Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

mâse swF. (63 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Albert 495 vnd alle die mit ime lasen/ gewůnnen reiniv herze sunder masen/ <41#’v> vnd in der sůzen andaht/ wart in gotes tougen
Barth 140, 20 salbe die geswulst: dir wirt schiere baz. //Wil dû die mâsen heilen, daz si niemen chiesen muge, sô nim wîroch |
Barth 140, 25 unde sæje daz pulver in die wunden oder an die mâsen, si verwehset als palde. Nemugestû des niht gewinnen, sô nim
BdN 123, 17 sein gall ist auch hailsam, wan si hailt der wunden mâsen und hailt auch der ôrn smerzen. daz waltrint hât die
BdN 126, 35 jâr offen lâz und daz man si niht bedecke mit mâsen noch ain häutel dar ob lâz werden. //VON DEM PIBER.
BdN 138, 18 mit zelâzem pech oder harz, ist guot und pringet den mâsen ir hâr wider auf dem haupt oder an andern enden.
BdN 361, 1 fäuht macht mit ainem balsem und legt daz auf ain mâsen zehen tag (wan sô lang mag der balsem beleiben mit
BdN 361, 4 auch vierzig tag, geschiht sein nôt), sô vertreibt er die mâsen. er behelt der tôten leib ganz ân faulen gar vil
BdN 418, 33 daz auf diu mail an dem leib und auf die mâsen, die von slegen koment, die vertreibt ez. der rätich macht
BenGeb 66 dir beneme./ din guote mach gezurnen niht,/ so si solhe masen siht,/ die er ze phande trait,/ der durch uns die
BrZw Prolog deſ gehuſit ſineſ. vnde ſprechenden. der da ingat. {f{(3v)}f} âne maſun vn2de wurkut diz Rêht. der retthe de warhait in dem
Eckh 5:409, 1 ûzganc sô kleine gesîn, in dem diu abegescheidenheit müge âne mâsen blîben. Und alsô hâst dû die sache, war umbe sich
HeslApk 8718 sulcher brode/ Daz her mit eime tote/ Des angenomenen vleisches/ Massen des selben meisches,/ Die ligen an uns solde,/ Den tot
HeslApk 10011 urlougen;/ Daz hers roubes nicht irlougen/ Mochte vor den vormelten masen,/ Da von vorvlucht hern uffen wasen;/ Do der mort dort
HvNstGZ 2508 Dem din gesegente hant/ Sin ore mahte wider heil/ Ane mase und ane meil,/ Daz im Petrus abeslůg,/ Da die Juden
KvWGS 1617 wis prophete./ ein viſch genant iſt cete,/ der ſunder alle maſen/ in ſich verſlant Jonaſen:/ bi dem iſt uns beʒeichenheit/ von
KvWTroj 12902 wart betrüebet/ von der tôten âse./ dâ was vil manic mâse/ gemachet bî den stunden/ und wâren tiefe wunden/ gehouwen von
KvWTroj 26170 heid unde mos/ beströuwet wol mit âsen/ und manige freche mâsen/ gemachet dâ mit sîner hant./ biʒ an die letze nâch
KvWTroj 31244 ende,/ die niht vor im genâsen./ mit wunden und mit mâsen/ begunde er mangen firmen/ wer möhte sich beschirmen/ vor sîme
Lanc 59, 3 biß off die lincken, so das der jungfrauwen ein große mase bleib als lang als sie lebte. Die jungfrau schrey fast
Lanc 331, 11 herren Gawan uff syn beyn und kůst manige stund die masen an synen hosen. ‘Ach lieber herre’, sprach sie, ‘die stund
Minneb 1047 Welich mensche der fruchte ißet,/ Daz daz trag ein schemlich masen/ An dem antlutze by der nasen./ Wiße auch daz ware
Ottok 23524 niht snel:/ swie gar guot unde hel/ âne alles tadels mâs/ des erwelten liunt was,/ swie vil man des dem bâbest
Ottok 67958 an wangen,/ an knien und an nasen/ manic biul und mâsen/ maniger dâ enphie,/ diu im niht vergie,/ die wîl diu
Parz 678,2 durch daz, op sîne wunden/ //sô geheilet wæren/ daz die mâsen in niht swæren./ Er wolte baneken den lîp,/ sît sô
