Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
leienbruoder stM. (18 Belege) MWB Lexer Findeb.
| die minne wart gesehen mit iren jungfroͮwen <N>XLIX</N>. Von einem leiebrůder <N>L</N>. Von der pinlichin gabe gottes <N>LI</N>. Ein gebet vúr | |
| helfe mir gegeben in mime ellendigen himmelwege.» <KAP><N>XLIX</N>. Von eim leienbrůder</KAP> In der predier orden wart ein leyebrůder erslagen von dem | |
| <KAP><N>XLIX</N>. Von eim leienbrůder</KAP> In der predier orden wart ein leyebrůder erslagen von dem tunre. Do wart vúr sine sele gebetten | |
| tûnt,/ mittin undir in ummevarn/ und manen sundir sparn/ dî leigenbrûdre, daz sî sich/ vlîzin zu haldne vesticlîch/ dî regle und | |
| ›Salvê, kuniginne,/ mûtir der barmherzekeit!‹/ dâbinnen ouch mit innekeit/ dî leienbrûdir alle/ solden mit venienvalle/ sprechin in vlêndir vlîe/ den grûz: | |
| males, do er us wolt varn, ein gesell geben, ein leybrůder, der waz nit wol besinnet. Den fůrt er ungern, wan | |
| sol ain lieth prinnen in der mitte der siechen. Die laibrvder svlen dinen in dem spital vnd in den hoͤfen, as | |
| alsô glenstern mitten under in umme loufen unde manen die leigen brûdere, $t daz sie ir regelen vaste halden unde daz sie | |
| sî sprechen vur die gecîte unser vrowen, unde wanne der leigen brûdere genûge gelêret sint, swelcher von im selber oder mit urlobe | |
| geschrîben ist in deme breviario des ordenes, unde ein iegelich leigenbrûder sol sprechen hundert pater noster vur sînes conventes brûder sêle. | |
| der meister oder die gebîtere vîsitîrer sendent, sô sal ein leigebrûder commendûr sîn in der vîsitacionen]. (c) Von den, die urloub | |
| die mugen ez wol urboren, ob si wollent [unde dekein leigebrûder sol phaffe werden noch dekein pfaffe sol zu hôher schûlen | |
| der commendûr von den brûderen hôren, wie getâne bûze ein leigebrûder $t an sôgetâner schult hete verschuldet, hienâch sal der prior, | |
| ein brûder $t pfaffe in eine schult gevellet, darumme ein leigebrûder mit drîn oder mit zwein tagen oder mit eime tage | |
| meisteres unde der brûdere gnâde verlûset, sô sal er der leigen brûdere vasten tûn unde doch in einer kameren heimelîche, unde wirt | |
| die alsus getân ist. Er sal vasten dî vaste der leigen brûdere, die dâ bûzent, unde sal sunderlîche $t in einer cameren | |
| genûgen mit der spîse, die man pfliget zu gebene den leige brûderen, $t sô sie bûzent. Die dêmûtegeren stat in dem chôre | |
| prîster, daz er heimelîche sîne messe spreche. Wande sint ein leige brûder, der iârbûze tût, alle sunnetage offenlîche vor deme volke sîne |