Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
mâc stM. (469 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| Sine ritter vnz an de1n dritte1n tac/ Mit andern sine1n mage1n/ Vf ime lagen/ Vn2de hette1n vf sime grabe/ Ir har | |
| spise vol./ Des begu1nde1n er frage1n/ Zv fru1nde1n vn2de zv mage1n,/ Welch ir vare1n wolde./ Er en mochte noch en=solde/ Da | |
| in diz mere./ Daz ez in leit were,/ Sprache1n ir mage./ Des stalte1n sie lage/ Gein dem berge eboean./ Da quame1n | |
| vf dem wege gescah,/ So horet, wie vlixes sprach:/ "Aiacis mage/ Hete1n mir lage/ Vf der strazze gestalt/ Vn2de name1n mir | |
| sime gebote/ Vn2de rite1n vz frage1n/ Zv fru1nden vn2de zv mage1n,/ Wie dise vn|ere/ Vnder in kvme1n were./ Zv assandro sie | |
| birsen vn2de iage1n./ Peleus begu1nde1n im sage1n,/ Ez were1n sine mage./ Pirrus svnder trage/ Spra1nc vo1n deme steine nider/ Vn2de ginc | |
| wolde er sich er|frage1n/ Vo1n sine1n vater v3nde vo1n sine1n mage1n,/ Die zv troyge ware1n erslage1n,/ Wie er sie solde klage1n,/ | |
| Vo1n siner geburt vn2de vo1n siner art/ Vn2de vo1n sine1n mage1n/ Begu1nde er frage1n./ Do berichte in thelogonus/ Beide so vn2de | |
| frage1n./ Do berichte in thelogonus/ Beide so vn2de sus,/ Vo1n mage1n vn2de vo1n fru1nde1n./ Do rette1n sie zv kvnde1n,/ Vnz ir | |
| ûf daz gras./ vriunt vriunde willekum dô was;/ die lieben mâge lieblich/ mit armen ummeviengen sich./ Kurvenal der werde/ sach alle | |
| dar./ der wolgemuote Tristant/ Kurvenâlen sân zuhant/ begonde von sînem mâge sagen./ die manlîchen, nicht die zagen/ ûf die ros gesâzen | |
| hête erstriten./ Gâwân sprach mit schœnen siten:/ «vriunt lieber unde mâc Tristan,/ mîn herze vröuden vil gewan,/ dô ich vernam, daz | |
| allen an gesniten./ ir aller hêrre, her Tristân,/ und sîn mâc, der helt Gâwân,/ zallerlest die zwêne riten./ eine kappen wol | |
| mir Tristant/ mîn neve mit sîn eines hant/ al mîne mâge hête erslagen,/ die wolde ich durch iuch verclagen:/ Tristan, sun | |
| zu Tintajol;/ aldâ wart ez enpfangen wol/ unde vant dâ mâge und man./ //Ei, waz tuot nu her Tristan?/ dâ kêrte | |
| von siech wart./ sus kam sî nâch vrâge/ zeinem ir mâge/ und begund im ir geverte sagen,/ ir kumber und ir | |
| leit,/ sô het ich gerne vrâge/ iuwer ahte und der mâge./ ist iuch disiu armuot an geborn,/ sô hân ich mînen wân | |
| ordenunge uns lêret/ diu leste. alsô sint siben künste funden./ //Mâc, ob sich liebet dir mîn guot vil mêre danne diu | |
| friunt, dû bist guot und haldest mich:/ hab im der mâc die mâcschaft zuo dem guote:/ mîn guot ist lieber im | |
| dan ich,/ im wont ein krankiu friuntschaft in dem muote./ mâc, ich wird dir sam dû bist mir./ nu merke ez | |
| dem tode hieʒ erſten vnd [in] ſinem vater vnd ſinen magen geſvnt wider gebe. Sa chom er ʒů dem grabe vnd | |
| der êrlîche grâve Gunther/ nâ im dâ ein sîn werder mâc,/ von Bîchlingen der grâve Friderîch./ von Swarzburc der grâve Heinrîch,/ | |
| dâ ouch werlîche,/ den heiden ein strenge lâge./ der lantgrâven mâge/ von hôhem arde die clâren/ dâ mit ir frunden wâren/ | |
| selben schar/ ein furste vest gemûter gar,/ er was Salatînes mâc,/ er torste uf prîses bejac,/ wâ man solde strîten,/ wol | |
