Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
man an_m (4503 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| do bat er in do des, daz er die zwene man, die von der vergift da tot warn gelegen, daz er | |
| eine botengen volle wellendigez oͤles warf vnde wolt den heiligen man da mit ertoͤtet han, da bewart aber in %/vnſer herre | |
| gebotten hete durch ſin vngvͤte, wan er was ein %/vbel man. Dar vnder ſo fvͦr och do der gvͦte ſant Johannes | |
| Sebaſtian, des hochcʒeite iͤr hiv beget, der was ein edel man nach der werlte, auer der heiligen $t ſite vnd der | |
| beidiͤv. Er becherot oͮch Tranquillinum vnd ander genůge mit ime, manne vnd wiͤbe, vnd hieʒ ſi toͮfen. Do er dem almehtigen | |
| vnd den gůten ſant Seuerum. Do freiten des erſten des mannes frivnte wa er geuaren were oder wie er von dem | |
| botſchaft, vnſer froͮwen ſant Marien. Div was eime vil gůtem manne gemahelet, der hieʒ Joſeph. Do der engel do dar chom, | |
| vnd ſprach: #.,Wie mohte das ergen, wande ich nie neheinen man gewan?#.’ Do ſprach der engel: #.,Des $t heiligen geiſtes liebe | |
| ſi da vngemaches erliten hete. Do bat ſi der heilige man, das ſi vmbe die chriſtenheit $t iͤr gebet ſpreche. Do | |
| vͤf gehabet was von dem heiligen geiſte. Do der heilige man das geſach, do erchom er der vone vnd wante, das | |
| begvnde er cʒe troͮren. Des ſelben nahtes chom ein ſchoner man ʒvͦ cʒim vnd wachten vnd ſprach cʒim: #.,Conſtantine, niene furhte | |
| elliu diu ſchar der patriarcharum vnd der wiͤſſagen, wip vnd manne, die dacʒe helle erlediget wart, div wart beſtetiget in die | |
| vngenade ʒe beʒʒerunge verwandelot wuͤrde. Do gie ſa der heilige man Helyſeus, da div vrſprunch waren, vnd warf darinne ſalcʒ vnd | |
| was ein ſeligiu froͮwe, Druſiana geheiʒen, diu hete einen elichen man, der hieʒ Andronicus; vnd was diu froͮwe chuſche vnd reine | |
| ſant Johannes lere ſo verre, das ſi ſich %:ir eliches mannes abe tet ʒe vnchuſche. Ofte drot ir ir man, er | |
| eliches mannes abe tet ʒe vnchuſche. Ofte drot ir ir man, er wolte ſi ʒe tode ſlahen, ſine lebte mit im | |
| girde geviele. In den vnfroͮden verſchiet ſi, des wart ir man vil vnfro vnd weinte vil vmbe ſi. Den poͤſen gewerf | |
| oͮch vil ſwere. Der tumbe iungelinch, der warf mit %:ir mannes antmanne Andronici, das er im das grap vf tet, da | |
| ſant Johannes hincʒe deme grabe chom vnd Andronicus, der froͮwen man, do tet diu ture vͦf ſelbe ſant Johanni. Do ſahen | |
| iʒ got niene hete goffenot. Do ſprach Andronicus, der froͮwen man, ʒe ſant Johannes: $t #.,Ich verdenche mich wol, was dicʒe | |
| criſten vnd gebot, ſwer die gote niht ane bete, das man den martyrote mit manegen weicen. Do das der heilige herre | |
| palas vnd ſprach: #.,We mir! We, wie min ein fromede man geſpotet hat!#.’ Auer die da waren, die růften ſant Eraſmen | |
| verliuſeſtu dinen liͤp.#.’ Do beualh in ſin vater einem ſinem manne, der hieʒ Modeſtus, vnd gebot im, ob er iht mere | |
| got ſiner genaden niene dancheſt.#.’ Do gedaht im der vbel man Hylas, wie er ſinen ſvn mit ſtarchen weicen verlieſen mohte. | |
| charchere hant, den liuhtet das himeliſche lieht, vnd iſt ein man mit in, des antluͤcʒe ne mach nieman $t an geſehen.#.’ | |
