Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
lieht Adj. (746 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| innen/ an ôren unde an sinnen./ der boume flôrîe,/ diu liehte prâerîe,/ die bluomen, daz ingrüene gras/ und allez daz dâ | |
| ir vergeben:/ sin mohte sterben noch geleben./ daz lieht ir liehten ougen/ daz nam sîn selbes lougen/ oft und ze maneger | |
| die sîn ougen dicke sâhen./ er gerte zallen stunden/ der liehten, der blunden/ //Îsôte von Îrlanden/ und vlôch die wîzgehanden,/ die | |
| gezelt,/ daʒ er ein der tiurste wolte sîn,/ mit den liehten schenkeln her Maurîn./ den vienc er niht wan umbe daʒ,/ | |
| wart ein puneiʒ erhaben,/ niht verre von dem burcgraben,/ des liehte helme wurden schart./ do verlôs grâve Ritschart/ sîner geselln ein | |
| nu wart ir sælde wol schîn/ dar an, eʒ wâren liehte tage,/ harte wünneclich nâch sage,/ weder ze heiʒ, noch ze | |
| er alſo ein uevr bran. ime was ſin antlutze $t liht. ſi ne mahten ez wol geſehen $t niht. do bedahtez | |
| zam mit umbe gêt./ ouch hât dîn götlîchiu maht/ den liehten tac, die trüeben naht/ gezilt und underscheiden/ mit der sunnen | |
| heiden ligen sach?/ under manegem samîtes dach,/ under manegem pfelle lieht gemâl./ innerhalp von zendâl/ wâren ir hütte und ir gezelt/ | |
| und die getouften holten/ vlust unde kummer./ man gesach den liehten sumer/ in sô maniger varwe nie,/ swie vil der meie | |
| hundert man/ einen kûme ze îser hân:/ des wart ir lieht anschouwen/ ungevuoge verhouwen./ si wâren ir lebens milte:/ swâ mans | |
| rîterlîchen prîs:/ der hiez Noupatrîs./ er het ouch jugent und liehten schîn./ ze Orast Gentesîn/ truoc er krône: ez was sîn | |
| ranc nâch wîbe lône./ von rubîn ein krône/ ûf sînem liehten helme was,/ lûter als ein spiegelglas/ was der helm unverdecket | |
| rîterlîch gelâz,/ Bohereiz und Corsâz,/ Talimôn und Rûbûâl./ mangen pfelle lieht gemâl/ ir ors truogen ze kleiden./ liuten und an orsen | |
| wîte geselleschaft/ reit an Terramêrs schar:/ manec swarzer môr, doch lieht gevar,/ die sich wol zimierten/ ê daz si pungierten./ der | |
| sprechen mac:/ gesâht ir ie den nebeltac,/ wie den diu liehte sunne sneit? –/ als durhliuhteclîch er streit/ mit der suoche | |
| im gebrach,/ ob mir sölh untât geschach.’/ Cherubîn der engel lieht/ sprach ‘nûn hab des zwîvel niht,/ daz vor dînem tôde | |
| und von mannen beiden,/ die dâ tôt wâren belegen./ bî liehter sunne gâben regen/ und âne wolkenlîchen wint/ sîniu ougen, als | |
| vil manegen stôz,/ wan er mit dem tôde ranc./ diu liehten ougen ûf dô swanc/ Vîvîanz und sach den œheim sîn,/ | |
| tragen. dîner jugende schîn/ was der Franzoyser spiegelglas./ swaz dînes liehten antlützes was,/ dar an gewuohs noch nie dehein gran:/ war | |
| kleit/ nie dehein armuot erleit/ (wan ez was tiuwer und lieht),/ der marcrâve entet im niht;/ gein sîner rede er ouch | |
| Antikotê,/ der gabz Esserê dem emerâl,/ der gabz dô als lieht gemâl/ Arofel dem küenen:/ der kund ouch wênic süenen./ //[S]us | |
| niemen jagete,/ unz er Orangis ersach,/ ûf dem palas sîn liehtez dach./ des wart sîn vreude erhœhet,/ diu ê was gar | |
| er pflac,/ daz er ein klein belzelîn/ (daz selbe was lieht hermîn)/ an zôch, dar ob er wâpen truoc:/ des belzelîns | |
| ditz sî’,/ sprach Tesereiz, der minnen kranz:/ des sper was lieht von varwe glanz./ er sprach ‘ob dû getoufet sîs,/ so | |
