Lemmaliste/Belegarchiv
  Kontextlńnge: Wortformen  

  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die fŘr die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen W÷rterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichw÷rtern zuzuordnen sind.

kiuschecheit stF. (15 Belege) MWV  

HvBurg 4357 ich ye geruerte,/ Damit ich zerfurte/ Mein oder ains andern kewschkait,/ Das wirt mir alles fur gelait./ Was ich ye pegie,
Mechth 1: 44, 20 nit mag geliden; dar ˙ber ein wisses kleit der luteren k˙schekeit und also reine, das si an ge(13#'r)denken, an worten noch
Mechth 1: 44, 49 ein wile trinken den ungemengeten win.» «Vr#;vowe, in der megde k˙schikeit ist d˙ grosse minne bereit.» «Das mag wol sin, das
Mechth 1: 46, 9 minne, die leittet die brut, die ist gekleidet mit der k˙schekeit und ist gekr#;eonet mit der wirdekeit. Die ander ist dem#;eutekeit,
Mechth 3: 9, 61 das si verluren der engele reinekeit und vergassen ir megtliche k˙schekeit. Do schrei d˙ sele in grosser vinsternisse manig jar nach
Mechth 7: 48, 60 den diene mit gůte und mit libe. Eya lieb˙ vrowe k˙schekeit, ich bevilh ˙ch min magetlich kleit, das es iemer luter
RvEWchr 1791 houbit in ir schoz/ und růwet bi ir schone,/ ir k˙schekeit ze lone:/ sus vahet man in uf der lip./ ist
RvEWchr 14816 schulde/ in des hohsten Gotis hulde,/ wan der niht wan k˙schecheit/ minnete und im were leit/ swer k˙sche sih bewege/ und
RvEWchr 27981 man/ tihte ein bůh, da stet an/ von der ewarten k˙schekeit,/ d˙ ir lobis krone treit/ vor der Gotis angesiht./ an
Seuse 105,2 Liplich˙ kestung und herzenandaht und von den l˙ten fliehen gebirt k˙nschkeit._– Du solt enkein kleid tragen, an dem man ˙pkeit mug
SM:EvS 1: 4, 1 vergezzen,/ dich durfŘllet und besezzen/ hÔt sţn h˘he majestÔt./ //Diu kiuschekeit, diu ie bluote/ sam hern Aarones ruote/ wunneklţch in dţnem
Tauler 7,19 h˙te beget, das ist die m#;euterliche berhaftekeit die geschach megdelicher k˙schikeit in rehter luterkeit. Die dirte geburt ist daz Got alle
Tauler 13,27 die lipliche nature enweg treit die lipliche materie in irre unk˙schekeit, also treit dir die innerliche k˙schekeit enweg des geistes in
ThvASu 208,12 sich die volhertung halte zuo den betrŘebden, alse sich die chuschkeit heltet zuo der begerung der b÷ser lŘste, alse man sprichet
WhvÍst 4091 můz er ane schant/ gelich dem dyamant/ sin an rehter k#;euschekait/ und auch on alles gunderphait./ er můz auch veste, wizzet
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