Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

lîse Adj. (54 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Eilh R, 1770 den trachen slůge./ si sprach zů Peronise/ daz er braehte lise/ driu phaerith als iz tagete./ Brangenen si do sagete/ einer
GrRud I 9 mach noch nicht gestriten/ deme guten farise./ Bonifait, du salt lise/ zu miner lieben vrowen gen/ unde vrage sie ob ich
GTroj 11615 tail,/ Die ze loss und ze gaill/ Sind mitt also linsen tritten./ Denochtt hand wib ainen sitten:/ Hatt ir aine ainen
HvNstAp 264 seiner tochter hatt./ Pynnell die was weysse,/ Die pegund sprechen leysse;/ Sie deucht es war nit also:/ An der statt sach
HvNstAp 14246 di wachter rieffen/ Und sungen tage weyse./ Da weckt er sy leyse./ Er sprach ’es taget, frauwe mein./ Wiltu lenger pey mir
Iw 101 stal sich von im dan,/ und sleich zuo in sô lîse dar/ daz es ir deheiner wart gewar,/ unz si in
Iw 3471 hafte zeinem aste/ diu pfärit beidiu vaste,/ und sleich alsô lîse dar/ daz er ir niene wart gewar,/ unz in
KLD:BvH 11: 3, 3 vil süeze stadelwîse kunde starken kumber krenken./ eben trâtens unde lîse,/ mengelîch begunde denken/ waz im aller liebest wære./ swer im
KLD:GvN 46: 2, 2 schal. in süezer wîse $s gar von prîse, $s hôhe, lîse, $s singt diu nahtegal. der vogel sanc $s derst niht
KLD:UvL 36: 5, 3 ir beider lîp mit fröiden lac./ dar sleich ein maget lîse:/ diu sprach ‘nu wol ûf, ez ist tac’./ von dem
KvWGS 1971 er flouc dur diner oren tor/ dar in din herʒe liſe:/ in einer tuben wiſe/ quam er ʒuo dir geſwungen,/ und
KvWTroj 1504 den apfel dâ/ gevallen und gerîsen,/ dô kêrte si mit lîsen/ triten ûf ir strâʒe hin/ und lie belîben under in/
KvWTroj 5526 vil cleineʒ rossehâr/ und hienc eʒ über den spilman/ sô lîse, daʒ er wære dran/ versniten und versêret,/ ob er sich
KvWTroj 15132 niht ûʒ dem wege luoge/ und lâ dîn umbekapfen!/ mit lîsen fuoʒstapfen/ ganc für dich tougen unde slîch!/ diu cleider edel
Lucid 60, 3 nahteʒ gat uʒer der erde, ſo riſet der luft uil liſe uf die erde. So wirt die keltin denne ʒe groʒ
NvJer 20172 sumirzît,/ als daz wettir warmen pflît/ und dî kelde wesit lîs,/ hîvon dô der Memlen îs/ was murwe unde dunne,/ want
Ottok 4720 daz ir kûm gevolgt ir wîser_–/ die frouwen hie vil lîser/ hinz dem opher slîchen;/ darzuo sich niht gelîchen/ wolt diu
Parz 55,4 ein Môr gevar./ der marnære wîse/ sprach "ir sultz helen lîse/ vor den die tragent das swarze vel./ mîne kocken sint
Parz 192,24 ir wære,/ die lie si slâfen über_al./ dô sleich si lîse ân allen schal/ in eine kemenâten./ daz schuofen diez tâ
Parz 196,5 ir grôzen danc si niht versweic./ dô sleich si wider lîse./ nieman was dâ sô wîse,/ der wurde ir gêns dâ
ReinFu K, 511a da trvnken wart./ In sines vater wise/ hvb er vil lise/ An, vnde sanc er ein liͤt./ er versach sich keines
Seuse 371,24 wisen; daz ander, daz du nit hoflich klubest, noch mit linsen zúgen den sugenden natren dines herzen na gangest. Folg mir:
Seuse 460,21 wisen; daz ander, daz du nút hofelich klubest, noch mit linsen zúgen dien sugenden natren dines hertzen nach gangest. Volge mir:
SM:Go 2: 1,10 wol kan ich des reigen wîse/ und ouch den achselrotten lîse,/ nâch der gîgen tanze ich vil geswinde./ //Jârlang gât daz
SM:Go 2a: 1,10 ich sing ouch wol des raien wîse/ nâch der ahselnotte lîse/ und tanze nâch der gîgen niht ze swinde./ //Wis willekomen,
