Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

lînîn#’1 Adj. (54 Belege) MWB   Lexer BMZ Findeb.  

Barth 134, 22 einen ezich unde bint danne daz selbe polein in ein lînîn tuoch unde habe daz dem siechen fur die nase: er
Barth 137, 20 milch, diu zwei samt erwallen, unde stôz dâ în ein lînein tuoch und legez denne an die rippe: zestet wirt im
Barth 138, 11 daz an die stat, dâ im wê sî, in einem leinînen tuoch. //Wellestû daz pluot schier verstellen, sô nim des fîchpoumes
Barth 140, 22 | unde mirren unde die sinewellen aristologiam unde mule ein lînîn tuoch unde in wîne beize daz unde daz bulver, daz
Barth 147, 10 unde nim die toter unde trîp die durch ein chleinez lînîn tuoch: daz danne dar ûz rinne, daz trouphe in daz
Barth 148, 15 man habe, sô nime ruobe unde mul si in einem lînînen tuoch: umbe eine wîle vindestû dar inne wurme. //Swer daz
BdN 83, 30 maht sein zarthait prüefen dar an. nim ain gar rain leinen tuoch und prait ez auf ain rainez gras in ainem
BdN 92, 36 die plâtern tuot. er hillt auch oft sam der ain leinein tuoch nâch der leng rizze, daz ist, wenn er nâch
BdN 105, 13 leihter sei und welhez swærer sei, und spricht: wer ain leinein tuoch entzwai tailt gleiches und dauht si in zwairlai wazzer
BdN 198, 9 vogelær wol an im und machent ainen puklær von weizem leineim tuoch und ze mitlist dar ein von rôtem tuoch ain
BdN 327, 1 pad guot) und schol man im diu glider reiben mit lainenn tüechern; aber sint im diu glider krank von übriger arbait
BdN 392, 28 bammais, daz dar auz ist gemacht. aber limbasium haizt ain leinein bammais. wenn man saffrân in wein trinkt, sô macht er
BdN 440, 17 und genæm oder minnezæm. man schol den stain in ain leinein tuoch verwinteln und an der lenken seiten tragen. den swarzen
BdN 440, 19 seiten tragen. den swarzen swalbenstain schol man auch in ainem leineinn tuoch tragen, der ist den läuten guot, die geschäfts pflegent,
BdN 472, 31 man schol die edeln stain des êrsten pinden in ain leinein tüechl und legen auf den alter, unz man die hailigen
Daniel 6584 man gecleidet so/ Als ich uch nu tu bekant:/ Wiz linin schein sin gewant./ Goltvar die sinen lenden/ Bedacket allen enden,/
Daniel 7332 Zu dem einen mine wort/ Wurden vregende vol ant,/ Wiz linin was sin gewant;/ Sust sprach ich en besunder:/ «Se, wenne
EnikWchr 11865 an mâzen leit,/ sîn nôt er vil tiur kleit./ ein lînen tuoch er dô bant/ umb sîn houbt zehant/ und viel
EnikWchr 12953 lîb vant./ lât iu wol gevallen,/ zweinzic hundert ballen/ von lînînen tuochen/ muost man her für suochen;/ di wurden all versniten,/
EnikWchr 14588 zart.’/ zehant er im ein wurz brâht,/ diu was mit lînînem tuoch bedaht./ er sprach: ‘liebez kint mîn,/ strîch sie umb
EnikWchr 16626 wan ein tuoch für di scham sîn,/ daz sol wesen lînîn./ er sol gerouft sîn vil wol;/ dar umb man im
EvAug 189,2 sprechend. herre sich din mark hab ich widergelegt in ein leinein tvch. wan ich vorht dich. wan dv ein vraislicher mensche
EvAug 246,4 vnd an füzzen vnd sin antlütz was verpvnden mit eim lineinn sweiztüchlin. ihesus sprach zv in. enpindet in. vnd lat in
EvBerl 92,9 geneyget hatte in daz grab, do sach her do eyn lynyn tuch unde gynk do in daz grab nicht._[(6)_...]_(7) Unde her
EvBerl 92,10 daz uf syme houbete hatte gelegen, doch nicht by dem lynynen, sundir gesundirt an eyn andir stat._(8) Do gynk der andir
