Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
liut stMN. (2078 Belege) MWB BMZ Lexer Lexer-Nachtr. Findeb.
| an dich helfe muote./ //In steten ûf bürgen widerpart, geistlîcher liute nît und haz,/ bî wîser lêre unwîsiu tât,/ bî krefte | |
| nâch des herzen sinne./ weltlîchiu diet ist gote kunt,/ geistlîcher liute beten unde wachen./ ich wæne ez gulte tûsent pfunt/ ein | |
| von si wirt, waz von ir kom,/ wazs an den liuten tuot./ gar manicvaltic ist ir tât,/ swie daz doch eine | |
| erleidet sich./ //Durch daz sol ouch ich si leiden/ guoten liuten swâ ich kan./ mag ich, ich wil von ir scheiden,/ | |
| iͤr erchennen die lage des tivfels? Er ſæt vnter die livte ſinen ſamen, das ſeint die mæneide, das vberhůr, div l%:uge, | |
| waʒʒer ſiben manoͤt. An dem ſvnnetage loͤſte vnſer herre ſine livte uʒer Egypto vnd fuͤrte ſi durch das rote mere in | |
| in dem mer ein insula. da waz er ane die læut, ern waz aber ane die bewisung des almæchtigen gotes niht; | |
| im ein grab graben bei dem alter und lut die læut ze samen und sanch die messe und seit in daz gotes | |
| daz gelaubet auch diu hilig christenhait von allen den rechten luͤten die dannoch an dem jungsten tag lebent, die werdent auf | |
| eines tiͤvfels namen in das ore, das der phar vil luͤte lute vnd cherte die oͮgen vmbe vnd lac tot. Des | |
| liefen ſi, da ſi iͤr cʒoͮber bůch heten, da ſi die liͤvte mit betruͤgen, vnd branten $t die vnd vielen ſant Silueſter | |
| got die genade gegeben, das in die kayſere vnd die liͤvte alle minten [oder lieb haten]. Er was ein warer gotes | |
| wiͤp allen den, die ſi wolten. Cʒeinen cʒeiten do die livte ʒe Ieruſalem fůren ʒe des heiligen cruces meſſe, do gie | |
| alle, die ſi mohte. Do diu hochcʒeit chom vnd diu livte ʒe dem mvnſtere eilten, da gie ſi mit den anderen | |
| er durch des wiſſagen munt: ,Ir ne ſit niht mine liute, %>iwer vbele vnd %>iwer vngloͮbe habent iuch der genaden verteilet.’ | |
| meam que non erat plebs mea.’ Er ſpricht: ,Die mine liute niene waren, do ſi vnrehte lebten, nu ſi geloͮbich ſint | |
| ſint vnd m%:ir mit tr%>iwen dienent, die ſint nu mine liute.’ Nv ſehet noch, %:ir vil armen liute, wie vaſte iͤr | |
| ſint nu mine liute.’ Nv ſehet noch, %:ir vil armen liute, wie vaſte iͤr irret, das %:ir den gotes ſvn, der | |
| hundert vnd driv vnd driͤʒech iar vnd ſin wir iungiu liute, wie mohten wiͤr das wiʒʒen?#.’ Do ſprach d%:y heylig kunigin: | |
| das er die tivfle vertreip vnd allen ſiechtům an den liuten heilite. Helena, div heilige chvniginne, do ſi got wol gedienot, | |
| Div helle prach von der ſigenufte des heiligen crûces, irdiſciu liute ſint erledigot vnd geheiliget in dirre werlte von dem heiligen | |
| ſtraʒʒe gen der phalenʒe des almehtigen gotes, das machet fro%>mediu liute dem heiligen Criſt heimilich, das git ellenden menniſchen iͤr hemůte | |
| bi dem ſelben wiher chrumbe vnd halʒe vnd vergihtigeu $t liute unde die die vallente ſuhte heten vnd ander ſiechen genůge. | |
| wuͤrde in eine michele ſtat, in eine wiͤte gegene. Diu lůte, die dar inne waren, die clageten ime, das iͤr waʒʒer | |
| das iͤr waʒʒer alſo ſwer vnd alſo hantich were, das liute vnd vihe dauone ſturben, vnd paten in, das er in | |
