Lemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die fr die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wrterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwrtern zuzuordnen sind.

kiusche stF. (162 Belege) MWV  

AvaA 5, 4 $s wie salich die mit gote sint!/ si behuotent ir chiuske unde ir magetuom, $s des habent si ewichlichen ruom./ den
AvaJG 22, 4 almuosen wol geben,/ mit mazen ir gewant tragen, $s mit chiuske ir e haben,/ bescirmen die weisen, $s die gevangen losen./
AvaLJ 5, 3 nehein honchust./ diu magit wart vil wol geret, $s ir chiuske gemeret,/ ir magtuom gehalten $s mit gnaden manichvalten./ do der
AvaLJ 214, 4 $s daz wir alle die werlt versmahen./ dannen chumet uns chiuske, $s gesterchunge maiste/ an dem muote unde an dem libe,
BdN 60, 28 kr der engel. diu rst wirdichait diu ist, daz si kusch gelobte in der antwurt zuo dem englischen gruoz, wan d
BdN 70, 27 diu d fliezend ist von pshait in erger und pringet kusch und auch sttikait. daz dritt ist, daz er rain ist,
BdN 363, 2 wolsmeckendez cinamom,' daz spricht si von dem rehten irr rainen kusch, wan diu ist s vol adels, daz alle diu werlt
BdN 363, 4 himelischen engel frude d von habent. wan wizz, daz reht kusch sich gar hch swinget ber leipleich ntr. //VON DER HOLZGATZ.
BdN 460, 1 under den zwelf stainen, wan die vier wangelisten lobent die kusch gar mit fleiz. dem smaragden hn ich unser frawen geleicht
BdN 460, 2 ich unser frawen geleicht mit irr rainichait und mit irr kusch, diu got s genm was, daz er sich selben beslz
BdN 463, 9 sam der magnes daz eisen zeucht. er pringt seinen tragern kusch und sein rauch hilft den swangern frawen in der purt
BdN 484, 5 der prunn bedutt unser frawen, diu ain prunn ist der kusch und aller rainikait. /Ez sint zwn prunnen in dem land
Brun 3805 kuscheit sich vor des vorjach,/ daz si truc an irre kusche valden/ den der hemil nicht kunde enthalden./ daz ich dar
Brun 4124 ewigen vatirs kint./ wenne Maria ein elefant was/ an irre kusche als ich las/ und si den edelen saphir trug,/ also
Brun 4983 in Marien kuschen schoze/ ruete Emanuel der groze./ von irre kusche schreib alsus/ der werde herre altissimus:/ dilectus meus quemadmodum filius
Eracl 1994 wol ir magetuom/ unz an den tac behalden./ sie wolde kiusche walden/ die wle und sie solde leben,/ die sinne hete
Eracl 2447 und durch ir re/ und minnete dar zuo sre/ zuht, kiusche unde diemuot./ swer daz selbe gerne tuot,/ wil erz die
Erz_III 36, 370 daz heizet der tugent lere./ wiz biderbe und gut,/ behalt keusche mit diemut,/ furht Got, hab die minne:/ daz sint erwunschet
Erz_III 90, 85 belibe./ mit bichte und mit b#;euzzen/ lat euh trewe s#;euzzen./ keusche und minne/ setzet in ewer sinne./ tribet ir daz stete
Herb 3270 hore ich daz sage1n,/ Daz sie manige tugent hete,/ Milde, kvsche vn2de stete./ Sybilla was dise selbe magit,/ Vo1n der ich
HvBurg 358 nicht missegangen./ Horen uncheusch tůt grossen schaden,/ Es vertreibt dy cheusche und chan wol laden/ In das hercze uncheuscheit,/ Da von
HvFreibTr 482 im giengen/ und in schne enpfiengen./ //Die herzogn Karse,/ die kiusche, wandels vre,/ nam ern Tristanden/ mit iren wzen handen/ und
HvFreibTr 6452 minnentranc/ unwizzende tranc z einem glase_–/ der triuwen muome, der kiusche base/ tranc in mit im, die blunde Ist:/ der lac
HvNstAp 243 weyb: das ist ubel gethan./ Sust prach er ir der keusche strigk,/ Die raine die verlost den sigk./ Der vatter der
