Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

lustlich Adj. (54 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Brun 1386 min sagen daz nicht vorbirt:/ sin antlitze daz ist vruntlich/ lustlich und da bi trostlich,/ sin antlitz daz ist genaden vol,/
Eckh 5:45, 5 obersten natûre und der hœhsten ist einem ieglîchen wünniclîcher und lustlîcher $t dan sîn selbes eigen natûre und wesen. Daz wazzer
HvNstGZ 73 Daz sage ich do bi me:/ Bonum delectabile/ (Daz spricht lůstliches guͤt)/ Gelerten luͤten sanfte duͤt,/ Daz sie ir wort florieren/
Mechth 1: 36, 6 Mit únser zweiger minne solt du gehoͤhet werden. Mit minem lustlichen wunder solt du geheliget werden. <KAP><N>XXXVII</N>. Die sele antwúrtet got,
Mechth 2: 3, 33 die edel lúhtnisse der sele únser froͮwen, und wie die lustlichen brúste unverborgen sint vol der suͤssen milche, das die tropfen
Mechth 2: 17, 4 oͮgen sint schoͤne, din hoͮbet ist sleht, din wandelunge ist lustlich, din flug ist snel und du bist alze snel zů
Mechth 2: 18, 5 hoͮbet ist geslehtet mit diner getrúwen beschirmunge, min wandlunge ist lustlich von diner milten gabe, min flug ist gesnellet mit dinem
Mechth 2: 19, 8 juncfroͮwe in dem palast vor dinem herren, du bist ein lustlichú brut in dinem minnebette gottes! Minnendú sele, in dime strite
Mechth 2: 23, 5 lebestu? Wa macht du růwen, nu du nit enminnest dinen lustlichen got úber dinen eignen willen und úber alle dine maht?»
Mechth 2: 23, 13 und miner lieben geistlichen vrúnden, und wie moͤhte ich den lustlich minnen, den ich nit erkenne?» «Owe, kanst du den herren
Mechth 2: 25, 115 suͤssen einunge/ und machen dir da ein bette von dem lustlichen grase der heligen bekantheit;/ und dú liehte sunne miner ewigen
Mechth 3: 1, 14 hůp sich uf in einem sachten zuge und in einem lustlichen fluge. Do kamen ir zwene engel ze můte vil schiere,
Mechth 3: 1, 125 besitzen denne volle herschaft in der ewigen ere. O du lustliches lamp und wunnenklicher jungeling Jhesu, <FOLIO>(35#’v)</FOLIO> des himmelschen $t vatter
Mechth 4: 27, 132 nit gros und sin fruht ist uswendig vil schoͤne und lustlich als ein rose, aber inwendig ist si von nature vil
Mechth 6: 29, 23 unrehtere wollust. Wie schone si lúhtent in únsern oͮgen, wie lustlich si spilent <FOLIO>(122#’r)</FOLIO> in únserm herzen, si tragent doch vil
Ottok 75666 enez und ditze,/ daz man des tages ezzen wolde,/ sô lustlich bereiten solden,/ daz die kunigin des gezæme,/ daz siz für
Pass_I/II_(HSW) 12669 suzekeit dar obe/ an unsers lieben herren lobe/ von engeln lustlichen sanc,/ der im mit sulchem done erclanc,/ daz er gevreut
Pass_I/II_(HSW) 15697 gewart./ do quam er in der wider vart/ uf einen lustlichen plan;/ do sach er uz dem wege stan/ wol durch
Pass_I/II_(HSW) 27635 gesellen, die er sach,/ wi ir wille gar geschach/ nach lustlichem stolzen./ von disses tuvels bolzen/ quam uf in so manic
Pass_I/II_(HSW) 41347 alle ir leit zustoret./ ey, durch got, nu horet/ iren lustlichen vrumen:/ hat ie kein mensche me vernumen/ von sulcher capelle,/
SalArz 47, 37 gelust. oder in gelustet swacher dinge. vnde in ruchit nicht lustlicher dinge. Swenne di unlust ist uon roher vuchte. so vurbe
Seuse 50,30 sin lere, dú von sinem munde get, vil begirlicher und lustlicher nu fuͤrbaz wirt ze hoͤrene denn vor.» Do er dis
Seuse 90,28 unz her in minen gedihten gelopt mit allem dem, daz lustlich ald minneklich mag gesin in allen creaturen. Eya, aber nu
Seuse 95,8 daz, daz got úber sú verhenget, daz ist in so lustlich, daz sú nit anders enwellen noh begerent. Daz sol man