| bant den lewen vnd ſprach alſo: #.,Nv ſich, vil tumber man, wie div wilden tiere got furhten vnd in erent.#.’ Do | |
| der iugent, vnd der menſch iſt, ſo er volle ʒe manne gewehſet. Vber alle diu genade, die ir nu vernomen habet, | |
| habent, das vil manig, die die werlt vil hart minneten, man vnd wip, das die diu werlt nu flihent, vnd alſo | |
| den er iht genomen hat. Alſo beʒʒirent ſich wib vnd man von irer heiligen lere vnd von iren heiligen pilden. Das | |
| lebent; das ſint auch die heiligen witiben, die nach ir mannes tode chuͤſh belibent; ſo iſt das aller maiſte, der den | |
| laider genunch, der gemuͤt vnd aller ir gedanch hin cʒen mannen ſtet, vnd mohte iʒ ſin, das ſi mit dem leip | |
| erſtorben was, do nam ſi mer vnde gab och ir manne. Do ſi beid%>i daz obez gazen, do ſahen ſi allerſt | |
| gût,/ des lîbes schône, menlich gemût,/ des gûtes arm; zu man kôs in/ von Joppen die grâvin/ Sibilla. iz was ir | |
| Eracliô sie daz gewan/ und an den fursten, daz ir man/ Gwîdô zu kunige wart gekorn,/ gecrônt. daz was dem grâven | |
| grôzer jâmer quam./ von Babilône der soldân/ Salatîn alle sîne man/ er besande in al der heidenschaft,/ vor Jhêrusalêm fûr er | |
| grôzen schaden,/ sie wâren starc mit im verladen./ als ein man, ein werlich helt,/ er werte in wazzer und alle velt;/ | |
| ist des wert;/ hât in ieman beswêrt/ oder betrûbet dehein man,/ durch die gotes liebe daz lân,/ ouch durch unser bete | |
| vor genas./ __Der hômeister von sente Jôhanne/ mit manigem werden manne/ sîns ordens ouch quam uf den plân,/ dem er solt | |
| als ein helt er der begerde./ Lûtolt ouch als ein man erwegen/ dem heiden staphte engegen./ ich sage, als ichz habe | |
| und williclich:/ der hômeister von sente Jôhanne/ mit manigem begebenen manne,/ als er die het mit im dô;/ der meister von | |
| werke tât,/ als man sprichet, gar unervorht/ an manigem werlîchen manne geworht./ er hât mich vil brâht in nôt./ er slûc | |
| ersturbe,/ daz er sîner muoter erwurbe/ an dem vil reinem manne,/ dem süezen sant Jôhanne,/ einen getriuwen phlegære,/ und daz er | |
| smac von arte birt/ oder arômâtes namen ie gewan/ oder mannes list erdenchen chan,/ der daz allez in ein gadem/ zesamen | |
| vil hochgeborniu fruht,/ unt ſlouf in dinen buoſen,/ der ane mannes gruoſen/ iſt luter unde liehtgevar./ Criſt Jeſus, den din lip | |
| michel rât/ und dar zuo swes ein arzât/ ze sîner erzenîe gert,/ des was er alles gewert./ hie mit vuor er | |
| andâht/ niemen künde vollesagen./ nie ganzer triuwe wart getragen/ von manne noch von wîbe,/ danne ouch in ir lîbe/ si zwei | |
| queln/ daz er sînen pîn verheln/ niht mohte vor ir manne./ zuo der schœnen danne/ reit er swenne ez mohte sîn,/ | |
| milte vant/ an sîner hende danne./ sus hete er manegem manne/ daz leben und den lîp benomen,/ der von sînen gnâden | |
| unde lant’./ Sus nam der ritter alzehant/ zuo des keisers mannen/ urloup und îlte dannen./ /Er kêrte gegen Swâben wider/ und | |
| dem swarzen dorne lachet/ wîziu bluot vil manecvalt./ /Wol dem manne der mit wîbe/ disen sumer sô vertrîbe/ daz er liebes | |
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