Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
mântac stM. (39 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| des schînes vrô/ und lobt daz selb abgot dô./ __Des mântags dar nâch/ gar ein seltsæn dinc geschach:/ dô giengen diu | |
| ze vil,/ der mich koufen unde haben wil.’/ /des næhsten mæntages fruo/ diu frouwe bereite sich dar zuo,/ sie woldez niht | |
| rât,/ wie ich dâ mite sô getuo./ ze dem næhsten mântage fruo/ muoz ich scheiden hinne/ von der lieben keiserinne,/ diu | |
| der tuvil, unde [17r] dy engele dynten ym. __An dem montage dor noch schribit sente Matheus_(25): In der czit sprach Jhesus | |
| an der selben stunde dy tochter wart gesunt. __An dem montage dor noch schribit sente Johannes_(8):_(21) In der czit saite Jhesus | |
| geleubit wen du uz von gote kumen bist.’ __An dem montage in der crucewochen schribit sente Lucas_(11):_(5) In der czit saite | |
| schweren sicherhait/ Gegen dem er in das foreyß rayt./ Aynes montages frü/ Perait sich manig helt dar zu,/ Der jach er | |
| dâ mit solt man die mæninne êren./ $sSâ nâch dem mântage,/ als ich iu nû sage,/ ze Rôme uber alle di | |
| sele zu gnaden und irs kindes. Es geschach an eim montag fru das die koniginn det singen ein meß von unsers | |
| ritter bleib mit der frauwen @@s@von Noaus biß an den montag sere wiedder sym willen, wann yn ließ die frauw nyrgent | |
| sym willen, wann yn ließ die frauw nyrgent farn. Des montags frú reyt er hinweg; und die frau reyt mit im | |
| einem lengren ziel, das sol sin des abendes an dem montag.’ $t ‘Das ist uns lieb, herre’, sprach der ritter. Myn | |
| sie die wochen uß in dem Fremden Wierd, und des montages darnach waren sie bereit und ritten alle vier zu dem | |
| was, das was allen den leit die da waren. Des montags nach dem cristtag tornierten Galahotes ritter wiedder des koniges ritter, | |
| auch’, sprachen sie. Und der kampff wart gesprochen uff den montag nach dem pfingstag. Des montages fru hort Lancelot ein messe, | |
| kampff wart gesprochen uff den montag nach dem pfingstag. Des montages fru hort Lancelot ein messe, und Galahut und myn herre | |
| sicherten zu letst alle vier zuhauff das sie des nechsten montages all vier darinn solten riten und das der ein one | |
| sunne. da von heiʒit eʒ sunnentac. der ersten stunden deʒ mentages richʒet der mane. da von heiʒit er mendag. an der | |
| stunden deʒ mentages richʒet der mane. da von heiʒit er mendag. an der ersten stunden deʒ cistages $t richʒet Mars. da | |
| iuden wisheit der sunnendag in latine prima $t sabbati, den mendac secunda sabbati, Danach tercia sabbati, unde denne quarta sabbati, quinta | |
| si och prima feria, daʒ kit der erste dag. dem mentage sprechint $t siu secunda feria, unde danne tercia feria, quarta | |
| ſente Walpurgi tagi^. unde ein in dir phinkiſtwochin^. an deme mantage^. unde ein an ſente Johannis tagi zu mitteſumere^. unde ein | |
| waz der furste tuo./ des andern morgens vil fruo,/ des mæntages in den tagen,/ sô man diu kriuze siht tragen/ umb | |
| er Guns besaz,/ an einem suntag daz geschach./ des næhsten mæntags darnâch/ funf hundert schiltkneht man vermiste,/ ân der man niht | |
| rûmen./ //DXII. der Beierherre îlens phlac./ ez geschach an dem mæntac,/ do man zehen tac gevastet het./ ez was aller der | |
| ligen/ und schuof, daz si im kæmen zuo/ an dem mæntage fruo./ daz geschach, als er in bôt./ wie er jâmer | |
| den eit enpfienc./ der kiusche Trevrizent dâ saz,/ der manegen mântac übel gaz:/ als tet er gar die wochen./ er hete | |
| den Rôhas./ ___ûz Zilje ich für den Rôhas reit,/ drî mæntage ich dâ vil gestreit./ mich dûhte ich het dâ wol | |
| mer brinnen in der helle alle die ſvnttage, alle di mæntage, alle di eritage, alle di mitichen, alle di phinʒtage, alle | |
| ein jar alle wuchen zwo messan sprechen, ein an dem m#;eandag Requiem und ein an dem fritag von únsers herren marter. | |
| goteshvse ist gewichet, oder sant Willewalt tag kvmet an dem m#;eantag oder an div mitichen, so mag man den an in | |
| in der wochen ir disciplîne entphâhen, daz ist an dem mântage unde an der mitewochen unde an dem vrîtage, unde sal | |
| drîstunt in der wochen heimlîche, $t daz ist an dem mântage unde an der mittewochen unde an dem vrîtage, ir disciplîne | |
| vrowen singet, nit sol venien ze vesper biz an den mântac ze mettin.] Diz sint die venien der brûdere sente Marîen | |
| vrowen singet, niht sal venien zu vesperen biz an den mântac zu mettin.] [An alre sêlen tage zu metin, zu prime, ze tercie, | |
| ostermarkt anevahet: der vaht an ze uzgender osterwochen an dem maentage unde waert von dannen uber vierzaehen $t naht. <E>An als | |
| dem gotshuse schuldic sines besten gewandes als er an dem maentage ze kirchen unde ze strazze gat, ez si frowe oder | |
| veniat et bibat#s- ___Die bredie usser sancte Johans ewangelio des mendages vor dem palmetage, von unseres herren liden, seit von dem | |
| sîn./ er sprach ‘merkent waʒ ich sage:/ von dem næhsten mântage/ dar nâch über drî wochen/ ist der turnei gesprochen/ ûf |