| ſuͤʒʒe verwandelot, das iʒ niemer mere nehein ſchaden getet, weder liuten noch vihe. Der ſelben genaden ſvlen wiͤr got pitten, ſwas | |
| tivfel an dinen ſchalch iht gefroͮt werde vnd das die liute iht ſprechen: ,Wa iſt ſin got?’#.’ Do wart der charcher | |
| mir! Min chvnichriche iſt geſpotet! Was ſage ich nu minen liuten?#.’ Do das in der ſtat ʒe Antiochia erſchal, do chomen | |
| ʒe himele gefůret.#.’ Do Eraſmus ʒe Ytalia chom vnd vil liute becheret mit groʒʒen cʒeichen, die er begie, do was ein | |
| er her ůʒ in eines drachen pilde vnd erſlůch der liute, die da waren, das dritte teil vnd viel das pilde | |
| hauene vnd beſancte den kæiſer ſo ſere, das er vil liute ſchrei: #.,Ich prinne, heiliger pote des almehtigen gotes, Eraſme, hilf | |
| ʒe Chapadocia geſt, ʒeiner ſtat, div heiʒʒet Formiâs, vnd div liute da bechereſt.#.’ Do er do in die ſtat Formiadam $t | |
| er do in die ſtat Formiadam $t chom vnd die liute vil empzecliche becherte mit dem heiligen gotes wort vnd mit | |
| miniv oͮgen verlorn!#.’ Do das wunder erſchal, do chomen die liute vnd der kæiſer ſelbe, das ſi das wunder geſahen. Do | |
| das du denne in diner boſheit beſteſt. Das auer diſiv liute, die hie ſtent, das wiʒʒen vnd geloͮben, das der heilige | |
| vʒ vnſeren vaſelinen? Von diͤr liden wir michele not.#.’ Die liute, die in deme lante waren, do ſi vernamen ſine chumft, | |
| keiſer: #.,Diocleciane, wa ſint nu diniv dro?#.’ Do růften die liute vnd ſprachen, ſine geſahen nie ſo groʒʒe tugende, der chriſtene | |
| tonre ſlege vnd plicʒe vnd cʒeruielen div apgothůſer elliu vnd des liutes ſtarp vil. Der keiſer ſelbe ſlůch ſich ſelben vnd brach | |
| Do ſchieden ſi pede von diſem leben. Das ſahen gůtiv liute, das ir ſelege ſele ʒe himele gefůret wurden; vnd hůtent | |
| ſelbe munſter hieʒʒe dacʒe ſant Peter ʒen chettenen, vnd diu liute elliu enſampt an dem tage mit cr%,ucen dar chomen vnd | |
| vnd den charchere vͦf tet vnd in hieʒ gen den liuten predigen. Do der pabeſt vernam der cheiſerinnen willen, do geuiel | |
| oͮch mit rate des ſendes vnd mit verhanchnuſſe des romiſchen liutes, das der tach iarclich ʒe Rome vnd vber alle die | |
| tage der pabeſt ſelbe mit ſiner phapheheit vnd das romiſche liute alles hincʒe dem ſelben munſter choͤme, da ſant Peters chettene | |
| prahte, div niht chindes trvͦg, div was verflvͤchet vnder den livten. Swie ſi das vorhte, idoch enphalch ſi ſich dem almehtigen | |
| gap ir ſa getanen #;owcher, von dem ſi vnder allen livten geſegnet vnd gelobet iſt vnd mvͤter vnd ewige magt iſt. | |
| ſint ʒwei leben: der rehten leyen leben vnd der geiſtlichen lvͤite leben, die noh nie niemen ſo vollecliche begie, ſo vnſer | |
| diu ʒe allen ʒiten ʒe got vnd auch ʒe allen liuten haben, des hat er vns pilde an im ſelben gegeben. | |
| martyrær mit ſo groʒʒen noten verdienet haben. Si waren der liuten geſpote, ſi woren gehaʒʒet von der werlte; alſam taten ſi | |
| Der ſelb chnopf bediutet den heiligen Chriſte, der diu ʒwai liute, die iuden vnd die heiden, geſament hat in einem gelouben, | |
| einem gelouben, das ſint alle die, die uon den ʒwain liuten den heiligen gelouben enpfangen habent. [Der fůʒe vnd das ober | |
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