Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
montschoie Interj. (21 Belege) Findeb.
| kurtzer vrist/ komen da sie lagen/ und ir gemaches pflagen./ ‘montshoye!’ rief er vaste./ die heiden von ir raste/ begunden gahen | |
| den was der heiden vngeschont:/ Apoll in dienstes lont,/ do Monschoy wart gedont./ ___Dvͥ krie hie des keisers waz./ velt, plvͦmen, | |
| der notgestallen ein,/ mit nid oͮch was den vienden obe./ Monsjoy, dvͥ krie, in siges lobe/ mit kraft wart geschriet./ dvͥ | |
| was ein ir werder got;/ si leisten gerne sîn gebot./ //Monschoy was der getouften ruof,/ die got ze dienste dar geschuof./ | |
| sprach:/ ‘mîner mâge kraft nu sîget,/ sît sus ist geswîget/ Monschoy unser krîe./ ei Gyburc, süeze amîe,/ wie tiuwer ich dich | |
| ez solde schenden/ al die Franzoyse./ do gehôrt der kurtoyse/ Munschoy kreiieren/ in den rivieren,/ und sach ouch Vîvîansen streben/ nâch | |
| leben./ //Bertram dô strîtes ernande./ seht ob in des mande/ Munschoy diu krîe,/ oder twangs in amîe?/ oder müet in Vîvîanses | |
| an ehte die sint gevangen./ der strît was sô ergangen:/ Munschoy der krîe was geswigen;/ sîniu zweinzec tûsent wâren gedigen/ unz | |
| dô an/ ûf mangem schœnem kastelân./ die getouften riefen sân/ //[M]onschoy und kêrten dar./ der marcgrâve unverzaget nam war,/ wâ der | |
| volge ein sper enzwei/ ûf den marcrâven, der dennoch schrei/ //Monschoy werlîch./ er tet der wer ouch dâ gelîch./ er warf | |
| den mîdet,/ so weiz ich wol daz irz niht sît’/ Munschoy wart geschrît,/ und ûf geworfen ûz der hant/ Schoyûs: des | |
| des begund ir schade sich mêren./ wider wart geworfen Volatîn;/ Monschoy, der krîe sîn,/ wart mit ruofe niht geswigen./ schiere der | |
| der sunnen ist gelîch./ als ist der schilt untz kursît./ Munschoy wart geschrît,/ do er uns vlühtic wider în/ tet: daz | |
| vanen/ dem marcrâven und hiez in manen/ daz her um Munschoy den ruof:/ ‘der mînem vater Karel schuof/ in strîte manec | |
| lant?/ der marhcrâve herzeichens ruof/ ieslîcher schar dâ sunder schuof./ Munschoye al die sîne/ schrîten in grôzer pîne/ gein starker vîende | |
| der heiden sunder schar,/ waz si kreiierten/ sô si pungierten./ Munschoy wart ouch dâ niht verdagt./ nu kômen manlîch und unverzagt/ | |
| diu schar des markys/ vermîden niht deheinen wîs,/ sine schrîeten Munschoye,/ in gedrange als ob ein boye/ von îser wære umb | |
| an den stat,/ des er doch ir deheinen bat,/ die Monschoye schrîten./ an den selben zîten/ der pfallenzgrâve Bertram/ daz herzeichen | |
| mâge sîne,/ dâ si gevangen lâgen/ und grôzes kumbers pflâgen./ Munschoye wart von in bekant./ ir hüetære wârn von Nûbîant./ //Munschoye | |
| Munschoye wart von in bekant./ ir hüetære wârn von Nûbîant./ //Munschoye ouch si dort unden/ schrîten, die gebunden./ dô Rennewart der | |
| nâch in dan,/ unz er si gar her vür gewan./ Munschoye schriren dise ehte:/ er marcte ir stimme rehte,/ daz si |