Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nâhen Adv. (406 Belege) Lexer BMZ BMZ Findeb.
| er schinet, sam er alt si,/ im ist der tot nahen bi,/ er grawet und ist ane chraft./ da schinet des | |
| durch si so wil ich reien./ /Ein fores stuont da nahen,/ aldar begunde ich gahen./ da horte ich mich enpfahen/ die | |
| Liupolzdorf was dar zuo min, $s daz lit bi Luchse nahen./ Ze Hinperc het ich schoeniu guot. $s got im der | |
| daz er iht gevahen müge. Aber unde ist er im nahen, so beweget er sich dar, alse daz er gedinge hat | |
| ahte den fründen oder die uns in einer andern wis nahen sint, daz da behöret zuo der tugent der friheit. Aber | |
| unz an daz, dâ er ende hât,/ bî Tintajêl sô nâhen,/ daz si sich undersâhen,/ in die schœnesten ouwe,/ die keines | |
| niuwan sô,/ als ez ir an der nôt gewac,/ diu nâhen an ir herzen lac./ und alles des, des si geleit/ | |
| in diu starke vorhte,/ die Morgân an in worhte,/ als nâhen alse ir hêrren tôt./ wan diz daz ist diu meiste | |
| den tôtvînt vor ougen hât,/ daz ist diu nôt, diu nâhen gât,/ und ist ein lebelîcher tôt./ in aller dirre lebenden | |
| Curnewâle/ und wâren zuo dem mâle/ bî dem stade sô nâhen,/ daz sin bereite sâhen,/ und stiezen ûz ze lande aldâ./ | |
| tac,/ ob keiner slahte bû hie sî/ eintweder verre oder nâhen bî,/ dâ ich liute vinde,/ ze den ich mich gesinde,/ | |
| wâre mære saget,/ einen zîtegen hirz gejaget/ zuo der strâze nâhen./ dâ liez er sich ergâhen/ und stuont aldâ ze bîle:/ | |
| si koment den man mit siten an,/ si tuont sich nâhen zuo dem man/ und liebent rehtem muote./ swer guote rede | |
| seiten im ouch iesâ,/ //Morgân ir hêrre rite dâ/ vil nâhen in dem walde./ dar îlten si dô balde./ dâ vundens | |
| er truoc,/ die beclageten si genuoc/ und gieng in sêre nâhen./ wan si sich aber versâhen,/ daz er von dirre swære/ | |
| biz in der smerze überwant/ und under eine steinwant/ vil nâhen sich gedructe./ //Tristan sîn swert dô zucte/ und wânde, er | |
| daz er ime sô bî was komen/ und ime sô nâhen gereit./ nu was er aber zehant bereit:/ daz ors warf | |
| schœniu tohter, nein, lâ stân,/ lâ dir diz niht sô nâhen gân!/ wan sweder ez mit der wârheit/ oder aber mit | |
| danne dîn;/ nâch gotes genâden sin gânt dir/ niht alse nâhen alse mir./ mîn bruoder leider der ist tôt:/ daz was | |
| sol./ der roc der was ir heinlîch,/ er tet sich nâhen zuo der lîch:/ ern truoc an keiner stat hin dan,/ | |
| andere sach./ sôs aber ein ander sâhen,/ daz giengin aber nâhen,/ wan si enmohten under in zwein/ ir willen niht gehaben | |
| si dar wider/ mit armen umbevâhen,/ ze verre noch ze nâhen,/ niwan in gastes wîse./ er sprach suoze unde lîse:/ ‘ei | |
| und ze manegem mâle./ nu daz si Curnewâle/ gevuoren alsô nâhen,/ daz si daz lant wol sâhen,/ des vröuten si sich | |
| list gesetzet ist./ der künec der twanc die künigîn/ vil nâhen an daz herze sîn/ und kuste si ze maneger stunt/ | |
| si kusten,/ zir senften linden brusten/ twanc sin vil harte nâhen/ und begunde aber dô vâhen/ wider an ir wortlâge/ mit | |
