| iuch gar von mir verswign/ wie diu gehêret wæren:/ ez næhet andern mæren./ ___Arnîve zer herzoginne sprach/ "nu sult ir schaffen | |
| zierten./ ê si geloschierten,/ ez was wol mitter morgen./ hie næht ez niwen sorgen./ //___Artûs der prîss erkande/ sîne boten sande/ | |
| ellende,/ zem urteillîchem ende/ beklage ich eine iuch alle:/ sô næht ez iwerem valle,/ irn lât mich von iu scheiden./ mîn | |
| gerten ie,/ //Sît uns der jâmerstric beslôz./ habt stille: uns næhet freude grôz."/ ___Feirefîz Anschevîn/ mant Parzivâln den bruoder sîn/ an | |
| daz er hin wider queme;/ und do der gotes geneme/ nehete vaste zu der stat,/ mit gantzem willen gein im trat/ | |
| tugentlicher site,/ daz man di werlt versmete/ und drinne also nehete/ zu tugenden und zu wol tat./ diz ist ein crenclicher | |
| spote./ dû wilt dich einem vremeden gote/ durch valsche lüge nâhen/ und unser gote smâhen,/ die guot sint unde gewære./ daz | |
| warm ist vnde vuchte. //Di rosen hant manchirslachte qualitat. Jdoch nehen si sich zu der kelde. vnde kulent vnde trucken daz | |
| creaturli so kleines, es si dir ein stapf, got zů nehen. Nu lůge, min kint, wie hertzeklich gůt got ist, und | |
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