HvNstAp 15805 dir,/ Ge$~wynn der magt ab den sigk,/ Ze$~fr ir der keusche strick!/ Sy hatt ainen schonen leib:/ Mir ist al mer
KLD:BvH 2: 5, 2 wol fride mir./ //Der einhrne in megede schze gt durch kiusche snen lp./ dem wild ich mich wol genze,/ st ein
KLD:BvH 5: 3, 5 fr ungelckes winde./ scham treit ir den spiegel, d von kiusche s mit ganzer/ tugende minnet,/ ir blendiu zuht, ir wplich
KLD:GvN 18: 4,10 ichs umbevienge/ und daz siez fr guot enpfienge,/ diu durch kiusche unkiusche ie meit. //Sie mac sich des wol vermezzen, nie
KLD:Kzl 12: 3, 2 kunnen./ fride, trren d vertrp!/ //Wp, reiner nam, minne zuht kiusch unde scham,/ s wirdest d geblemet/ baz dan swaz der
KLD:Kzl 16: 1,14 milte triuwe,/ diz sint die bernden este dn,/ mz unde kiusche sint dn ingesinde./ scham sich swer n well edel sn,/
KLD:UvL 55: 3, 2 friden hchgezt./ //Wplch zuht und wplch gete sint dar inne,/ kiusche, triuwe, sttikeit,/ dar zuo wol gemuotes werdes wbes sinne./ an
Konr 12,26 die vorhte des todes ne wolte ſi ſich niht der chiuſche abe tůn. Nv was in der ſtat ein iungelinch, geheiʒʒen
Konr 18,15 iſt ſo chalter natur. Da von iſt er eben mecʒich der ch#;eviſche vnſer vrowen ſante Marien, div was von der t#;eugende $t
Konr 22,99 w%:ir a%:vch von irem heiligen leben etlichiv pilde nemen, ir cha%:vſch vnd ir ſteticheit ſvllen wir f#;evr vnſeriv o#;evgen nemen vnd
Konr 23,71 von nide, von aller ſlaht vnch#;euſch. Do hat inne geherberget ch#;euſch vnd diem#;evt, gedulte vnd gehorſam, tr#;eiwe vnd warhait. Swa vnſer
KvHeimHinv 657 stt./ Chrne aller tugende,/ diu die chrne in ir jugende/ chiusche und aller slicheit/ mit ren truoc und immer treit,/ die
KvWKlage 11, 7 ouch frou Zuht,/ diu lter und wze;/ si hte kiusche an sich gedruht/ mit herzeclichem flze./ D saz n alle
KvWLd 1,172 armez gu,/ mit dornen wol geriuhet:/ man jagte dich f kiusche grz,/ als ez dns vater minne enbt,/ des suochtest d
KvWLd 1,182 zierent reiner tugent nte./ d wart an dich geleit/ magtuomlchiu kiusche zeiner wte,/ die dir dn tohter sneit,/ diu ze kinde
KvWLd 32, 47 got gebre,/ des tohter und des muoter d b ganzer kiusche wre,/ s daz dir niht swre/ was aller brden houbetlast./
KvWLd 32, 91 der wirret sich in heiles riun./ /Ein frouwe diu mit kiusche unstte z ir gemete riutet,/ und si daz mdet daz
KvWTroj 21117 vrevellichen fuorte./ er nam iuch und beruorte/ doch iuwer reine kiusche nie./ der tre gap iuch unde lie/ von im n
KvWTroj 21547 wider lie/ gar ne missewende./ von sner frechen hende/ mn kiusche niht bereret wart./ sn werder lp von hher art/ dekeines
Lucid 93, 2 goteſ wort vnde daʒ er ſin leben ʒieren ſol mit der kſche. Daʒ merket er da bi, daʒ er die ſtolen heftet
MinneR_496 187 doen und zů laessen;/ want eyn gůt spyl, mai und kuysch/ hasset alle valsch getůysch./ in kan sy alle nit mit
Mgeln 121,6 / gieng kreftig u und in),/ des magetums und der ksche schrin,/ er ewig hie versperret sin./ sus wart der alde
Mgeln 129,7 wat und lie doch sunder leit/ die wat und diner ksche kleit,/ wie er von dir gekleidet wart./ blick in den
Mgeln 130,3 dem alden fenix wol anzam, / das er in diner ksche flamm / smelzte das hoe alder sin. / doch sunder
Mgeln 131,4 hat erjaget din minn, / und fienge es mit der ksche strick./ da solcher witze bach/ flo u dins reinen herzen
Mgeln 138,7 der snden rut/ den menschen treib in sorgen flut,/ din ksch in gotes brste wut/ und wold verdemphen fluches swal./ der

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