SM:Go 2a: 3, 4 schône ze walde,/ ûf dem anger hebent sich die tenze./ Linse rüeret er die sumerslegge,/ gezwinglîchen balde./ rispent unde revent iuwer
SM:Had 9: 1, 5 ir ze rîch nieman,/ noch zarn, wan $s si slîhet lîse:/ swem si wil, dem ist si bî./ Sî lie mich
SM:Had 51: 1, 8 Sô kumt er gegangen tougenlîche/ unde rüert daz tor so lîse iesâ./ sô si daz erhœrt, diu minnenkliche,/ sô spricht sî:
StrKD 161, 8 der herberge und der spise./ do sprach der wirt vil lise:/ #.,mir chumt aber ein gast./ ich trage von gesten grozzen
Tannh 4,122 der seite erklinget,/ gestricket wol ze prise,/ ze blicken also lise./ wa íst min frou Mátze?/ der sprínge ich ze trátze./
Tannh 5, 81 sin./ nim war der lieben frouwen din!/ si tanzet also lise./ /Vivianz ist klar;/ Gunrun nimt sin bezzer war,/ noch baz
Tr 2310 niht solte sîn./ si stiezen an und vuoren dan:/ sô lîse, daz es Tristan/ noch Curvenal nie wart gewar,/ biz si
Tr 9317 balde dar,/ der mære selbe nemen war!/ //Brangæne, stânt ûf lîse/ und sage uns Paranîse,/ daz er uns satele schiere:/ wir
Tr 10360 //Ie mitten kam Brangæne/ diu stolze, diu wîse/ lachende unde lîse,/ schône unde wol gestrichen/ aldort her în geslichen/ und sach
Tr 10703 hêrren gê;/ und sage ouch nieman niemê/ und bringe in lîse, als höfsch dû sîs.’/ nu hêrre, daz tet Paranîs:/ er
Tr 10705 dû sîs.’/ nu hêrre, daz tet Paranîs:/ er brâhtin alsô lîse dar,/ daz sîn nieman wart gewar./ nus în zer kemenâten/
Tr 10891 von Îrlant,/ die liehten maget Îsôte;/ diu sleich ir morgenrôte/ lîse unde stætelîche mite/ in einem spor, in einem trite,/ suoze
Tr 11001 beide ir weide./ si weideten beide/ als ebene und alse lîse/ und in sô süezer wîse,/ daz dâ vil lützel ougen
Tr 11446 gegeben./ den tranc den nam diu wîse,/ si sprach Brangænen lîse:/ ‘Brangæne’ sprach si ‘niftel mîn,/ lâ dir die rede niht
Tr 11559 kam,/ zwischen sîn arme er si nam/ vil suoze unde lîse/ und niuwan in der wîse,/ als ein man sîne vrouwen
Tr 11982 ze nâhen,/ niwan in gastes wîse./ er sprach suoze unde lîse:/ ‘ei schœne süeze, saget mir:/ waz wirret iu, waz claget
Tr 12052 er doch was bekant,/ //Brangæne diu wîse./ diu blickete dicke lîse/ und vil tougenlîche dar/ und nam ir tougenheite war/ und
Tr 12079 mære sî!’/ //Si gesaz in eines tages bî/ heinlîchen unde lîse;/ diu stolze, diu wîse/ ‘hiest nieman’ sprach si ‘wan wir
Tr 12160 unde ir trahte pflac/ nâch ir trûtamîse,/ nu kam geslichen lîse/ zuo der kemenâten în/ ir amîs unde ir arzâtîn,/ //Tristan
Tr 12962 swie si wolde,/ an Tristande ir amîse./ daz tribens alse lîse,/ daz nie nieman dervan/ dekeinen arcwân gewan./ ir gebærde, ir
Tr 13561 zehant/ und leit an sich sîn gewant./ er sleich vil lîse hin zer tür/ unde wartete dervür/ und sach Tristandes spor
Tr 13585 hin unde her./ ze jungeste genante er/ und gie vil lîse dar în/ und envant dâ lieht noch mânen schîn;/ wan
Tr 13621 aber wider nider./ nu kam ouch Tristan schiere wider;/ vil lîse er an sîn bette seic./ er sweic unde jener sweic,/
Tr 14692 im gân./ der verte si grôz angest nam./ nus alsô lîse gênde kam/ dem boume ein lützel nâher bî,/ nu gesach
Volmar 501 kol./ swer in rehte erkennen sol,/ der slahe dar ûf lîse:/ sô liut er in der wîse/ alsô hô und alsô

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