Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nagel stM. (230 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| im, er were üwer hagel,/ Sin schwertt erschalte uch die nagel/ In helme, der vast geniettet statt.’/ __Trifon uss zornneklicher tatt/ | |
| gegeben/ __Sin schwertt was der rober hagel:/ Starke nietten, mangen nagel/ Zerschr%:itt des hochgelopten schwertt./ Iettlicher vand des er do gertt:/ | |
| ee gab l%:ichten schin./ Waren mit maister schaft dar in/ Nagel geniettett gar,/ Daz ward zer murdett; bar/ Stünd daz edell | |
| im enthiez,/ Her wolde zur erden komen/ Und im heiles da gevromen,/ Diz was die mildeste gift/ Die zur werlde ie | |
| [356#’r] Sin waffen ward ir aller hagel./ Manig serr genietter nagel/ Müste sich von dem harnasch kl%:iben./ Zerfaren und zerst%:iben/ Sach | |
| schwertt waz der Kr%:ichen hagel,/ Von blechen ward vil manig nagel/ Zertrennett und entschlossen./ Der Persan unverdrossen/ Brach mitt kreften und | |
| suͤze/ durch hent und durch fuͤze/ durch slagen mit drien nageln groz,/ daz sein rainez plût floz/ dar ouz den wunden | |
| tot sein lip verschart/ pitterlichen unt vil sere/ mit drin nageln unt mit dem spere,/ dar an er menshlichen starp;/ sein | |
| hant/ An den zene1n wider|want./ Fon des trache1n funke1n/ Sine nagel im stunke1n;/ Sin hut sich vo1n der hitze rampf./ Waz | |
| gesunt,/ Blichende kel, arme blanc,/ Schone hende, finger lanc,/ Glander negel, slecht hut glat,/ Rein wiz als ein lilige1n blat,/ Werliche | |
| Ir geloube mit ir vle/ Stete was zu dem reinen/ Gote des himels einen./ Nu sal ein gebot entsten,/ Alle riche | |
| kertte do er den helden gütt/ [112#’v] Mit sige ob den verlornen sach./ ‘Genade, herr,’ er do sprach,/ ‘Gross gegen üch | |
| spien und zun oren slan,/ An das cruce sich mit negelen han/ Und des vleisches herten sliz/ Vor Adames itewiz/ Und | |
| man der seiten klanc/ Nemelich an der harfen/ Irholn mit negelen scharfen/ Und mit der vingere ballen,/ Nach dem die noten | |
| harte vil./ Daz man uz der gedeneten hut/ Mit scharfen negelen zuet den lut/ Der also suze lutet,/ Die surikeit bedutet/ | |
| An der selben stunde/ Pryamus der künge hie/ Für den jungen do gie./ Er grützte in wunnenklich./ Der miltte ellentrich/ Kainer | |
| spechen,/ Aventüre da ze sechen./ Der geste sy do alle/ Mitt gemainem schalle/ Wurden trautte innen./ Der küng sprach mit sinnen:/ | |
| brachen/ //Und mit dem sper durch stachen/ Und mit iseren neglen slugen durch./ Diz waz ein uffenstende vurch/ Von witen wunden | |
| tun schin/ An dem edelen steine,/ Merket, als ein reine/ Nagel, des man maze vliz/ Hat, der ist am ende wiz/ | |
| wer gewesen,/ Das erzeigte wol der tach:/ Wan do dy nagel des hamers slag/ Dir durch die hente vast treip/ Und | |
| allain/ Das an dem leib ist gewesen/ Als die abgesnitten nagel, das wirt nicht gelesen/ Ze samme ainnikleichen;/ Es stuent unzimleichen,/ | |
| Das in solde machen/ Wider zame und ungeschaffen/ Als lang negle und ubriges har;/ Der leib nimett wider gar/ Was einem | |
| Christ unser trôst ez truoc,/ dar an man in mit nageln sluoc/ und marterten in dar an/ zu sêlden alle den, | |
| dem knie gat, ob hallt sein fier finger enprestent weiß nagel und waich und lieht, chunndet den pessten sin. Kurtz nagel | |
