Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nâchbilden swV. (12 Belege) Findeb.
| ſendit. Wen wenne wir ophiren ʒů der meſſen, ſo nach bilde wir ſancte Marien_magdalenen, die vnſern herren ſalbete, do er ʒů | |
| do er ʒů der martel gie. Auguſtinuſ ſprichet: #.:Swer nach bildet Mariam_magdalenam $t mit dem opfer, der gewinnet oͮch teil deʒ | |
| wesens in der vernunft des vater můss geschehen mit einer nahbildender wise einer natúrlichen glichheit, anders daz wort weri nit sun. | |
| gelazsenheit eins solichen edelen menschen in der zit dú ist nach gebildet und gestellet nach der gelazsenheit der seligen, von den | |
| dc bewartin die martyrâre, dc er[r]acten die lêrâre, dc nâh pildôten diu heiligen wîp. dise ringe hât zesamene gel[ô]tet der heilige | |
| durchnatigen unde die gůten sůzlîche ane wande siu dich nâch pildent. uon diu ist dîn anedâht gůt unde dîn#p+%{{e#p- gedanche [sint] | |
| trûturouwe gewahsen daz exemplum uile maneger tugende. daz hât nâch gibildit diu christinhait alsame si dîn uahs sî, wande iz alliz | |
| niht scône ane dir ainen, sundir an allen die dich nâchpildent in allir der christinhait. vone diu sprach dir got zů | |
| tohter, daz chît: [dû pist] gotes tohter wande dû in nâchbildest an gůten werchen. dû bist ouch christes suester, wande dû | |
| (85#’r) hât unde it[e]růcket ir phrůnd#p+%{{e#p-, alsô sulin wir siu nâchbilden. $t wir sulin ferre uvre sehen, swaz wir tůn, wie | |
| ougen, d[û] gotes brût unde sîn chint. wande dû in nâchbildest. dîniu ougin wascent die manige uor der porte. daz sint | |
| dc spunne ir hailigen chûs[ch]e unde ir diemůte nâh ze bildenne unde ze sûgenne $t den iuncuroͮwen, die dâ chomen wellen |