| dâ boum und brunne was./ nu daz si kam sô nâhen,/ daz si beide ein ander sâhen,/ //Tristan stuont allez ze | |
| sîner linken hende./ sus kam, daz er dem ende/ sô nâhen sînen trit genam,/ daz Tristan dar gerüeret kam/ und leite | |
| wie mînem herzen iezuo sî./ gedenket an diz scheiden,/ wie nâhen ez uns beiden/ ze herzen und ze lîbe lît./ gedenket | |
| genesen./ durch daz sol ich sîn haben rât;/ swie rehte nâhen ez mir gât,/ ern sol durch den willen mîn/ sîn | |
| komen, dâ Îsôt ist,/ und enbin Îsôte niender bî,/ swie nâhen ich Îsôte sî./ //Îsôte sihe ich alle tage/ und sihe | |
| sô ist dîn gedult ein scôniz gezelt. daz soltû ouch nâchene setzen der gehôrsame, daz iz der charge tieuuel ieht undir | |
| der kvͥnig vf dem brette stet,/ swel stein im ze nahen get/ an er varens willen,/ den kan er so gestillen:/ | |
| er so hoher wirde pflag./ der kvs doch nvͥt so nahen lac,/ alse in Arabel het gegeben;/ er stvͦnt in mazze | |
| tage/ dvrch des hohen lons beiage,/ sid ez der frowen nahen wære;/ vnd oͮch dem lande kvnt daz mære,/ da got | |
| zwei schoͤnvͥ ors dvrch liep enpfahen./ dvͥ tr#;iuwe lag im nahen,/ die im dvͥ liebe machete zam./ der pfalnzgrave Berhtram,/ der | |
| ergie doch lieplich enphahen./ do man si braht dem babest nahen,/ bi der hant er si gevieng,/ mit ir er in | |
| er so hoher wirde pflac./ der kus doch nit so nahen lac,/ als in Arabel hete gegeben;/ er stůnt in maze | |
| ergie ein lieplich enpfahen./ do man si braht dem babste nahen,/ bi der hant er si gevienc,/ mit ir er in | |
| früeje/ sach er eine burc stân,/ hôh unde wol getân,/ nâhen bî der strâʒe./ daʒ ros nam die mâʒe/ und kêrte | |
| veile,/ wan daʒ uns ze einem unheile/ ein burc hie nâhen stât./ dâ gæbe man uns allen rât,/ wan daʒ der | |
| erschellet./ nu hât er sich gesellet/ und rît den vînden nâhen bî./ dâ zoum in derder from sî./ //Hie wart gestochen | |
| ir witze./ siu gewan ein sölhe hitze,/ diu senendem muote nâhen lît./ ‘ritter, ob ir hübsch sît,/ sô sulnt ir mich | |
| phat./ Er lerte in vil und genůc./ __Paulus zu herzen nahen truc/ Die lere, und mit sinne/ Behielte er gar dar | |
| Mucio.#s- __‘Do Mucius die lere enphienc,/ Dem herzen si vil nahen gienc,/ Dar inne er sie beslozzen trůc./ In duhte ez | |
| unwerde./ Der gute man sere irschrac,/ Wan im der zwivel nahen lac/ Wa die sele mohte wesen/ Virlorn oder wol genesen./ | |
| vil/ Sulh als die werlte hat./ Ein teil mir alzu nahen gat/ Daz er die sele kum ernert/ Swer werltlich sine | |
| er niht inſahe. ube man ſi irſluge. Do er ſo nahen chom. daʒ man in ſehen began. $t do ſůhte der | |
| weſen leit. der minne. zu ſamelichen dingen. uerren unde $t nahen. beginnent manege gahen. daz ſi gewinnen diſen ſmach. ſo iſt | |
| Ob aller schoͤni wunneklich:/ Er ist herre ob allen herren,/ Nachen und verren./ Alle engel imme zartent/ Und sinem willen wartent/ | |
| zeinen sorclîchen zîten/ der marcrâve mit den sînen/ kom sô nahen den Sarrazînen,/ daz er mit sînen ougen sach/ daz im | |
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