Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
lëger stN. (33 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| swelhem siehtuom der mensch zwir erniuset, der nestirbet in dem leger niht. //Alle die wîle der sieche den grüenen rinch vor | |
| veige. //Wellestû versuochen, ob der sieche genesen müge oder des legers sterbe, sô nim eines wîbes spünne, diu ein degenchint ziehe, | |
| er wol; er muoz aver michel arbeit lîden in dem legere. Der die selben wurz graben wil, der sol si umberîzen | |
| abe gat/ Nach volgende amyen./ Die wollust wil da lyen/ Legir in suntlicher gir./ Drizic tage, (horche mir,/ Bi tagen jar | |
| $s mit der erde dich betrôret/ dâ dû dir selbe leger gruobe $s ê dû dich dannen huobe.’/ /Jacob unt die | |
| wis gwinne1n,/ Er sprach: "wir kere1n hinne1n./ Was sol lenger leger hie?/ Ich gesach so feste burc nie."/ Daz folc en=beitte | |
| rede gut,/ Daz ez mit schiffe1n wurde erhabe1n,/ Iener daz leger vf den grabe1n,/ Dirre den sturm, der den strit,/ Als | |
| sie walden,/ Liebiln al den rosen zu/ Bi dem touwe morgens vru,/ Zwickent die an ir crentzil./ Entzwar, sie machet sprentzil!/ | |
| vullemundes;#s-/ In die tufe des grundes/ Gewan her ein vastes lager,/ Wen her was nicht ein trager/ Der en zu werke | |
| den, die giengen,/ sie wâren die mêr enphiengen/ an ir legere die geschoz;/ daz gemeine volc ouch des verdrôz/ durch gebrechen | |
| die tor,/ die wurden flîzic gar bewaht,/ sie hêten in legers dâ gedâht./ die bischofe vor sûn daz sazten in/ und | |
| wille, wir/ scheiden uns.» als der furste sprach,/ alsô daz leger dâ geschach./ __Doch den keiser er bat/ um sînen brûder | |
| gejaget,/ und ſuochte, keiſerlichiu maget,/ in diner ſchoz vil ſenftez leger./ ich meine do der himeljeger,/ dem undertan diu riche ſint,/ | |
| wan si begunden ruowe pflegen/ und slâfes alle enwette./ ir leger unde ir bette/ wâren bluomen unde gras./ daʒ grüene loup | |
| unde stolz,/ ich hân uns einen boum erwelt/ und z’eime leger hie gezelt,/ dâ suln wir slâfen under./ er hât von | |
| dâ manic tier snel unde balt/ het inne wonung unde leger./ aldâ begunden mîne jeger/ nâch eime hirʒe gâhen,/ den si | |
| lenger, und sie gingen all vier wiedder ligen uff ir leger. Auch was der herczog so sanfft nit durch gewuschet, er | |
| stunt/ dâ si vil tiere funden. $s swaz der von legere stuont,/ die erjagten die gesellen, $s sô noch guote jeger | |
| Rûzin/ der arbeit und der kost sô grôz/ und des leggirs dâ vordrôz,/ sî begondin vrâgin/ gene, dî dâ lâgin/ bin | |
| Dô diz dî Ruizin hôrtin,/ vil schîre sî zustôrtin/ ir leggir unde zugin dan./ Sus bleib dô dî vestin stân./ Nû | |
| vil nâch alle nacht/ nakt in eime bette lac./ Des legirs der Brûhavin pflac/ mit der magit alvorwâr/ volliclîch ein ganziz | |
| iu, wand i’z sach./ des künec Meljanzes vater,/ in tôdes leger für sich bater/ die fürsten sînes landes./ unerlœset pfandes/ stuont | |
| Lyppaut/ al daz sîn hêrre der künec Schaut/ an tôdes legere gein im warp:/ harte wênec des verdarp,/ endehaft ez wart | |
| sô verr hin_ab (diu was sô tief),/ daz dâ sîn leger wênec slief./ ___Parzivâl der tjoste nâch/ volgt. dem orse was | |
| kulter brâht:/ si giengn et ligen ûf ein bâht./ daz leger was ir hôhen art/ gelîche ninder dâ bewart./ ___sus was | |
| den ellenthaften man./ __Da begunden auch die heiden/ von dem leger sheiden./ da bi doch vil nahen/ ein erbuwen velt sie | |
| twang er Terrameren,/ daz er balde můste keren/ von dem leger da er do lag./ do er des strites sich bewag/ | |
| an mînen arm kæme/ noch daz nie man genæme/ sîn leger an mîner sîten.’/ sus begunden si rîten/ trîbende ir schimpfmære/ | |
| reht vil rehte erkant,/ der ir die cristallen sneit/ zir legere und zir gelegenheit:/ diu minne sol ouch cristallîn,/ durchsihtic und | |
| blvͦte schein geroͤtet,/ so Naribon so wart benoͤtet/ mit starkes legers vͤberkraft./ daz galt in so sin ritterschaft,/ als ir nv | |
| nv gehoͤret,/ wie er daz velt betroͤret,/ do er ir leger stoͤret./ ___Sin helfer waz der hoͤhste solt./ dvͥ ritterschaft nvͥt | |
| sich entseite dem wůfte:/ diser gal, dirre růfte./ der heiden leger hatte nit ahte,/ ich wæn, daz man des hers brahte/ | |
| gestêt durh iuwer êre,/ so daz ir Terramêre/ ze Oransche leger wendet./ iuch und daz rîche er schendet.’/ ‘vrouwe, ir vart | |
| si beslozzen vant./ //Der rîche, der arme, ietweder giht,/ unser leger sî hie enwiht./ wol ûf, herbergen von dem wal./ wir |