EvStPaul 14491 erste zu dem grabe./ als er dar in sich neigete,/ linen geduche erzeigete/ sich ym· vnd quam ym zu gesihte,/ vnd
HeslApk 2771 Zu strowet. ouch wurfet ir/ Uz welche da siech waren./ Under der herte scharen/ Trostet ir nicht die cranken/ Heylende, wan
HeslApk 3534 piscina/ Hiez der se da man verbarc/ Den tram in der erden sarc./ __Man sach dar nach vil dicke/ Kumen in
HeslApk 10975 englischen geberen/ In wullen oder in heren/ Cleidern oder in linen/ Und ot der werlde schinen/ Und nicht Got almechtigen./ __Disen
HvNstAp 8571 hant./ Do mit entslieff der weygant./ Ain kursit und sein leynen klaid/ Hett der helt an sich gelait./ Sein roß kam
HvNstAp 20191 ein gepunden./ Swer pey dreyn pfunden./ Di stauch soll wesen leynein/ Und zwayr elen langk sein./ Von mitten morgen untz an
Kchr 17121 Âbensære./ si sluffen in stähelîne rocke,/ dar uber legeten si lînîne chappen,/ diu swert under den uohsen./ si giengen barvuoze,/ guoter
Mechth 7: 11, 3 man stan uf der erden, der was gekleidet mit armen lininen tůchen als ein arbeitende man. Ein borjen hat er in
Ottok 40451 arm wære,/ daz er nam von des bruoders hant/ zwei lînîniu gewant./ selten er daz verlie,/ in der brüeder hûs er
OvBaierl 24, 13 krymmet in deme lyue na deme dranke, so lege eyn lynen doch in eyn warm water, vnde lege et eme het
Parz 588,12 mohte sîn./ ûf rihte sich der wîgant./ dô was sîn lînîn gewant/ nâch wunden unde harnaschvar./ zuo zim was geleget dar/
ReinFu K, 1819 daz aller beste, daz er dar inne vant,/ Eine wallekappen linin,/ vnd slof san dar in./ Er nam eines artztes sak
RvEWchr 12539 horte sagen,/ mit einem umbe vange rich,/ das was ein linin zwilich./ linde, edil, dick und kleine/ was er, al gemeine/
RvEWchr 12752 lere da./ sine súne cleit er sa/ mit wizim gewande linin./ das die gúrtel soltin sin,/ der was iegelichiz ein balderih./
RvEWchr 16001 der wise Josue/ das iegelich man alda zehant/ hieze sin linin gewant/ wis unde reine machen,/ das si mit reinen sachen/
SalArz 22, 38 vnde ouch uon in selben werme halten. gewant ist manchir leie. Linin gewant di wile iz nuwe ist. iz kulet den lip.
SalArz 116, 25 nemen. vnd sal daz schone sigen durch ein tuch daz linin si wider in di phannen. vnde sal an di heuen
SHort 6656 gewant daz best wirt/ daz man in allen landen treit,/ linin, wúllin, sidin cleit/ und dar zů wefel und warf./ ist
SHort 9227 zoch ab claider und schůh/ und gúrt um sich ain linin tůch/ und nam wasser in ain bekin/ und wůsch ir
SM:JvR 1: 9,11 sô wir nu müezen scheiden (_) hinne,/ wande ein swachez lînîn tuoch./ spricht ieman: ‘ez ist bœse,’ (_) enruoch!/ si lânt
SpdtL 175, 10 daz man si nâch rehter gewonheit $t gärwe. Leder unde lînîn dinc sullen si ane legen alse vil alse si wellen.
SpitEich 6, 3 die brvder, die si wellent haben, die mvgen haben driv linen hemde vnd drie niderwat, aso daz div elle niht mer
SpitEich 16, 6 Vnd die swester svlen avch ligen in ainem wullin oder linem gewande. Wie man bvͦezen sol, die es verdienent. //So ain
SpitEich 40, 23 siechen ir fvͤze waschen mit laem wazzer vnd mit ainem linen tvch drvͤchen. Vnd alwege vber vierzehen tag sol man in
StatDtOrd 38,20 bettegewande gehôret. /Den brûderen disses ordenes ist mugelich, daz sie lînîn tûch zu hemeden unde zu nidercleideren $t unde zu hosen

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