| mir, wir haben im leit getân/ an frunden und an mâgen./ noch sol uns des niht betrâgen,/ wir entûn daz, waz | |
| der dâ vil erslagen lac./ dirre den man, jener den mâc/ dâ vant. wer mohte daz gelân,/ ern wolde ir tôdes | |
| welt.’/ ‘herre, wir haben uns erwelt/ Nychodêmum, unsern wirt,/ des mâc und lieber vriunt ir birt,/ daz er unser rede tuo.’/ | |
| tugent/ edelt baz dann alle friunde ûf erden./ swer von mâgen edel sî,/ der won edeler tugent bî,/ sô mac ûzerwelt | |
| der nœte traben./ ein trûtgeselle ist bezzer danne vil unholder mâge;/ dâvon du flîzeclichen des mit dînem dienste lâge,/ der sich | |
| niht verliesen/ geruoche mit ir frâge,/ sô daz si mîner mâge/ niht vorsche noch der dinge mîn’./ Des antwurt im diu | |
| welher hande liuten/ ir quæmet her in disiu lant./ ir mâge sint in unbekant/ unde ir besten friunde namen:/ si müezen | |
| kiuse ich dran und <ouch> <dâ>bî,/ daz ir nâch mînen mâgen/ alsus beginnent frâgen/ und mîniu dinc ervaren went./ ich sihe | |
| von ir geslehte quâmen:/ in wuohsen ûz ir sâmen/ vil mâge und <vil> hêrlicher neven./ von Gelre beide und <ouch> von | |
| sah sie uß zu eynen fenster und sah eynen yren mag, eynen armen knappen, dem sie vil liebes hatt gethan, und | |
| von lib. Und hett ich auch in der welt dheyn mag oder frunt der yn lestern oder im schaden $t wolt | |
| Loire, und die burg hieß Aranirs. Der ritter was Bohortes magk gewesen und des konig Banes von Bonewig, sins bruders. Der | |
| von der welt und mag noch langer. Schlagent ir uwern mag dot, man sols uch immer me verwißen zu großen untrúwen, | |
| die frauw gesprochen hett, der was des konig Bohortes $t magk gewesen und was der rychst der in allem dem land | |
| er, ‘wann ir diße statt beseßsen hant, da ich menigen magk inn han und menigen frunt und ein und ander die | |
| dann erselber wenet; unser ist noch sere viel die syn mage sint.’ Da sprach der ritter den Dagenot fieng: ‘Sint ir | |
| bin ein rich knapp und groß und starck, als myn mäg sprechent, und scheltent mich das ich nicht ritter enwerde. Myn | |
| Ich han selb myn besten frúnt geurlaget die mynes wibes mage sint, und sag uch warumb. Da mynes wibes vatter an | |
| und wart mich minnende und ich sie. Da kamen ir mäge und wolten ir ein man geben sunder iren danck. Da | |
| gethun mocht. Also nam mich die jungfrau. Diß erfůren ir mäge und sprachen das sie betrogen were und geuneret, sie enboten | |
| Sie hant mir aber so großen schaden gethan an mynen mägen das mir wenig ritter beliben ist. Darumb kamen die burger | |
| und diße burg -, es were dann das sie der mäge weren die off die statt urlageten, so mochten sie wol | |
| und nam sie doch mit gewalt; da schulten yn syn mäge darumb, und syn frunde haßten myn schwester lang. Eyns tags | |
| myn swester funff jare in gefengniß gelegen, und irs mannes mäg hant alle die schönen frauwen zu ir gefurt die sie | |
| lebende weiß, beide von land und von lúten und von mágen und von frunden.’ ‘Umb lant oder umb gůt das ich | |
| ich das er briß und ere bejage, wann er ir mäg ist, ob er mir volgen wil; wils er aber nit | |
Ergebnis-Seite: << 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 >> |