| nagel und waich und lieht, chunndet den pessten sin. Kurtz nagel wezaichent ainenn gar übeln menschenn. Wer emssigklich reitt mit der | |
| ain kind, der eren hagel,/ Von dem choche, der hieß Nagel./ Do das kind zu manne ward,/ Das dett nach seines | |
| im die warhait/ Sein mueter, das er war geporen/ Von Nageln. das was dem herren zoren./ An seinen schilt malt er | |
| was dem herren zoren./ An seinen schilt malt er den nagel:/ Wan in rüert der schanden zagell,/ Das er dar an | |
| ainen aidt,/ Es sey wem es welle laidt,/ Das ich nagel, part noch har/ Nicht abschneid untz an das jar/ Das | |
| sy in den prunnen stieß,/ Do ward im der klaine nagel/ Schwartz als aines peren zagel:/ Do erschrack der genende./ Etliche | |
| hab gelegt dar auff mein vleiß.’/ Zehant ward im der nagel weiß./ Printzel stund pey der tür./ Si sprachen ’Printzel, get | |
| reiches claid/ (Er schwur deß ainen gestalten aid/ Das er nagel, part noch har/ Nicht abgeschnite untz an das jar/ Das | |
| geeder uf gezogen/ Als die senewe uf den bogen./ Zwen nagel ungefůge gnůg/ Mit hammer slegen er do slug/ Durch sine hende | |
| floz/ Daz uz irs kindes fußen doz,/ Da durch der nagel wart geslagen./ Alrerst wolte sie verzagen:/ Ir clage waz so | |
| strike warn komen,/ Da mit er worde ab genomen./ Die nagel warn als groz/ Daz sin die diener verdroz./ Wurgen und | |
| hemmern/ Klopfen und demmern/ Můsten sie do pflegen vil./ Die nagel waren uber zil/ Getriben in dez cruces bogen,/ Mit noten | |
| die sie mit jamers lost/ Hatte geweint und gekost,/ Mit nageln warn durch slagen:/ Solte sie nit weinen und clagen?/ Doch | |
| sint mere./ Ich sehe danne der wunden vorch,/ Da die nagel gingen durch,/ Und min hant in sin siten/ Lege, in | |
| sele und dez libes hagel/ Und der helle tur ein nagel./ Er blůdig dier! er Cristin schůr!/ Ez wirt im alles | |
| ane schrantz./ In get nit abe, daz ist war,/ Weder nagel oder har,/ Und waz den lip gezieret habe,/ Dez enget | |
| biben/ Von siner grozen stimme/ Beide zornig und grimme./ Cruce, nagel und sper,/ Die funf wunden zeigt er./ Sin amblig wirt | |
| gast, ir woldet vür daz tor./ niht: dâ ist ein nagel vor./ ez ist iu anders undersehen:/ iu sol hie iuwer | |
| dorne gestelt unschône;/ dû an den henden hantschûch hâst,/ ich nagel în geslagen vast;/ dû treist an dir di wîze wât,/ | |
| ûf erweget,/ dar ûf twerchs ein holz geleget/ mit einem nagel zû gehaft,/ sîner forme schînic kraft/ was sam einer krucke | |
| tochter, sich und nim war/ wî di hemer klingen,/ di nagel in mich dringen,/ lûg an des antlutz klâren schîn,/ des | |
| rok den got selbe ze der marter truoch,/ und den nagel den man durch sîne baide vuoze sluoch,/ und daz houbet | |
| muoz ir entrinnen./ got der beschuof mit sîner hant/ den nagel zuo der krinnen./ ach, minn, du bist ein süeze sât,/ | |
| getan wart, do begunde div chvniginne ʒe vorſchen nach den nagelen vnd ſante nach Iudam, der do Quiriacus was geheiʒʒen, vnd | |
| crûce. Nu ſůche ich auer ſine genade vmbe die heiligen nagele.#.’ Do nam der biſcholf Quiriacus ʒů ʒim der gůten průdere, | |
| ſchein ein lieht, ſchoͤner denne div ſvnne, vnd die heiligen nagele, die ſcheinen ſam das golt. Alle, die das ſahen, die | |
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