Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
môr stM. (74 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| unt der küene Lähelîn,/ Hardîz und Schaffillôr./ ôwê Razalîc der Môr,/ //dem du vor Pâtelamunt/ tæte ouch fîanze kunt!/ des gert | |
| Inglîart verlorn,/ sîn ors mit kurzen ôren:/ in Tabronit von Môren/ wart nie bezzer ors ersprenget./ nu wart der walt gemenget,/ | |
| wol gezam:/ //Alsus manec sunder lant/ diende sîner werden hant,/ Môr und ander Sarrazîne/ mit ungelîchem schîne./ in sînem wît gesamenten | |
| tochter bezaichent die luͤte die noch niht gelaubent, also die More die Winde, die Nortmanne, die Sarracein, die ir schepfærs niht | |
| Falfeste der kuͤnc Gorgor,/ der was von arte ein edel mor./ sin lant daz lag an dem mer;/ er muste sin | |
| sie wanden, ich wær ein tore./ ich wart gelich eim more/ von maniger hande rame./ nu wart der minnen same/ gesat | |
| hochuart/ diu unter disem himele îe wart./ da waren meiske more,/ harte wnterliche store;/ da was alles des wnteres genůch/ des | |
| von hizze in swarzer varwe sint/ vil nah in einis moͤren wis./ an dú lant stozet Stephesis,/ Tinguitania und ein Cesarea,/ | |
| ein Cesarea,/ Eth%.yopia, darnah Sabba,/ das westirthalbin zeinir sit/ inder moͤre lande lit./ zwischint den landin beidin,/ da dú lant sint | |
| verlorn;/ doh gebôt er sîne hervart./ dô quam ime manich môr swarz,/ di ime woldin helfin./ si brâhten manich elfent./ von | |
| arbeit/ Alexander den sînen half./ Porus in andirhalf/ manete di môre,/ alsir wol mugit gehôren:/ ‘dirre tûbiles Alexander/ stellet michil wunder./ | |
| unsem rîche,/ weret ûh sô frumichlîche,/ daz man von den môren/ hernâh sagen hôre,/ wî si ir lant werten,/ dô si | |
| mohte man scowen daz blût/ von den Kriechin fliezen./ di môre ouh dâ liezen/ manigen urlouges man./ swer mit dem lîbe | |
| manic man den lîb./ di grûnen wisen worden rôt./ der môre lach dâ vile tôt,/ sô tetiz ouh der Kriechen./ ze | |
| hundrit guldîne gote;/ ouh brâhte mir ir bote/ andirhalp hundrit môre,/ di hâten lange ôren/ und wâren alle kinder./ mînen gesinde/ | |
| der waz in sinem angenomen bilde geschafen als ein ungestalter more mit fúrinen ogen, und hate einen helschen erschrokenlichen anblik und | |
| bildlosen warheit als verr und als ungelich, als ein swarzer mor der schoͤnen sunnen, und kunt daz von der selben warheit | |
| ein anblik! Es samnent sich dú grúwlichen bilde der swarzen moren, dú helschen tier hein mich umbgeben; sú lůgent der armen | |
| die werlt teilten, do chom er ze den uil eiſlichen môren, ze den ſwarzen lûten, unde becherte ein uil michel chunecriche | |
| froͮwe ein kint gebar, das was zůmole swartz also ein moͤre; do wart meister Albrehte dis grosse leit geklaget; do vant | |
| dis grosse leit geklaget; do vant er ein bilde eins moͤren das die froͮwe hette angesehen, und sprach: ‘froͮwe, ich han | |
| dâ mite werdent die wirsten maintâte bezêchenet. daz sint die m[ô]re die nehaine scône nehabent. doch sint siu mîneme gemahelen uil | |
| vnd von ir schoͤn sagen ein teil./ dvͥ kvͥneginn trvͦg moren meil,/ die Moͤrinn waz daz angeborn./ der roten rosen vf | |
| kraft./ diu wîte geselleschaft/ reit an Terramêrs schar:/ manec swarzer môr, doch lieht gevar,/ die sich wol zimierten/ ê daz si | |
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