Seuse 96,14 ellú ir begirde rang. Si screib an, wa ir út lustliches werden mohte, daz si und endrú menschen gefúrdren mohte zů
Seuse 110,2 nit grossen ernst in truͤgin und doch einem goͤtlichen gemuͤt lustlich werin ze hoͤren. Und er seit ir von sinem kintlichem
Seuse 165,24 ist: der ewigen warheit gnůg ze sine. __Es ist nut lustlich, denn daz einfoͤrmig ist dem innigosten grunde goͤtlicher nature. __Wan
Seuse 174,21 tugent erstriten hat, daz sú im nah dem hoͤhsten adel lustlich und beliplich sind worden, als der schin der sunnen in
Seuse 184,16 daz ist wol múglich nah siner gehaiss, daz der daz lustlich wa siner súnlichen blossen gotheit werde in vernúnftiger froͤdenbernder wise
Seuse 199,20 sú neiswe und verblichent als die abgebrochnen roͮsen, wan dú lustlich wise, dú ob allen dingen menschlich herz ruͤret, dú erloͤschet
Tauler 36,3 an redende, an wúrkende, und loͤffent alsus uz sinnelichen und lustlichen in daz unwisliche. Daz geschiht, also sancte Augustinus sprichet, daz
Tauler 39,20 herre selber alsus erloͤste, der wurde wol erlost und wandelte lustlichen und keme noch diser gebeitsamekeit in wunderlicher friheit, der alle
Tauler 100,25 Nu enmoͤchtent doch die minnenden jungern unsers herren in der lustlichen gegenwertekeit unsers herren nút bliben, solte in der heilige geist
Tauler 151,21 welte froͤide, das in den menschen do geborn wirt, das lustlich und wunneklich ist. Kinder, dar úber wirt dem geiste fúr
Tauler 152,22 dem das minr ist wan das, und das do so lustlich und so wunnklich was. So stat der arme mensche recht
Tauler 154,11 gebette.’ ___Kinder, hie ruͤrt S. Peter das aller nútzeste und lustlicheste und edelste werk. Es ist das fruchtberste, minneklicheste werk das
Tauler 202,5 schosse und an iren armen und in den aller begerlichesten lustlichesten wisen, die úber alle sinne woren, und enzwivelte ein har
Tauler 220,19 wissende sin geburt [69r] in dich niemer ingebirt in die lustlichen besessenheit, es si wie snoͤde oder klein das si. Das
Tauler 248,15 do blibe, harte kleines schatzes wert; aber es ist gar lustlich den sinnen in der naturen. Aber Got zúhet und reist
Tauler 280,6 die welt hat, ane brot, si enwere nút essig noch lustlich noch nútzlich: also sint alle ding ane die goͤtliche minne.
Tauler 286,14 ander ding, das in die also sinneklich sint, licht und lustlich, und zů Gotte sint ir herze als steine. Von den
Tauler 299,19 besser ze bevindende wan ze sprechende. Und es ist nit lustlich von diser materien ze redende noch ze hoͤrende, aller meist
Tauler 299,28 von dem heiligen geiste habent.’ Wan als inkein ding enist lustlicher noch minneklicher ze bevindende, also ist kein val soͤrgklicher denne
Tauler 350,7 gewinne und einem menschen als gewonlich und als licht und lustlich si als ob es sine nature si worden’. Das kunt
Tauler 422,18 alleine bloͤslichen zů hangende mit lutere einvaltiger meinunge und mit lustlicher liplicher neigunge in sime allerliebsten willen und darinnen ston in
Vät 9020 huse vugete wol,/ Zu schirmen in vor der sunne./ Einen lustlichen brunnen/ Sach er da nahen bi stan./ So was dar
Vät 16287 sach,/ Mit dem der bruder liepliche sprach/ Unde bi im lustlichen saz./ Do sach er dabi ouch, wie daz/ Ein engel
Vät 16895 durch wandern muzen./ Den braten ruch den suzen,/ Virstant den lustlichen gedanc,/ Swer da vur nimt einen swanc/ Unde im mite
Vät 28473 minnesam / Hete er, als im wol gezam./ Er was lustlich unde junc/ Durch daz er nuwens den uz sprunc/ Von
WernhMl 977 ze aller zit,/ Als da nit unraines inne lit./ __Gar lustlich lustsam was ir munt,/ Vor aller suͤssi alle stund,/ Und

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