Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
lœten swV. (17 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| silber hât auch die art, daz ez ander gesmeid zesamen lœtt und ainz auz zwain macht. wenn man ez pulvert und | |
| Das golt und silber notet,/ Daz man uf sporn da lotet./ __Die seligen uf der erden,/ Die der note ledic werden/ | |
| dinc./ Swen her den tot getotet,/ Mit dem wir sin gelotet/ Zu der vulde der erden/ An manicvalden swerden,/ Und uns | |
| und was er von zwein stücken doch/ z’ein ander wol gelœtet./ ûʒ golde lieht gerœtet/ sîn halbeʒ teil gesmidet was;/ daʒ | |
| Daz sie wehset uber die himel./ Din ewikeit ist stark gelottet./ Du lebest ymmer, der dich niht totet./ Solt du kein | |
| ir muter mit in bleib in nöten./ die bücher saltu löten/ mit eim und drißig capiteln rich./ Was e die meister | |
| Rom mit gift künig Mitridax genötet,/ bloß an ein krüz gelötet/ Cresus der künig trank todes gall./ Das üch ein zeichen | |
| mit schossen töt / und wie man in dem füre löt / die bilde zu der süche haft, / (wie wit | |
| ger/ was im sîn swert gerœtet,/ nâch der scherpfe iedoch gelœtet./ der künec von Kukûmerlant,/ al rôt von golde ûf sîner | |
| daz sper ungehiure/ in dem helschen fiure/ wær gelüppet ode gelœtet,/ daz uns an freuden tœtet./ ___dô was dem sper niht | |
| herzecliches clagen/ mich an vræuden toͤtet./ min manheit nu ist geloͤtet/ mit eins zagen můte.’_–/ ‘jo, herre got der vil gůte,/ | |
| an Wilhelmes kint,/ Den jungen Willehelmen./ In des wunsches gelmen/ Geloͤtet und gemalet was/ An im der schoͤne spigel glas,/ Als es | |
| giht./ dvͥ triwe lieb si noͤtet./ ir herz dich hat geloͤtet/ zvͦ ir mit stætem binden./ nieman kvnde daz vinden,/ wie | |
| triwe vnd liebe si des noͤtet,/ ir hertze sich hat geloͤtet/ zu dir mit stætem binden./ nieman konde daz vinden,/ wie | |
| ich ez las,/ halp pavamin geroͤtet,/ dar uf was golt geloͤtet,/ daz itel rubin habt:/ swenne daz banier wagt,/ so gab | |
| wizze zægel glizzen/ sach man an der roͤt,/ spangen wol geloͤt/ hůben sus die vasen,/ dar under uf gruͤnen wasen/ ist | |
| rubin roͤte brant,/ von aim triande geroͤtet;/ uf den schaft geloͤtet/ was ain guldin engel;/ von siden riche swengel/ sah man |