Physiogn 337 sint,/ So gerner saugent sie die kint./ Und wollent die masen vollig wesen,/ Der mugent die kint do baz genesen./ Welich
PrOberalt 89, 25 zaigt er in sein hent und sein fuͤzze da die masen der wunden an waren. er wolt ersten mit den masen,
PrOberalt 89, 26 masen der wunden an waren. er wolt ersten mit den masen, daz er der hertze erheilt die sein hilige urstende niht
PrOberalt 89, 32 daz man in griffen moͤcht dar umb, so si die masen siner wunden sahen und griffen, daz si denn in dem
PrOberalt 90, 17 ysneinn nageln, sein wunden die waren geheilet, iedoch waren die masen da beliben und sint dennoch da und belibent da untz
PrOberalt 90, 18 da untz an daz jungist urteil. daz unser herre die masen siner wunden nach siner urstend haben wolt, daz tet er
PrOberalt 90, 28 schaident und ze himel gefuͤrt werdent, so die sehent die masen siner wunden, daz die immer mer genad sagent und in
PrOberalt 90, 32 christen zaige waz er durch ir willen erliten hab. die masen siner wunden die zaigt er da; daz here chræutz da
PrOberalt 91, 28 in mein sitten und wiz nicht ungelæubikch.’ do er die masen gesach und dar in graif, do sprach er: ‘du bist
PrOberalt 105, 33 træge gelaubte. der enwolt niht gelauben untz daz er die masen an den hanten, an den fuͤssen, an der sitten unsers
PrOberalt 108, 21 denne der an vorchten diu zaichen, daz here chræutz, die masen an dem haubt, an den fuͤssen, da die nagel durch
PrOberalt 108, 22 an den fuͤssen, da die nagel durch geslagen waren, die masen da diu site durchstochen $t waz, tuͤrre an gesehen? wer
PrüllS 5,1 gůt pulverot vur den grint des mennischen unte vur die masen unte vur die zaihere der #;uogen./ Topazius ist gůt, taz
Rennew 7042 so ist unser lob verblasen/ und gewinne ich die lasters masen/ diu mir nymmer me zergat.’_–/ ‘Rennewart, an allen rat/ wil
RvEBarl 6966 dîn schepher, angeleit./ daz soltû behüeten wol,/ wan ez niht mâsen haben sol./ triwe, rehte minne, güete,/ gedultekeit, dêmüete,/ der solt
RvEBarl 11975 meine,/ daz sîniu brûtlouflîchen kleit,/ diu sûber wâren angeleit,/ iender mâsen solden hân,/ swenn er zer wirtschaft solde gân,/ dar des
Seuse 134,33 dem hizzigen [59#’v] blůte so wůsch er sich und sine masen abe, er badet sich in dem heilsamen blůtigen bedlin, als
Seuse 277,9 goͤtlichen majestat, wie bist du nu verunreint! Reine die grozen masen miner missetat. O ein schoͤnes bilde der v#;eatterlichen guͤti, wie
Seuse 321,28 wie bistu von minnen dur mich verunreinet! Reine die grozen masen miner missetat! __III. O ein schoͤnes liehtes bilde der v#;eatterlichen
SM:EvS 1: 4, 8 do er sach brinnen/ einen boschen, ûz und innen/ âne sen unde ganz./ Wir mun merken an dem trône,/ den der
SpdtL 171, 21 gewundet, und ist diu wunde heil, er sol bewîsen die mâsen. //Diu bewîsunge hât doch niht krefte, er muoz die wunden
SSpAug 171, 22 gewundet habe; unde sol die wunden bewîsen, $t oder die mâsen ob siu heile ist. Klaget er aber, daz er in
TrudHL 105,17 flêhte mîneme gewalte. er mach dich wol irl[e]digen. zaige dîne mâsen unde dîn sêrigiz herze mit deme uernunstlichen gedingen mîneme wîstůme.
TrudHL 126,15 sol minnen dîne menniskhait. dir sulen gehalten werden die alten mâsen mînre sunde zainime niuwen lobe uor alleme himilsken h[e]re. dir
WernhMl 593 An im und aller siner w#;vat/ Wart nie gesechen unfl#;vat,/ M#;vasen, fleken kaine/ Noch ander ding unraine./ Truken, schoͤn man es

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