| und rîche/ ist swaz er ob dem îser hât./ sô lieht wâpenlîchiu wât/ wart ougen nie bekennet./ die pfelle unbenennet/ sint | |
| zorne er âne slâfen lac,/ unz ûf in schein der liehte tac./ sîn harnasch lac bî im gar,/ und Arofels swert | |
| sîn harnasch lac bî im gar,/ und Arofels swert daz lieht gevar./ er schuoht die îserhosen an./ dô kom sîn wirt, | |
| ûf geworfen was/ touwige rôsen hende dicke./ dâ wurden ir liehte blicke/ zetreten: daz gap doch süezen wâz./ der marcrâve dennoch | |
| vienc si zim./ er sprach ‘mit urloube ich nim/ dîn lieht antlütze in mîne hant./ mîn kus dir schiere wære bekant,/ | |
| golde/ und von anderem rîchem solde/ schœniu ors und wâpen lieht:/ ‘sun, ich wil dich triegen niht:/ des antwurte ich dir | |
| pfelle von Adramahût/ leite über ungestrichen hût./ dô wârens ungelîche lieht./ der marcrâve engerte niht/ daz sîn bart vel oder hâr/ | |
| orden:/ ‘ei rœmischer künec, herre mîn./ waz touc iuwer tohter liehter schîn/ und ir süezer minneclîcher munt?/ dem wirt diu wirde | |
| zogete ouch dan diu künegîn/ und ir tohter, diu sô liehten schîn/ gap daz ich die heide/ mit ir manigem underscheide,/ | |
| naht./ des wart Glôrjet in angest brâht,/ ze Oransche der liehte palas./ vor viuwer man noch wîp genas/ der getouften in | |
| vreuden wart er lâzen în./ sine het ouch niht sô liehten schîn/ als dô er von ir schiet,/ als im ir | |
| swer si hie ûf ruoche sehen,/ von phellen die geben liehten schîn.’/ er reit hin abe zuo dem vater sîn./ den | |
| ûf Aliscanz belac,/ dâ möhten jungiu sünnelîn/ wahsen ûz sînem liehten schîn./ //[I]ch enwil nû nimmer sô betagen,/ ich enwelle den | |
| ob der minne ie mennischlîchez rîs/ geblüete, daz was sîn liehter schîn./ von Orast Gentesîn/ hete in diu minne her gesant:/ | |
| muot/ vil bezzer danne diu spîse gar./ dâ sâzen vrouwen lieht gevar/ in minneclîcher ahte:/ der selben undertrahte/ Heimrîch der alde | |
| Heimrîch der alde gerte niht./ ir neheiniu was dâ sô lieht,/ der sô wol an im gelunge/ daz si sînen muot | |
| herzen touwe,/ daz ûzer brust durh diu ougen vlôz,/ ir liehten blicke ein teil begôz./ dô sprach ir gedienter vater/ hin | |
| swache,/ truoc ougen als ein trache/ vorm houbte, grôz, lûter, lieht./ gedanc nâch prîse erliez in niht,/ sît er von Munleûn | |
| ander swert,/ der ecken ez sich werte./ der huot was lieht und herte,/ tief gein den ahselen her ze tal/ mit | |
| diu gotes zeswe uns lônes giht./ dehein stern ist sô lieht,/ ern vürbe sich eteswenne./ enruochet, lât sîn: waz denne,/ sint | |
| ich nû schaffe./ ûz mînes herzen saffe/ ist doch ir liehter blic erblüet./ aller sêrest mich nu müet,/ ich hân gelesen | |
| erwerben,/ der sol dich êren, Vîvîanz./ vor got dû bist lieht und glanz./ wie mich dîn tôt erbarmet,/ swie doch nimmer | |
| sluoc./ daz wart genomen ze Runzevâl;/ dannen kom ez alsô lieht gemâl/ mit den Franzoysen wider./ Bernharte wart ez sider,/ //Der | |
| durh helm erslagen./ wîbe lôns enphâher solten klagen/ sîner zimierde liehten glast./ der clâre junge starke gast/ underm orse tôt belac./ | |
| Hûnas von Sanctes und Gibelîn./ ê die gewunnen harnasch,/ bî liehter sunnen dâ verlasch/ manegem Sarrazîne sîn lieht./ dise ehte mohten | |
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